Sonntag, 28. Dezember 2014

(Rezension) Unschuldslamm von Judith Arendt (Band 1)

  • Taschenbuch: 320 Seiten
  • Verlag: Ullstein Taschenbuch (4. Januar 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3548285643
  • ISBN-13: 978-3548285641
  • Zur Autorin  

 Judith Arendt ist das Pseudonym einer erfolgreichen Krimiautorin.Sie schreibt gelegentlich Drehbücher für Deutsche Fernsehserien und sieht umso lieber amerikanische.Ihre Leidenschaft gilt dem Kriminalroman,insbesondere dem skandinavischen und britischen.
Judith Arendt lebt mit ihrer Familie seit einigen Jahren in der Nähe von München.

Zum Buch
Ruth Holländer steht kurz vor ihrem fünfzigsten Geburstag und ist mit sich und ihrem Leben zufrieden:Die Scheidung von Exmann Johannes tut nicht mehr weh,der zwanzigjährige Sohn ist aus dem Haus,und mit ihrer sechzehnjährigen Tochter Annika müssen zwar noch hier und da Kämpfe ausgefochten werden,aber eigentlich leben Mutter und Tochter friedlich zusammen in der Berliner Altbauwohnung.
Außerdem läuft Ruths französisches Bistro ganz hervorragend und die viele Arbeit,die damit einhergeht,ist zwar anstrengend,füllt Ruth aber auch aus.
In diese positive Bilanz platzt der Bescheid vom Amtsgericht:Ruth wird zur Schöffin berufen.Ruth ist empört.Schließlich hat sie sich nicht beworben ,sondern sie wird gezwungen,sich in den nächsten fünf Jahren dafür zur Verfügung zu halten.
Doch schon nach dem ersten Verhandlungstag wird Ruth klar,dass das Schöffenamt mehr ist als nur Zeitverschwendung,und ihr Intresse an dem Ehrenmord Fall ist größer als gedacht.Außerdem hegt sie große Zweifel an der Schuld des Angeklagten:Hat der Junge Mann wirklich seine Schwester getötet?
Ruth bleibt nur,auf eigene Faust Nachforschungen anzustellen.Und so muss sie schon bald erkennen,dass sie auch als Laienrichterin tiefer in den Fall verwickelt wird,als ihr lieb ist.

Meine Meinung

Dies ist für Ruth der erste Fall als Schöffin.  Eigentlich wollte sie ihr leben in Ruhe verbringen, doch jetzt muss sie sich vor Gericht als Schöffin beweisen, was ihr garnicht so gut gefällt, weil sie einfach dazu gezwungen wird und nichts dagegen unternehmen kann.
Ich fand diese Geschichte sehr interessant mal was ganz anderes. Hier gibt es nicht sehr viele blutige Stellen zu lesen, doch das macht garnichts, denn es ist auch so genug Spannung im Buch vorhanden, sodass mir das Lesen Spass gemacht hat.
Ich fand es sehr gut, das man auch mal einen Einblick bekommt, was so vor Gericht verhandelt wird und wie die Schöffen damit umgehen und sich dann ihr Urteil bilden. Was für Ruth in diesem Fall alles andere als einfach war.
Mir war Ruth von Anfang an sehr sympathisch, auch wenn sie sich erst dagegen gesträubt hat als Schöffin mit zu machen, hat sie sich doch sehr gut mit dem Fall auseinander gesetzt.
Ich muss auch sagen, das wahrscheinlich dieses Buch nicht allen gefallen wird,da es an manchen stellen doch ein wenig ruhig zu ging, was der Spannung aber nicht geschadet hat.
Der Schreibstil ist flüssig und leicht, sodass man schnell und gut durch diese Geschichte kommt.

Mittwoch, 17. Dezember 2014

(Rezension) Atemnot von Elizabeth Haynes (Band 1)

    • Taschenbuch: 480 Seiten
    • Verlag: Berlin Verlag Taschenbuch (15. September 2014)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3833309563
    • ISBN-13: 978-3833309564
    • Zur Autorin 



Nach ihrem Studium der englischen und deutschen Literatur hat Elizabeth Haynes viele Jahre als Beraterin für die Britische Polizei gearbeitet. Sie lebt in Kent mit ihrem Mann und ihrem Sohn und schreibt hauptsächlich in Cafés oder ihrer kleinen Gartenlaube. Ihr Psychothriller »Wohin du auch fliehst« war ein Bestseller in den USA und wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. 

