Sonntag, 28. Juli 2013

(Rezension) Oliver. Peace of Mind von Nicole Schröter

    • Taschenbuch: 208 Seiten
    • Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform; Auflage: 1 (10. Februar 2013)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 1482504014
    • ISBN-13: 978-1482504019
    • Zur Autorin

    Nicole Schröter wurde 1968 in Nürnberg geboren. Sie besuchte die Staatliche Fremdsprachenschule in Hamburg und machte dann eine Ausbildung im Kaufmännischen Bereich. Nachdem sie vier Jahre lang in Italien als Übersetzerin tätig war, nahm sie 2009 an einem Autorenlehrgang teil. Die daraus hervorgegangenen Geschichten veröffentlichte sie in einem Kurzgeschichtenband. Ein Jahr später folgte ihr erster Roman. Mittlerweile haben ihre Kurzgeschichten in mehreren Anthologien einen Platz gefunden. 
     Zum Buch
     
Dies ist kein Buch über Drogen- und Alkoholmissbrauch.
Dies ist eine Liebesgeschichte.

Bei Facebook finde ich mit den Jahren verloren gegangene Freunde wieder. Es ist schön zu sehen, dass sie alle noch da sind. Und es macht Freude zu hören, wie es ihnen ergangen ist.

Nur den, den ich am verzweifeltsten suche, finde ich nicht: Oliver!

 Als ich ihn endlich finde, kann ich nichts mehr tun. Nichts, außer ihm mit diesem Buch meine letzte Ehre zu erweisen, und meiner Liebe zu ihm ein Denkmal zu setzen

Meine Meinung 


Zu diesem Buch fällt es mir echt schwer, eine Meinung zu bilden.Zum einen finde ich es schon sehr traurig, was ich in dieser Geschichte erfahre, zum anderen kommt auch manchmal Wut bei mir auf.
Warum Wut? Ich habe mir immer wieder die Frage gestellt, ob es keinen gegeben hätte, der Oliver hätte helfen können und warum er sich immer wieder so einsam gefühlt hat.
Zum anderen fand ich die Geschichte sehr traurig und mitfühlend, sodass ich doch schon sehr mit Nici und ihrer Trauer mitgelitten habe. Die ganze Geschichte hat mich doch sehr Nachdenklich gemacht.
Also ich kann sagen, das ist keine leichte Kost, mal so für zwischendurch, denn auch nach dem Lesen habe ich mir doch noch sehr viele Gedanken gemacht. Ob es hätte mit Oliver anders laufen können,wenn er mehr Hilfe in seinem Leben gehabt hätte bleibt fraglich.
Mehr möchte ich hier jetzt auch nicht schreiben, denn ihr solltet euch dieses Buch selbst durchlesen, ich kann es nur empfehlen.

     *****

Sonntag, 21. Juli 2013

(Rezension) Kalter Schlaf von A.J. Cross

    • Taschenbuch: 576 Seiten
    • Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag (20. Mai 2013)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3442379911
    • ISBN-13: 978-3442379910
     Zur Autorin  
A.J.Cross ist forensische Psychologin und häufig als Gutachterin vor Gericht tätig.Sie studierte und promovierte an der Universität in Birmingham.In ihrer Eigenschaft als forensische Psychologin arbeitete sie in ihrer Heimatstadt u.a mit Bewährungshelfern der Abteilung für Sexualstraftäter zusammen.
A.J.Cross lebt mit ihrem Ehemann in den West Midlands,England.Kalter Schlaf ist ihr erster Roman.

Zum Buch

In einem einsamen Waldstück in der Nähe der Autobahn werden Knochen einer menschlichen Leiche gefunden-alles deutet darauf hin,dass es sich um die Überreste von Molly James handelt,die vor fünf Jahren spurlos verschwand.Rechtspsychologin Dr.Kate Hanson wird zusammen mit der Unsolved Crime Unit der Birminghamer Polizei auf den Fall angesetzt.Schnell wird klar:Bei den polizeilichen Ermittlungen zum Verschwinden der Jungen Frau wurde gepfuscht.Die damals Beteiligten scheinen von der Wiederaufnahme der Ermittlungen alles andere als begeistert,doch dann taucht eine weitere Frauenleiche auf.
Kate ahnt.Sie hat es mit einem Wiederholungstäter zu tun.Und der hat dazugelernt:Er passt sich den neuen Ermittlungsmöglichkeiten an,und er wird brutaler.

