Samstag, 29. Juni 2013

(Rezension) Nachts kommt die Angst von Gabriela Gwisdek

    • Taschenbuch: 308 Seiten
    • Verlag: Aufbau Taschenbuch; Auflage: 1 (6. März 2013)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3746629195
    • ISBN-13: 978-3746629193
    • Zur Autorin 

    Gabriela Gwisdek lebt als Autorin mit ihrem Ehemann dem Schauspieler Michael Gwisdek,in der Schorfheide.Als Aufbau Taschenbuch erschien von ihr bisher der Psychothriller:Die Fremde.
     
    Zum Buch 
    In einem kleinen Dorf in der Uckermark hofft die Malerin Alexandra,wieder zur Ruhe zu kommen.Doch das Haus,das sie gemietet hat,gilt bei den Dorfbewohnern als Spukhaus.Alexandra meint,Schritte auf dem Dachboden zu hören dann erfährt sie,dass ihre Vormieterin spurlos verschwunden ist und unlängst fünf Frauen in der Gegend getötet worden sind.Sie freundet sich mit Harris,dem Dorfpolizisten,an,der sie offensichtlich verfolgt.Ob er sich in sie verliebt hat oder sie einfach nur beschützen will,findet Alexandra nicht heraus.Als Theresia,die schöne Kellnerin aus der Dorfkneipe,tot aufgefunden wird,glaubt Alexandra,die Atmosphäre in ihrem Haus kaum noch ertragen können.Sie bekommt Warnungen,ihre Sachen zu packen.Will sie jemand in den Wahsinn treiben?Aber warum?
    Meine Meinung
    Von diesem Buch bin ich echt positiv überrascht worden. Zum einem ist der Schreibstil flüssig und leicht, sodass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Zum anderen wird hier in dieser Geschichte eine super Spannung entwickelt, die an manchen stellen sehr düster für mich rüber kam. Doch dadurch hat mir das lesen sehr viel Spaß gemacht.
    Am Anfang fand ich noch, das es etwas ruhig mit der Geschichte losgeht, aber nicht so, das es langatmig oder etwa langweilig beim lesen war. Jedoch nach ein paar Seiten hat sich ganz schnell das Blatt gewendet und man war in eine sehr spannende Geschichte eingetaucht.
    Eigentlich hatte ich gedacht das ich auch den Täter sehr schnell kennen würde, aber ich muss sagen, das ende hat mich nochmal ganz komplett überrascht, was mich sehr positiv beeinflusste.
    Ich muss sagen, mir hat es sehr gut gefallen, dieses Buch lesen zu dürfen. Ich kann es nur Empfehlen, zu lesen. Auf jedenfall werde ich noch mit Sicherheit mehr von Gabriela Gwisdek lesen.
    *****
     





Sonntag, 23. Juni 2013

(Rezension) Ein Hummer macht noch keinen Sommer von Tanja Wekwerth

    • Verlag: Goldmann Verlag (17. Juni 2013)
    • Sprache: Deutsch
    • Taschenbuch: 288 Seiten
    • ISBN-10: 344247812X
    • ISBN-13: 978-3442478125
    • Zur Autorin
Tanja Wekwerth wollte eigentlich schon immer schreiben.Ihr Lebensweg führte sie aber zunächst nach Paris,wo sie mehrere Jahre lebte und als Model und Übersetzerin arbeitete.Zurück in Berlin flog sie als Stewardess für die Lufthansa ein Beruf,der sie zu ihrem ersten Roman inspirierte.12Jahre lang schrieb Tanja Wekwerth ihre wöchentliche Kolumme "Tanjas Welt" für die Zeitschrift Laura.


Zum Buch

Natalie Schilling hat die gefürchtete Vierzig überschritten,ist frustrierte TV-Buchmoderatorin,Kochkolumnistin und Singel und muss sich nun auch noch der großen Sinnfrage des Lebens stellen.Und weil die Antwort darauf so leicht nicht zu finden ist,sucht sie sich Hilfe bei dem Psychotherapeuten Theodor Silberstadt.Leider verliebt sie sich dabei in ihn,nicht wissend,das er schwul ist und seinerseits gerade mit einer Krise zu kämpfen hat:Seine Patienten strengen ihn nur noch an,und er ist nicht mehr in der Lage,Beruf und Privatleben zu trennen,worunter sein langjähriger Partner David zunehmend leidet.David,Kunstmaler und derzeit in der Hummerphase,trennt sich kurzerhand von Theodor und es gibt nur einie einzige Person,die den traurigen Therapeuten wieder aufbauen kann:Hertha Silberstadt,seine achzigjährige Mutter,ein Berliner Original mit großem Herzen und schräger Lebensweisheit.
Dann kommen noch ein kunstliebender Apotheker,seine kleine Tochter Rosie und der Mops Feivel ins Spiel.In dem Moment,da sich diese Alltagshelden kennenlernen,platzen die Knoten.