Zum Buch

Es ist ein klarer Herbstmorgen in dem kleinen englischen Dorf, als die Polizei zu einem grausamen Tatort gerufen wird: Eine junge Frau wurde tot aufgefunden, ihr kleines Häuschen voller Blut. Fast zur gleichen Zeit wird in einem nahe gelegenen Steinbruch die Leiche ihrer Nachbarin gefunden: offensichtich Selbstmord. Das kann kein Zufall sein, denkt sich Louisa Smith, die gerade zum Detective Chief Inspector befördert wurde. Als sie mit ihrem Team beginnt, in dem Dorf zu ermitteln, setzt sich langsam ein faszinierendes Puzzle zusammen: Das halbe Dorf scheint ein großes Geheimnis zu hüten. Ein erotisches, dunkles, gefährliches Geheimnis, und niemand weiß, ob der Täter eventuell doch noch mal zuschlagen wird...

Meine Meinung

Bei diesem Buch bin ich etwas hin und her gerissen, denn zum einen hört der Klapptext sich gut an, zum anderen ist es dann doch nicht ganz so, wie ich es erwartet habe.
Ich hatte am Anfang doch ein wenig schwierigkeiten in die Geschichte rein zu kommen, da im Buch doch einige Namen auftauchen, wo ich mich echt manchmal konzentieren musste, um nicht den Faden zu verlieren. Das kann dann doch manchmal anstrengend werden beim Lesen.
Am Anfang fand ich es ja noch spannend, doch manchmal waren mir doch einige stellen einfach zu ruhig und zu langamtig. Ich hätte mir doch mehr Spannung gewünscht. Da kam es mir vor, als ob ich mich in einem ganz normalen Roman befinde und nicht in einem Thriller.
Es gab auch hier mal wieder einige Beziehungen, wo auch Sex eine große Rolle spielt, was für mich  ein bisschen zu viel war, denn bei einem Thriller möchte ich, das es spannend ist und nicht lesen wer mit wem in irgend einer Beziehung steckt. Da das der erste Fall von Louisa Smith ist, denke ich das man da noch einiges verbesser könnte.
Trotzdem hoffe ich, das es bald einen zweiten Teil geben wird, weil ich doch gerne wissen möchte wie es mit Louisa weiter geht und hoffe, das ich da dann mehr Spannung erleben kann.

Freitag, 5. Dezember 2014

(Rezension) Rattenfänger von Paul Finch (2 Band)

    • Verlag: Piper Taschenbuch (13. Oktober 2014)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3492305792
    • ISBN-13: 978-3492305792
    • Zum Autor 
Paul Finch hat als Polizist und Journalist gearbeitet,bevor er sich ganz dem Schreiben widmet.Er hat zahlreiche Drehbücher,Kurzgeschichten,Horrorromane und Thriller veröffentlich und wurde mehrfach ausgezeichnet.Mit seiner Familie lebt er in Lancashire,England.

Zum Buch

Als Detective Sergeant Mark Heck und sein Kollegen vom Dezernat für Serienverbrechen plötzlich einen Zusammenhang zwischen mehreren Morden erkennen,die während der vergangenen Monate verübt wurden,können sie es zunächst kaum glauben:Ein Toter an Weihnachten,ein ermordetes Pärchen am Valentinstag,ein weiterer Mord an Ostern handelt es sich um einen makabren Scherz oder haben sie es gar mit einem regligösen Fanatiker zu tun?
Eine DNA Spur führt zu einem polizeibekannten Verbrecher.Während Hecks Kollegen glauben,den Mörder damit gefasst zu haben,bezweifelt er,dass ein Kleinkrimineller hinter der ausgeklügelten und bis in Detail geplanten Mordserie stecken soll.
Heck wähnt sich bereits in einer Sackgasse,als er auf ein Buch stößt,das dem Täter als Vorlage gedient zu haben scheint doch es wurde nie veröffentlich

Meine Meinung

Da ich schon das Buch Mädchenjäger gelesen habe, was Band 1 zu dieser Reihe ist, musste ich natürlich auch dieses Buch lesen, um zu sehen, wie es mit Mark Heck weitergeht.
Wie schon im ersten Teil war mal wieder die Spannung sehr hoch von der ersten bis zur letzten Seite.Was mir auch immer wieder gut gefällt,  ist,das der Schnitt vom Buch nicht in weiß ist, sondern hier in Orange gehalten wurde, was echt ein hinguck er ist. Das fand ich auch schon im ersten Teil super.
Aber, ich muss auch sagen, das dieses Buch nichts für schwache Nerven ist, da es hier um grausame Morde und Folter geht, was der Autor auch sehr detailliert beschrieben hat. Das mir dadurch beim lesen manchmal die Luft wegblieb und ich es ein wenig Sacken lassen musste bis ich weiterlesen konnte war wohl abzusehen.
Auch hier sind wieder die einzelnen Charakteren gut ausgearbeitet, was mir immer wieder großen Spass beim lesen bereitet.
Auf jedenfall warte ich schon sehnsüchtig auf den nächsten Teil.