Meine Meinung

Die ersten Seiten zogen sich doch etwas langatmig dahin, da eher das Privatleben von Dr.Kate Hanson im Fordergrund stand.Was ich ersteinmal sehr Schade finde, denn somit wird hier die Spannung beim Lesen etwas rausgenommen.
Leider sind mir die Figuren im Buch auch nicht sehr sympathisch rüber gekommen, da sie mir irgendwie sehr Oberflächlich und auch ein wenig zu unglaubwürdig erschienen.
Da sehr viel über das Privatleben von Kate geschrieben worden ist, schleppen sich die Ermittlungarbeiten doch sehr dahin, sodass sehr wenig Spannung in der Geschichte aufkommt.
Zwar ist der Schreibstil flüssig und leicht, doch irgendwie bin ich nicht so richtig mit der ganzen Geschichte warm geworden.
Ich muss sagen, auch das Ende hätte ich mir doch dann ein bisschen anders gewünscht.
Da es sich aber um ein Erstlingswerk von A.J.Cross handelt, würde ich trotzdem nochmal ein anderes Buch von ihr lesen.
Schon alleine, um nur zu sehen, wie sich die Autorin weiterentwickelt.
Mich konnte dieses Buch nicht ganz überzeugen.

***


    Samstag, 13. Juli 2013

    (Rezension) Lilienblut von Elisabeth Herrmann

      • Taschenbuch: 448 Seiten
      • Verlag: cbt (18. April 2011)
      • Sprache: Deutsch
      • ISBN-10: 357030762X
      • ISBN-13: 978-3570307625
      • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 13 Jahren
      • Zur Autorin
    Elisabeth Herrmann wurde 1959 in Marburg/Lahn geboren. Nach diversen beruflichen Stationen holte sie auf dem Frankfurter Abendgymnasium das Abitur nach und arbeitete nach ihrem Studium als Fernsehjournalistin beim RBB, bevor sie mit ihrem Roman "Das Kindermädchen" ihren Durchbruch erlebte. Fast alle ihre Bücher wurden oder werden derzeit verfilmt: Die Reihe um den Berliner Anwalt Vernau mit Jan Josef Liefers, "Zeugin der Toten" mit Anna Loos in der Hauptrolle (alle ZDF). Für dieses Buch erhielt sie den Radio-Bremen- Krimipreis und den Deutschen Krimipreis 2012. Elisabeth Herrmann lebt mit ihrer Tochter in Berlin.
    Elisabeth Herrmann

    Zum Buch 

    Es ist Sommer und der Rhein glitzert besonders silbern und verführerisch. Sabrina und ihre beste Freundin Amelie können stundenlang am Fluss sitzen, voller Fernweh und Hunger auf das, was Amelie »das Leben« nennt. Aber während Amelie vom Abhauen und der großen Freiheit träumt, scheint Sabrinas Zukunft festgelegt zu sein – soll sie doch den Weinberg ihrer Mutter übernehmen. Alles in Sabrina wehrt sich gegen dieses vorbestimmte Leben … Und dann lernen die beiden Mädchen einen Jungen kennen, der so ganz anders ist als alle Landratten und Winzersöhne. Von dem 19-jährigen Kilian, der mit seinem Schiff einsam am geheimnisvollen »toten Fluss« ankert, geht eine verstörende Anziehungskraft aus. Amelie verfällt ihm sofort – und will über Nacht mit ihm abhauen. Am nächsten Morgen findet man ihre Leiche.

    Meine Meinung

    Ich lese sehr gerne die Bücher von Elisabeth Herrmann,denn, ich denke sie ist eine Lieblingsautorin von mir geworden. Bis heute bin ich noch von keinem Buch von ihr enttäuscht worden.
    Auch wenn dieses hier ein Jugendbuch ist und ich eigentlich aus dem alter raus bin, musste ich es einfach lesen.
    Wie immer ist der Schreibstil sehr flüssig und leicht, das habe ich auch nicht anders erwartet von dieser Autorin.
    Sabrina, die mich durch die Geschichte begleitet hat, wurde mir sehr sympathisch beschrieben, sodass ich mich doch manchmal an meine Jugendzeit erinnert habe.
    Die Geschichte im allgemeinen empfand ich sehr spannend, sodass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte.
    Am Anfang empfand ich es doch alles noch sehr vorhersehbar, denn ich dachte, ich würde den Täter schon kennen.
    Doch ich wurde immer wieder sehr überrascht, vom Verlauf der Geschichte. Für mich war immer noch mehr an Spannung, was mich beim Lesen erfreute.
    Ich kann nur sagen, dieses Buch ist nicht nur für Jugendliche gedacht, sondern kann eigentlich von jedem gelesen werden.

    *****




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