Meine Meinung 

Eigentlich lese ich eher Krimis und Thriller, doch da mich hier das Cover vom Buch gleich angesprochen hat, habe ich es einfach lesen wollen. Da ich bereits die Leseprobe ganz gut fand, dachte ich mir, das sollte ich unbedingt lesen.
Ich bin sehr froh, das ich mich dazu entschlossen habe, denn in dieser Geschichte ist alles drin was einen guten Frauenroman ausmacht. Hier hat Tanja Wekwerth eine sehr humorvolle und Witzige Geschichte geschrieben. Auf vielen Seiten der Geschichte musste ich schon echt manchmal viel schmunzeln.
Natalie fand ich in manchen Situationen ein wenig durchgeknallt, aber im positivem sinne. Dadurch wurde sie mir sehr sympathisch in der Geschichte, sodass sie mir doch manchmal schon etwas Leid tat.
Wer mir sehr ans Herz gewachsen ist, war Hertha. Ihre Resolute Art die sich auch sehr liebevoll zeigte, hat mich in dieser ganzen Geschichte einfach nur begeistert.
Alle Charaktere in diesen Buch sind irgendwie einzigartig obwohl jeder von ihnen seine Kanten und Ecken hat, aber das macht gerade diese Geschichte aus.
Der Schreibstil ist sehr flüssig und leicht, sodass man ganz schnell durch die Seiten Lesen kann.
Also, wer ein paar Unterhaltsame Stunden erleben möchte, ist bei diesem Buch genau richtig.
Mir hat es sehr viel Spass gemacht dieses Buch von Tanja Wekwerth lesen zu dürfen.

*****







Dienstag, 18. Juni 2013

(Rezension) Schweig still,süßer Mund von Janet Clark

    • Broschiert: 349 Seiten
    • Verlag: Loewe Verlag (Januar 2012)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3785572743
    • ISBN-13: 978-3785572740
    • Zur Autorin   
Janet Clark wurde 1967 in München geboren.Nach dem Abitur hat sie viele Jahre im Ausland verbracht in Frankreich,Belgien und England,wo sie studiert und gearbeitet hat.Janet Clark hatte viele Geschichten geschrieben,bevor sie sich an ihren ersten Roman wagte,mit dem sie sich an eine Agentur wandte dann aber mit sofortigem Erfolg.Heute lebt sie mit ihrem Mann und drei Kindern wieder in ihrer Heimatstadt und widmet sich ganz dem Autorendasein.


Zum Buch

Janas beste Freundin Ella ist verschwunden.Auch wenn die Polizei nicht an ein Verbrechen glaubt,steht für Jana fest:Ella würde niemals einfach so abhauen.Sie beschließt,auf eigene Faust zu recherchieren.
Dabei kommen Dinge ans Tageslicht,die Jana an ihrer Freundschaft zu Ella zweifeln lassen.Und die sie in große Gefahr bringen,denn ihre Suche hat sie dem Täter nahegebracht.Zu nah.

Meine Meinung

Weil ich schon viel positives über dieses Buch gehört habe, wollte ich es natürlich auch lesen.
Leider habe ich feststellen müssen, das meine Erwartungen an diesem Buch sehr hoch waren. Leider sind diese Erwartungen nicht ganz erfüllt worden.
Irgendwie bin ich mit der Hauptperson Jana in der Geschichte nicht richtig warm geworden. Es kam immer wieder zu Handlungen von ihr, die ich nicht immer richtig nachvollziehen konnte, da ich sie doch manchmal für sehr naiv gehalten habe.
Was mir jedoch wieder gut gefallen hat, ist, das Jana zwischendurch an ihrer besten Freundin immer wieder Briefe geschrieben hat, indem sie dann ihre Gefühle zum Ausdruck gebracht hat.
Leider muss ich auch sagen, das nachher in der Geschichte alles sehr vorhersehbar war, wobei mir auch ganz schnell klar war, wer der Täter ist.
Für einen Jugendthriller fand ich den Schreibstil locker und leicht, somit kann das Buch sehr gut gelesen werden.
Mich konnte das Buch leider nicht ganz überzeugen.

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Sonntag, 9. Juni 2013

(Rezension) Fenster zum Tod von Linwood Barclay

    • Broschiert: 592 Seiten
    • Verlag: Knaur HC (2. November 2012)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3426213567
    • ISBN-13: 978-3426213568
    • Zum Autor 
Linwood Barclay,geboren 1955,stammt aus den USA,lebt aber seit seiner Kindheit in Kanada.Er studierte Englische Literatur an der Trent University in Peterborough,Ontario,und arbeitet bis 2008 als Journalist.Im Toronto Star,Kanadas größter Tageszeitung,hatte er eine beliebte Kolumme.Sein erster Thriller,Ohne ein Wort (2007),war auf Anhieb ein internationaler Bestseller.Er hat zwei erwachsene Kinder und lebt mit seiner Frau in der Nähe von Toronto


Zum Buch

Bei einem seiner virtuellen Spaziergänge durch Manhattan zuckt Thomas vor seinem PC zusammen:Im Fenster eines Hauses ist eine menschliche Gestalt zu erkennen,über deren Kopf eine Plastiktüte zusammengezogen wird.Thomas ist fest überzeugt,einen Mord beobachtet zu haben.Doch am nächsten Tag ist die Aufnahme verschwunden,und niemand schenkt ihm Glauben denn er leidet an Schizophrenie.Dabei sind ihm Verfolger längst auf den Fersen.