Donnerstag, 20. November 2014

(Rezension) Hope Forever von Colleen Hoover

    • Taschenbuch: 528 Seiten
    • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Oktober 2014)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3423716061
    • ISBN-13: 978-3423716062
    • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
    • Zur Autorin  
Colleen Hoover lebt mit ihrem Mann und ihren drei Söhnen in Texas.
Ihren Erstling "Weil ich Layken liebe" veröffentlichte sie zunächst als E-Book und stand damit ebenso wie mit "Weil ich Will liebe" auf der Bestsellerliste der New York Times.
Auch "Hope Forever" stand wochenlang auf Platz 1 der New York Times-Bestsellerliste und wurde zum internationalen Megaseller.

Zum Buch
Die 17 jährige Sky ist starken Gefühlen bisher aus dem Weg gegangen.Wenn sie einem Jungen begegnet verspürt sie normalerweise keinerlei Anziehung,kein Kribbeln im Bauch,nichts.Im Gegenteil:Sie fühlt sich taub.
Bis sie auf Dean Holder trifft,der ihre Hormone tanzen lässt.Es knistert heftig zwischen den beiden,das könnte die ganz große Liebe werden.Doch dann tun sich Abgründe aus der Vergangenheit auf,die tiefer und dunkler sind,als Sky sich vorstellen kann.

Meine Meinung

Bei diesem Buch wurde ich ganz schön Überrascht. Am Anfang habe ich noch gedacht, das es sich hier um eine ganz normale Teenager-Liebe handelt.
Doch, ich muss sagen, ich wurde mal wieder eines besseren belehrt.
Die Charakteren waren sehr gut für mich ausgearbeitet, obwohl ich am Anfang Dean etwas merkwürdig fand. Doch, um so mehr man liest, umso mehr versteht man immer besser, warum er sich so verhält. Ich konnte dadurch dann manches, was er gemacht hat, besser nachvollziehen.
In diesem Buch findet man alles, zum einen Liebe und ganz große Gefühle, zum anderen aber auch Leid und Missbrauch. Deshalb war ich auch so Überrascht, das die Autorin alles in einem Buch so gut verpackt hat. Da ich am Anfang wirklich nicht genau wusste, wo mich die Geschichte um Sky und Dean hinträgt, um so mehr habe ich mich dann gefreut, das mich die Autorin mit diesem Buch doch sehr Überrascht hat.
Der Schreibstil ist flüssig und leicht und wer meint hier nur eine Liebesgeschichte zwischen Sky und Dean zu lesen, dem kann ich nur sagen, das es nicht so ist.


Montag, 10. November 2014

(Rezension) Totenleuchten von Klara Nordin

    • Taschenbuch: 336 Seiten
    • Verlag: KiWi-Taschenbuch (14. August 2014)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3462046934
    • ISBN-13: 978-3462046939
    • Zur Autorin  
Klara Nordin ist ein Pseudonym. Die Autorin wurde 1960 in Heilbronn geboren. Nach ihrer Buchhändlerlehre studierte sie Germanistik und Pädagogik in Tübingen und arbeitete viele Jahre in verschiedenen Verlagen. 2001 wanderte sie nach Schweden aus und lebt seit einigen Jahren im schwedischen Lappland, genauer: in Jokkmokk, dem Schauplatz ihres Romans. Von dort aus ist sie als Studienleiterin für die »Schule des Schreibens« in Hamburg tätig und leitet in Deutschland regelmäßig Schreibkurse.

Zum Buch
Jokkmokk am Polarkreis, die Zweige der Kiefern biegen sich unter dem Neuschnee, auf dem zugefrorenen Talvatis-See finden Husky-Rennen statt, und die Einheimischen bereiten den alljährlichen samischen Wintermarkt vor, als ein junger Mann aus ihren Reihen ermordet wird. Grausam geschlachtet wie ein Rentier. Linda Lundin hat gerade ihren neuen Job als Hauptkommissarin in Nordschweden angetreten, einen solch schrecklichen Mord hat auch sie selten gesehen. Wer tötet einen Jungen, der im Dorf rundum beliebt war? Gemeinsam mit ihren Kollegen Bengt und Margareta nimmt sie die Ermittlungen auf und stößt im kleinen Jokkmokk auf kuriose Bewohner, samische Geschichten und alte Geheimnisse. War der tragische Unfall des besten Freundes des Mordopfers, der vor einigen Monaten im See ertrank, etwa gar kein Unfall? Und müssen sie mit weiteren Morden rechnen? Bislang erzählen nur die Nordlichter von den Toten … Atmosphärisch so bestechend, dass man sofort in den hohen Norden reisen möchte, und ein hochspannender Fall, der die Ermittler an ihre Grenzen bringt: Jokkmokk wird einen Platz auf der Krimilandkarte erobern.

