Montag, 31. Oktober 2011

(Rezension) Blinder Instinkt von Andreas Winkelmann

    • Taschenbuch: 416 Seiten
    • Verlag: Goldmann Verlag (17. Januar 2011)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3442473381
    • ISBN-13: 978-3442473380



Zum Autor 

Andreas Winkelmann,geboren im Dezember 1968,entdeckte schon in jungen Jahren seine Leidenschaft für unheimliche Geschichten.
Als Berufener hielt er es in keinem Job lange aus,war unter anderem Soldat,Sportlehrer und Taxifahrer,blieb jedoch nur dem Schreiben treu.
Der menschliche Verstand erschafft die Hölle auf Erden,und dort kenne ich mich aus,beschreibt er seine Faszination für das Genre des Bösen.
Er lebt heute mit seiner Familie in einem einsamen Haus am Waldrand nahe Bremen.


Zum Buch

Kriminalkommissarin Franziska Gottlob verbringt gerade ein ruhiges Wochenende bei ihren Eltern auf dem Land,als sie der Anruf erreicht:
Aus einem Heim ist ein junges Mädchen verschwunden.Mitten in der Nacht hat der Täter die kleine Sarah entführt.
Niemand hat etwas gehört,niemand sah ihn kommen auch Sarah selbst nicht,sie ist blind.Franziska eilt sofort zurück in die Stadt und nimmt die Ermittlungen auf.
Derweil steht Boxchampion Max Ungemach im Ring.Vor ihm liegt der wichtigste Kampf seiner bisherigen Karriere.Doch Max ist unkonzentriert.Auf seiner Schulter spürt er eine kleine,unsichtbare Hand,die an ihm zu zerren scheint: die Hand seiner kleinen Schwester Sina.Seit sie vor ungefähr zehn Jahren an einem Sommertag spurlos verschwand,kämpft Max mit der Erinnerung an sie.
Zwar gewinnt er auch diesen Boxkampf,doch die neu aufgeflammte Erinnerung an Sina lässt ihn nicht mehr los.
Und so ist Max geradezu erleichtert,als ihn wenige Tage später eine junge,rothaarige Kriminalkommissarin namens Franziska Gottlob um ein diskretes Gespräch bittet.Sie hat Parallelen zwischen ihrem aktuellen Fall und dem von Max Schwester Sina festgestellt und hofft auf seine Hilfe.Was sowohl Max als auch Franziska völlig unterschätzen,ist mit wem sie es zu tun haben:einem hochintelligenten Psychopathen,der nicht nur seine Opfer auf perfide,kaum vorstellbare Art zu quälen versteht,sondern auch für seine Jäger ein paar ganz besondere Überraschungen bereithält... 


Der erste Satz

Mit jeder schwingenden Bewegung der Schaukel rieben sich die groben Seile tiefer in den Ast des Kirschbaums.

Meine Meinung

Ich muss sagen die ersten beiden Bücher von Andreas Winkelmann "Tief im Wald und unter der Erde" und "Hänschen klein" haben mir doch von der Spannung her etwas besser gefallen.
Hier in diesem Buch fand ich die erste hälfte des Buches sehr spannend,das ließ jedoch dann etwas nach.Den Schreibstil fand ich sehr flüssig, so das die Seiten nur so dahin flogen.
Leider war mir der Täter doch zu schnell bekannt,was dann die Spannung zu sehr weggenommen hat.
Das Ende hatte ich mir doch etwas besser vorgestellt. Ich fand, das es viel zu schnell zu ende war und bei mir noch etliche fragen offen geblieben sind.
Auch wenn es nicht ganz meinen erwartungen entsprach,werde ich mich trotzdem auf weitere Bücher von Andreas Winkelmann freuen.
 Es kann nur besser werden.

***

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