Meine Meinung

Das war nicht mein erstes Buch von Linwood Barclay, doch ich muss sagen, das es bis jetzt das beste ist, was ich von ihm gelesen habe.
Zum einem ist der Schreibstil wie immer flüssig, sodass die Seiten für mich nur dahinflogen.
Von der Spannung her kann ich nur sagen, es war einfach wunderbar. Ich wollte es kaum aus der Hand legen.
Was mich sehr an diesem Buch gefesselt hat ist eigentlich der Charakter von Thomas. Er ist Schizophren, dadurch erkennt man seine Stärken und Schwächen während des Lesens. Seine Stadtplan-Kenntnisse sind einfach unglaublich.
Durch diese Fähigkeit lebt er eigentlich nur noch in seiner virtuellen Welt, was dazu führt, sich und auch andere in Gefahr zu bringen.
Ich kann nur sagen mich hat dieses Buch von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt.
Auch wenn man am Anfang meint es könnte etwas langweilig sein, da diese Geschichte etwas ruhig beginnt, der wird sehr schnell feststellen das man hier noch nicht einmal die Oberfläche angekratzt hat.
Mich hat dieses Buch begeistert und ich empfehle es aufjedenfall zu lesen.

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Dienstag, 4. Juni 2013

(Rezension) Und dennoch ist es Liebe von Jodi Picoult

    • Taschenbuch: 624 Seiten
    • Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Verlag); Auflage: Aufl. 2013 (11. Januar 2013)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3404164202
    • ISBN-13: 978-3404164202
    • Zur Autorin  
Jodi Picoult geboren 1967 auf Long Island lebt seit ihrem Studium in Princeton und Harvard zusammen mit ihrem Mann und drei Kindern in Hanover,New Hampshire.
1992 veröffentlichte sie ihren ersten Roman.
2003 wurde sie für ihre Werke mit dem National England Book Award ausgezeichnet.Sie gehört zu den erfolgreichsten amerikanischen Erzählerinnen weltweit.Nahezu all ihre Romane standen in den USA auf Platz 1 der Bestsellerliste.

Zum Buch

Als Page den Medizinstudenten Nicholas kennenlernt,ist es die große Liebe.Die junge Frau fühlt sich endlich angenommen.Ihre Mutter hatte sie im Alter von fünf Jahren verlassen,was zu einer tiefen Verletzung führte.Als das erste Kind geboren wird,sind die alten Selbstzeifel jedoch wieder da.Kann sie überhaupt eine gute Mutter sein?
Sie fühlt sich gezwungen,ihre eigenen Wünsche komplett zurückzustellen.Emotional und physisch völlig erschöpft und unfähig sich ihrem Mann mitzuteilen,verlässt sie schließlich ihn und das Baby,um nach ihrer Mutter zu suchen,in der Hoffnung bei ihr die Antworten auf ihr Leben zu finden.

Meine Meinung

Dies ist mein zweites Buch von Jodi Picoult und irgendwie bin ich doch sehr hin und hergerissen von dieser Geschichte.
Am Anfang der Geschichte kam mir einiges sehr langatmig und zäh vor, sodass ich es schon an die Seite legen wollte. Es hat einige Zeit gedauert, bis ich in diese Geschichte richtig reingekommen bin. Vieles im Buch ist sehr ausführlich beschrieben, was zwar nicht so schlimm ist, aber irgendwie hatte ich das Gefühl, nicht richtig in dieser Geschichte vorran zu kommen.
In der Mitte der Geschichte wurde es dann für mich um einiges besser mit dem Lesen. Ab da wollte ich das Buch dann auch nicht mehr an die Seite legen, denn hier konnte man bis zum Ende alles erleben. Liebe,Haß,Emotionen, obwohl man denkt, so etwas hält keine Beziehung aus,wodurch ich mich sehr tief in der Geschichte wiederfand.
Leider war ich vom Ende der Geschichte ein bisschen enttäuscht, denn das kam mir irgendwie alles viel zu schnell und hat doch einige Fragen bei mir offen gelassen.
Ich muss sagen es ist kein Buch, was mich jetzt vom Hocker haut.Dafür war mir der Anfang doch etwas zu zäh und langatmig. Wer Ausdauer beim lesen hat und wissen möchte wie alles endet, dem Empfehle ich dieses Buch zu lesen.
Ich weiss, das es von Jodi Picoult noch weitaus bessere Werke gibt und hoffe darauf.

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