Meine Meinung

Hier muss ich sagen, das ich doch etwas anderes erwartet habe. Ich muss sagen, das auch ein Krimi für mich spannend sein muss.
Was hier aber nicht immer der Fall war, zumal bereits der anfang noch recht spannend war, doch das hielt leider nicht an.  Mir gefielen die einzelnen Charakteren gar nicht, denn die waren mir alle etwas zu Oberflächlich beschrieben, sodaß ich keinen richtigen Zugang zu diesen Personen finden konnte.
Für einen Krimi waren mir einige Stellen im Buch doch zu langatmig, was mir dann auch nochmal die Spannung geraubt hat. Ich finde es eigentlich nicht schlimm, wenn ein Krimi auch mal etwas ruhiger ist, aber hier war es mir dann doch zu ruhig.
Leider war mir dann auch noch alles zu sehr vorhersehbar, wo ich mir von der Handlung mehr erwünscht hätte. Also für mich ist dieses Buch zwar gut zu lesen, aber die Spannung hält sich für mich in Grenzen.

Dienstag, 4. November 2014

(Rezension) Hummeln im Herzen von Petra Hülsmann

    • Taschenbuch: 400 Seiten
    • Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Lübbe Taschenbuch); Auflage: Aufl. 2014 (16. September 2014)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3404171683
    • ISBN-13: 978-3404171682
    • Zur Autorin
Petra Hülsmann, Jahrgang 1976, wurde in der niedersächsischen Provinz geboren. Später brach sie erfolgreich ihr Studium der Germanistik und Kulturwissenschaft in Bremen ab, machte eine Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin in Bremerhaven und landete schließlich in Hamburg, wo sie zehn Jahre als Sekretärin in Rechts- und Patentanwaltskanzleien arbeitete. 2013 reiste sie für sechs Monate mit ihrem Mann durch Südostasien. Inzwischen lebt die Autorin wieder mit ihrem Mann in Hamburg und schreibt derzeit an ihrem zweiten Roman
     Zum Buch
    Im Leben von Lena Klein ist alles so,wie sie es mag:ordentlich.Doch eine Woche vor ihrer Hochzeit und ihrem 30 Geburstag gerät alles aus den Fugen.Ihr Verlobter eröffnet ihr,dass er sich in eine andere verliebt hat.Kurz darauf wird sie auch noch fristlos entlassen.Lena beschließt wieder Ordnung in ihr Leben zu bringen und erstellt einen Drei-Punkt-Plan.
    Aber statt in einer coolen PR Agentur landet sie im Buchladen des alten Griesgrams Otto.Und ausgerechnet bei dem Womanizer Ben gerät ihr Herz immer wieder aus dem Takt.
    Meine Meinung
     Zu aller erst möchte ich mal was zum Cover schreiben. Ich finde es einfach nur cool, denn die Hummel, die man darauf sieht, ist ein Stoffaufdruck und fühlt sich ganz weich an.Was mir persönlich schon sehr gut gefallen hat und meine Aufmerksamkeit bekam.
    Eigentlich bin ich ja ein Krimi/Thriller Leser aber ab und zu muss es auch mal was anderes sein. Ich bin froh, das ich mich für dieses Buch entschieden habe, denn schon der Schreibstil ist flüssig und leicht, was beim lesen sehr viel Spass gemacht hat.
    Diese Geschichte hat mir doch an manchen Stellen ein kleines lächeln ins Gesicht gezaubert, da Lena manchmal etwas Chaotisch ist, was aber sehr gut zu ihrem Leben passt. Wenn auch nicht immer alles so läuft wie sie es sich vorstellt, meistert sie es eigentlich ganz gut. Die einzelnen Charakteren waren sehr gut ausgearbeitet, denn jeder hat seine Ecken und Kanten, aber alle waren mir doch sehr sympathisch. Auch wenn alles doch sehr vorhersehbar ist, hat mir dieses Geschichte sehr gut gefallen.Hier war mal wieder alles enthalten Witz und Humor und natürlich darf auch die Lovestory nicht fehlen. Ich kann das Buch nur empfehlen. In diesem Sinne : Hummel Hummel
     

Freitag, 24. Oktober 2014

(Rezension) Vergessen von Elke Pistor

    • Taschenbuch: 304 Seiten
    • Verlag: Ullstein Taschenbuch (8. August 2014)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3548286100
    • ISBN-13: 978-3548286105
    • Zur Autorin 
Elke Pistor,geboren 1967,schreibt Kriminalromane,arbeitet als Seminartrainerin und leitet Schreibworkshops.
Sie lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Köln.

