Montag, 14. Januar 2013

(Rezension) Im Totengarten von Kate Rhodes

Kate Rhodes wurde in London geboren.Sie ist promovierte Literaturwissenschaftlerin und lehrte jahrelang an amerikanischen und britischen Universitäten.Für ihre Lyrik wird sie von der Presse hochgelobt und erhält regelmäßig Preise.Sie lebt in Cambridge,nahe des Flusses für dessen Erkundung sie sich extra ein Kanu zugelegt hat.Im Totengarten ist ihr erster Roman und der Auftakt zu einer Serie um die Kriminalpsychologin Alice Quentin.


Zum Buch

Alice Quentin ist eine der renommierten Psychologinnen Englands-eine Gedankenjägerin.
Sie ist tough,attraktiv und erfolgreich.Aber wo Licht ist,ist auch Schatten:Alice Kindheit war geprägt von Gewalt.Ihr Bruder ist daran fast zerbrochen.Um ihn zu schützen,ist Alice stark geblieben.
In ihrem Job ist das Image der starken Frau unverzichtbar,denn Alice hat es mit gestörten Persöhnlichkeiten zu tun.Mit Menschen,die krank sind.Wie ihr Bruder.
Das Laufen durch die Straßen Londons gibt ihr Halt und Kraft.Hier kann sie sich austoben und muss sich nur auf ihren eigenen Atem konzentrieren.Eines Abends stößt sie bei einem ihrer Läufe auf die Leiche einer Frau.Der Körper liegt auf dem legendären Crossbones Yard,einem alten Friedhof auf dem tote Prostituierte ruhen,die nicht auf dem heiligen Friedhöfen der anglikanischen Kirche liegen dürfen.
Die Polizei möchte sie wegen ihrer Erfahrungen mit einem ganz speziellen Fall in die Ermittlungen einbeziehen.Denn das Opfer wurde geschändet,wie einst die Opfer von Marie und Ray Benson.
Marie sitzt seit sieben Jahren im Gefängnis,Ray ist vor kurzem gestorben.Der ermittelnde Polizist,Detective,Sergeant Ben Alvarez,hofft,dass Alice von Marie Hinweise erhalten kann,denn der Täter besitzt Insiderwissen.Alice sträubt sich:Sie möchte den schrecklichen Fall nur ungerne wieder aufrollen.
Aber Alvarez hat Mittel,sie zu überzeugen:Sie kommen sich näher,und es knistert gewaltigt zwischen ihnen.
Als Alice  auch noch unmissverständliche Nachrichten vom Täter erhält,muss sie erkennen,dass sie nicht nur der Lösung des Falls mit jedem Schritt ein bisschen näher kommt,sondern sich selbst auch in höchste Gefahr begibt.

Meine Meinung

Unter diesem Buch hatte ich mir wirklich was besseres vorgestellt.
Der Schreibstil ist sehr flüssig und leicht zu lesen, aber ich würde dieses Buch nicht als Thriller bezeichnen.
Die Geschichte war für mich langweilig und an manchen Seiten zu zäh.Irgendwie habe ich mich durch das ganze Buch gequält und die Spannung vergeblich gesucht.
Leider habe ich bis zum ende die Hoffnung auf Spannung hochgehalten, umsonst darauf gewartet.
Irgendwie bekommt man im Buch London und die Umgebung gut beschrieben, was jedoch ein wenig kürzer hätte sein können. Ich hätte mir echt mehr Spannung dafür gewünscht.
Also so richtig gefesselt hat mich die Geschichte nicht. Für die ausführlich Beschreibung von London hätte ein Stadtführer gereicht. So ist der eigentliche Fall nach hinten gerückt worden und wurde von Alice ganz nebenbei aufgeklärt. Da es das erste Buch von der Autorin war, hoffe ich, das im zweiten Teil mehr Spannung als die Stadtbeschreibung drin ist. Ich weiß aber jetzt noch nicht, ob ich noch einen weiteren Teil lesen würde.

***
An dieser Stelle möchte ich mich bei
 und dem Verlag
 bedanken das sie mir das Leseexemplar zur Verfügung gestellt haben

1 Kommentar:

  1. Als Thriller konnte ich das Buch auch wirklich nicht bezeichnen, obwohl ich ihn ziemlich zügig gelesen habe und mich prima unterhalten fühlte. Aber Spannung war weit und breit keine zu finden.
    LG Isabel

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Hallo
Schön das du vorbei schaust über einen Kommentar von dir würde ich mich sehr freuen.