Dienstag, 19. November 2013

(Rezension) Kalter Schmerz von Hanna Jameson

    • Taschenbuch: 380 Seiten
    • Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: 1 (17. Februar 2013)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3518464108
    • ISBN-13: 978-3518464106
    • Zur Autorin
Hanna Jameson,geboren 1990,wurde von J.G.Ballard und David Peace zum Schreiben inspiriert.In ihrer Freizeit folgt Bands um die Welt,mixt in Warteschlangen Cocktails aus dem Gedächtnis und klaut Stagedivern die Schuhe.Aufgrund einer Vorliebe für Glitzer,Leopardenmuster und kurze Röcke ist sie bei den meisten Gelegenheiten nicht adäquat gekleidet.
Nebenbei studiert sie an der University of Brighton.
Kalter Schmerz ist ihr erster Roman.


Zum Buch

In London die sechzehnjährige Tochter eines einflussreichen Waffenhändlers aufzuspüren ist für Nic Caruana kein besonders anspruchsvoller Job.
Schließlich verdient er sein Geld damit,Menschen wiederzufinden.Doch er kommt zu spät,das Mädchen ist längst tot.
Ihr Vater sinnt auf Rache.Die Suche nach ihrem Mörder entpuppt sich als Horrortrip durch die Eingeweide der Stadt.
Und dann ist da auch noch Clare,die Frau des Waffenhändlers,die Nic vom ersten Moment an in ihren Bann schlägt.
Er weiß dass diese Frau sein Tod bedeuten könnte,doch immer wieder sucht er ihre Nähe und verfängt sich in einem Netz aus Leidenschaft,Schmerz und blanker Gewalt.

Meine Meinung

Von diesem Buch bin ich doch sehr positiv überrascht worden, da hier doch etwas die Meinungen auseinander gehen.
Ich fand die Geschichte von Anfang bis Ende sehr spannenend und auch ein wenig Blutig. Doch das macht ja gerade für mich die Spannung aus.
Was mir auch sehr gut gefallen hat, war, die Figur Nic, der hier sehr gut beschrieben wurde. Dadurch wurde er mir in dieser Geschichte doch sehr sympatisch, was ich eigentlich nicht gedacht hätte.  An manchen stellen kommt er mir etwas kalt und abgebrütht vor, aber ich denke, wenn man solche Aufträge bekommt, dann kann man nicht sehr viele Gefühle zeigen.
Was ich nicht so ganz verstehe, ist, das dieses Buch als Roman beschrieben wird. Das finde ich ganz und gar falsch, denn für mich war es schon ein Thriller.
In der Geschichte geht es um Drogen, Prostitution und Gewalt, was doch sehr spannenend für mich dargestellt wurde.
Der Schreibstil war für mich sehr flüssig und leicht, sodaß ich es schnell durch gelesen hatte.
Ich hoffe auf jedenfall, noch mehr von der Autorin lesen zu können.

*****


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