Zum Buch

Ein kleines Mädchen wird entführt.Zwei Morde geschehen.Ein verbindener Hinweis sind Fotos in den Briefkästen der beiden Toten,auf denen sich noch andere Personen befinden.Sind auch sie bedroht?
Kommissarin Verena Irlenbusch muss für diesen harten Fall alle Kraft zusammennehmen.Denn neben der Jagd nach dem Mörder kümmert sie sich um ihre Alzheimer erkrankte geliebte Großmutter.
Da macht es die Situation nicht gerade leichter,dass sie auch noch den anstrengenden Kollegen Christoph Todt zur Seite gestellt bekommt.
Verena gibt alles und wird sich bald bewusst,dass sie einen hochintelligenten Psychopathen jagt,der ein böses Spiel mit ihr spielt.Hat sie wirklich alles richtig interpretiert,oder wird ihr ein fataler Irrtum zum Verhängnis?

Meine Meinung

Für mich hat dieses Buch doch recht spannend begonnen, was ich von einem Krimi schon mal gut finde. Auch ist der Schreibstil so flüssig, das man schnell durch die Seiten gleitet.
Doch leider gab es für mich auch ein paar Schwachpunkte, die man hätte besser machen können. Zum einen finde ich, das doch zu viel Privates von Verena Irlenbusch hier in der Geschichte mit einfließt. Das sie eine Alzheimer erkrankte  Großmutter hat, ist schon sehr hart, da sie Beruf und Privatleben unter einem Hut bringen muss, was ihr jedoch nicht immer gut gelingt. Hier fand ich, das es doch ein bisschen weniger hätte sein können, was von ihrer Großmutter eingebracht wurde. Das hat mir doch manchmal sehr die Spannung geraubt.
Leider war mir auch in dieser Geschichte alles ein wenig zu vorhersehbar, was dann dazu führt, das dadurch das lesen nicht mehr so viel Spass macht, weil man am Ende eigentlich schon weiß, wie alles zusammenhängt. Das ist dann für mich auch keine große Überraschung mehr.
Ich fand es nicht schlecht, aber ich hätte mir doch ein wenig mehr Spannung gewünscht.

Sonntag, 12. Oktober 2014

(Rezension) Einfach unvergesslich von Rowan Coleman

    • Broschiert: 416 Seiten
    • Verlag: Piper Paperback; Auflage: 4 (11. August 2014)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3492060013
    • ISBN-13: 978-3492060011
    • Zur Autorin
Lebt mit ihrer Familie in Hertfordshire.Wenn sie nicht gerade ihren Fünf Kindern hinterherjagt,darunter lebhafte Zwillinge,die gerne mal in entgegengesetzte Richtungen laufen,verbringt sie ihre Zeit am liebsten schlafend,sitzend oder mit Schreiben von Romanen.Da kann das Bügeln schon mal zu kurz kommen.
Rowan wünschte,ihr Leben wäre ein Musical,auch wenn ihre Tochter ihr mittlerweile verboten hat,in der Öffentlichkeit zu singen.
Einfach unvergesslich ist ihr elfter Roman.

Zum Buch

Neuerdings weiß Claire nicht mehr,welcher Schuh zu Welchem Fuß gehört.Oder wie das orangefarbene Gemüse heißt,das auf dem Herd köchelt.Und manchmal geht sie im Pyjama spazieren.Sie weiß,dass das nicht normal ist.Doch das Leben ist zu kurz,um Trübsal zu blasen.Und so schreibt sie,noch bevor die letzte Erinnerung verblasst,all die großen und kleinen Momente der vergangenen Jahre nieder.
Wohl wissend,dass diese Gedankenschnipsel schon bald das Einzige sein werden,was ihrer Familie von ihr bleibt.Dabei gibt es noch so viel zu erledigen:Sie muss sich mit ihrer Tochter versöhnen und ihrem Mann zeigen,wie sie die Lieblingslasagne ihrer Kinder zubereitet.Sie muss ein letztes Mal leben,frei sein,sich vielleicht auch neu verlieben.Denn das Leben ist eine Wundertüte.Und wenn die Zeit davonrennt,ist jede Minute kostbar.

Meine Meinung

Ich denke, das jeder ein wenig Angst davor hat irgendwann einmal Alzheimer zu bekommen. Aus diesem Grund wollte ich auch gerne dieses Buch lesen, um mir vielleicht ein kleines Bild zu machen, wie Angehörige von Alzheimerpatienten damit fertig werden.
Was für mich schon ziemlich seltsam vorkommt, ist, das der betroffene von dieser Krankheit auch mal wieder klare Gedanken hat, was dann doch sehr erschreckend für mich ist.Was ich mir aber garnicht vorstellen kann, ist, das man seine ganzen Mitmenschen mit denen man Jahre lang zusammen gelebt hat, einfach nicht mehr kennt oder auf einmal nicht mehr weiß wo man Sachen wegelegt hat.
Ich finde es schon sehr traurig und erschreckend was die Krankheit aus einen machen kann.
Die Autorin hat hier ein einfühlsames Buch geschrieben, was mich von Anfang bis ende doch sehr mitgerissen hat und ich auch sehr Nachdenklich wurde.
Aber, ich denke auch alle Angehörigen die sowas mitbekommen, müssen doch schon sehr starke Nerven haben, um soetwas bis zum schluss mitmachen zu können.
Mehr möchte ich garnicht schreiben, um nicht zu viel zu verraten. Mich hat dieses Buch sehr berührt. Ich kann es nur Empfehlen.



Donnerstag, 9. Oktober 2014

(Rezension) Das wirst du bereuen von Amanda Maciel

    • Gebundene Ausgabe: 304 Seiten
    • Verlag: Bastei Lübbe (Boje); Auflage: Aufl. 2014 (18. Juli 2014)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 341482406X
    • ISBN-13: 978-3414824066
    • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
    • Zur Autorin
Amanda Maciel arbeitet als Kinderbuchlektorin,aktuell beim Scholastic Verlag.
Wenn sie nicht gerade schreibt,geht sie in ihrer Freizeit gerne joggen.Außerdem liebt sie es,mit ihrem kleinen Sohn in der U-Bahn herumzufahren.
Sie lebt mit Mann,Sohn und Katze in Brooklyn,New York.
Das wirst du bereuen ist ihr Debütroman.

Zum Buch 

Sara und Brielle sind beste Freundinnen.Und nun hat die selbstbewusste Brielle Sara sogar geholfen,den coolen Dylan für sich zu gewinnen.
Doch dann kommt Emma neu in die Klasse.Sie ist hübsch,kommt gut an und bald hat Sara den Verdacht,dass sich die Neue an Dylan ranmacht.Das kann Sara unmöglich bieten lassen!
Die Freundinnen lassen nichts unversucht,um Emma als ein Mädchen darzustellen,das leicht zu haben ist,und denken sich immer neue Angriffe aus.
Schon bald lästert die halbe Schule mit.
Doch dann erreicht die Schüler die schockierende Nachricht,dass Emma sich das Leben genommen hat.Jetzt ist es Sara,die von allen Seiten angegriffen wird.
Während der Vorbereitungen auf die Gerichtsverhandlung muss sie sich damit auseinandersetzen,was in den letzten Monaten passiert ist.Wie konnte es so weit kommen,dass Emma keinen anderen Ausweg mehr gesehen hat,als sich das Leben zu nehmen?

Meine Meinung

Dieses Buch behandelt das Thema Mobbing, was in letzter Zeit bei uns in der Gesellschaft immer stärker vorkommt. Dieses Thema hat mich doch sehr interessiert und dürfte andere auch interessieren, da ich mir nicht vorstellen kann, wieso Menschen derartiges tun.Das schlimme daran ist, das diese Personen sich keine Gedanken darüber machen, wie sich der Betroffene dabei fühlt, geschweige denn, wie er das alles erträgt.
Dieses Verhalten wurde mir mit diesem Buch mal wieder genau vor Augen gehalten, denn hier erkennt man genau, das Leute, die Mobbing betreiben, mal kein Gewissen haben können. Auch wenn es hier um Jugendliche geht, wo ich manches Verhalten schon nachvollziehen kann, muss ich hier sagen das ich für so was kein Verständniss habe. Da sie auch noch meinen das sie keine Schuld trifft und sie eigentlich Opfer sind.
Was mir nicht so gut gefallen hat, das man hier doch mehr Spannung mit hätte rein bringen können. So waren doch manche Teile im Buch sehr Zäh und langatmig, was mir das lesen doch schon sehr schwer gemacht hat.
Trotzdem muss ich sagen, das mir vom Thema her  dieses Buch gut gefallen hat. Ich möchte darauf hinweisen, das sich jeder mal  Gedanken machen sollte, wie er im Leben mit seinen Mitmenschen umgeht.


Sonntag, 28. September 2014

(Rezension) Die Lügen der Anderen von Mark Billingham

    • Gebundene Ausgabe: 416 Seiten
    • Verlag: Atrium Zürich (20. August 2014)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 385535054X
    • ISBN-13: 978-3855350544
    • Zum Autor  
Mark Billingham 1961 in Birmingham geboren,ist einer der erfolgreichsten englischen Kriminalautoren.Für seine Bücher,die in mehr als zwanzig Sprachen erscheinen,wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet,u.a.für die besten Ermittlerfigur und den besten Kriminalroman.
Die Lügen der Anderen stand in Großbritannien auf Platz 1 der Bestsellerliste.
Mark Billingham lebt mit seiner Frau und seinen zwei Kindern in London und in Florida.

Zum Buch

In einem Hotel in Florida treffen zufällig drei Pärchenaus England aufeinander.
Sie freunden sich an und verbringen die Tage gemeinsam unter der glühenden Sonne mit Drinks am Pool.
Es scheint der perfekte Urlaub zu sein.
Doch in der letzten Nacht vor der gemeinsamen Abreise verschwindet ein Mädchen aus dem Hotel,das später tot in den Sümpfen gefunden wird.
Zurück in England bleiben die drei Paare in Kontakt.Um ihre frisch geknüpfte Freundschaft zu vertiefen und das Erlebte zu verarbeiten,laden sie sich reihum nach Hause zum Abendessen ein.
So kommt es zu drei Begegnungen,bei denen die Paare am Esstisch über ihre Vergangenheit,ihre Liebe und ihre Hoffnungen sprechen.
Doch je mehr sie dabei voneinander erfahren,desto fremder und unheimlicher werden sie sich.
Die abendlichen Treffen sind zunehmend geprägt von Merkwürdigkeiten,Misstrauen und dem beklemmenden Verdacht,dass hinter der Fassade des jeweils anderen nichts ist,wie es scheint,ein Verdacht,der sich auf schreckliche Weise bestätigt.

Meine Meinung

 Irgendwie habe ich im Moment kein glückliches Händchen für spannende Bücher. Auch hier habe ich mich mal wieder vom Klapptext verleiten lassen, dieses Buch zu lesen. Ich habe mir auch wirklich was anderes darunter vorgestellt.
Was ich am Anfang noch sehr Spannennend fand, hat sich leider dann doch als sehr langatmig und zäh gestaltet, wo ich dann beim lesen nicht richtig vorran gekommen bin.
Dann kann ich auch dieses Buch nicht als Thriller einordnen, denn dafür war mir die Spannung zu wenig. Dazu muss sich sagen, das ich mich in gesamt sehr schlecht in die Geschichte einfinden konnte. Das lag aber auch daran, das die einzelnen Charakteren nicht sehr gut ausgearbeitet worden sind. Für mich waren sie alle sehr farblos vorgestellt. Ich fand sie alle sehr unsympathisch, was das lesen für mich dann doch noch zusätzlich erschwert hat.
Also hier hält sich meine Begeisterung wirklich in Grenzen. Ich bin doch etwas enttäuscht, weil ich mir wirklich was besseres vorgestellt hatte.



Sonntag, 21. September 2014

(Rezension) Der Code von Fredrik T.Olsson

    • Gebundene Ausgabe: 528 Seiten
    • Verlag: Piper (1. September 2014)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3492056393
    • ISBN-13: 978-3492056397
    • Zum Autor
Fredrik T.Olsson geboren 1969,wuchs an der schwedischen Westküste auf und lebt heute als Schriftsteller und Drehbuchautor in Stockholm.
"Der Code",sein erster Thriller,wird derzeit in mehr als 25 Sprachen übersetzt,die Filmrechte sind bereits an Hollywood verkauft.

Zum Buch 

In Amsterdam fällt die junge Sumerologin Janine Haynes einer geschickten Entführung zum Opfer.
Zur gleichen Zeit ermorden in Berlin drei als Sanitäter getarnte Unbekannte scheinbar grundlos einen Obdachlosen.Und in Stockholm verschwindet der angesehene Kryptologe und Software Experte William Sandberg spurlos aus seinem Klinikbett.
Wenig später finden sich William und Janine in einem hermetisch abgeriegelten Schloss wieder.Dort werden sie mit einem Code konfrontiert,den bislang niemand entziffern konnte.
In Stockholm glaubt Christina Sandberg nicht an eine eigenmächtige Flucht ihres Exmanns.Denn in seinem leer geräumten Appartement entdeckt sie einen Gegenstand,den er niemals freiwillig zurück lassen würden.Zusammen mit ihrem jungen Kollegen setzt die Journalisten alles daran herauszufinden,warum William verschwunden ist.Sie weiß nicht,dass er eine Botschaft entschlüsseln soll,die in der DNA des Menschen verborgen liegt

Meine Meinung

Vom Klapptext lesen habe ich gedacht, das könnte ein recht guter Thriller werden, doch leider muss ich sagen, es kam ganz anders.
Ich weiß gar nicht genau, wo ich dieses Buch einordnen soll? Ob es ein Thriller oder Science Fiction sein soll, ist mir beim lesen nicht ganz klar geworden.
Leider bin ich mit der Geschichte nicht ganz warm geworden. Irgendwie waren mir auch die Charakteren einfach nicht sehr gut beschrieben, so empfand ich alles nur sehr verwirrend. Am Anfang der Geschichte fand ich es noch recht Spannend, doch um so mehr ich gelesen habe, umso mehr empfand ich es als zäh und langatmig, was mir dann keinen großen Spaß mehr gemacht hat. Wenn man bedenkt, das dieses Buch 500 Seiten hat, war es für mich viel zu langatmig, es zu lesen. Der Schreibstil ist zwar flüssig und leicht, jedoch mangelt ziemlich stark an Spannung. Wäre mehr Spannung drin, dann würde man mit Sicherheit auch ganz gut beim lesen voran kommen.
Leider kann ich zum Ende garnichts sagen, da ich bis dahin nicht gekommen bin. Ich habe nach knapp 370 Seiten aufgehört zu lesen, weil es mir dann doch viel zu langweilig war.

Mittwoch, 10. September 2014

(Rezension) Mein Bist du von Luke Delaney

    • Taschenbuch: 512 Seiten
    • Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Lübbe Taschenbuch); Auflage: Aufl. 2014 (18. Juli 2014)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3404169336
    • ISBN-13: 978-3404169337
    • Zum Autor 
Ist das Pseudonym eines ehemaligen Detectives,der in den späten 1980er-Jahren seinen Dienst beim Metropolitan Police Service begann,bevor er später dem Criminal Investigation Department(CID) zugeteilt wurde.
Beim CID war er unter anderem für Aufklärungen von Mordfällen zuständig.Luke Delaney weiß also ganz genau,wörüber er schreibt.
Mein Bist Du ist sein erster Thriller.

Zum Buch

DI Sean Corrigan ist nicht wie andere Cops.Die Schatten seiner eigenen Vergangenheit machen ihn empfänglich für die Dunkelheit anderer für die Abgründe von verlorenen Seelen,von Vergewaltiger,von Mördern.
Das macht ihn zu einem außergewöhnlichen Ermittler.

Als ein Mann brutal ermordet aufgefunden wird,geht die Polizei zunächst von einer Beziehungstat aus,Corrigan vermutet jedoch schnell,dass viel mehr hinter der Sache steckt.
Die Jagd nach einem überaus cleveren Killer beginnt.
Einem Killer,der weder Gnade noch Reue kennt.

Meine Meinung

Dies ist das erste Buch von Luke Delaney, was auf Deutsch erschienen ist. Es gibt noch zwei weitere in Englisch.
Ich war schon sehr gespannt auf das Buch, denn der Klapptext hört sich wirklich nicht schlecht an und ich muss sagen, das ich nicht enttäuscht worden bin.
Diese Geschichte fängt von Anfang an schon sehr Spannenend an, was sich dann auch gut bis zum Ende hält, was ich persönlich bei einem Thriller sehr gut finde.
Was ich mir dann noch gut gefallen hat, ist, das dieses Buch mal aus der Sicht des Täters geschrieben worden ist, was für mich mal was ganz neues war. Auch wenn man den Täter von Anfang an kennt, muss ich sagen, das dies nicht schlimm ist und trotzdem blieb die Spannung immer aufrecht erhalten. Was mich immer hier gefesselt hat, als der Täter gesprochen hat, denn dies wurde in der Ich-Form geschrieben und hat mich richtig an diese Spannung gehalten.
Der Schreibstil ist flüssig und leicht und die Spannung war für mich von Anfang bis Ende immer präsent. Auch das Ende hat mir super gefallen weil dies für mich doch eine große Überraschung war.
Ich kann nur sagen, dieses Buch kann man nicht nur sehr gut lesen, sondern es fesselt auch.

Samstag, 6. September 2014

(Rezension) Eisblaue See Endloser Himmel von Morgan Callan Rogers

    • Gebundene Ausgabe: 480 Seiten
    • Verlag: Mare Verlag; Auflage: 1. (5. August 2014)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3866482280
    • ISBN-13: 978-3866482289
    • Zur Autorin 
 Morgan Callan Rogers,Jahrgang 1952,wuchs an der Küste von Maine auf,wo auch ihre Geschichten spielen.Heute lebt sie in Main und in South Dakota.
Ihr erster Roman "Rubinrotes Herz eisblaue See" wurde in Deutschland zum Bestseller.

Zum Buch 
Im Fischerdorf The Point an der Küste von Maine wird Hochzeit gefeiert:Florine heiratet Bud,ihre große Liebe und den Menschen,der sie kennt wie ein anderer.Bevor die beiden nach einigen Umwegen zueinanderfanden,hat Bud aus nächster Nähe erlebt,wie Florine jahrelang vergeblich auf die Rückkehr ihrer verschwundenen Mutter Carlie wartet.
Schon bald nach der Heirat merkt Florine,das Happy End erst der Anfang ist:Ihre beiden in kurzem Abstand geborenen Kinder stellen sie vor ganz neue Herausforderungen,während Bud in einer weit entfernten Autowerkstatt arbeitet und sich plötzlich von einer Seite zeigt,die ihre junge Ehe auf die harte Probe stellt.Und als wäre alles nicht turbulent genug,erreichen Florine mysteriöse,offenbar an ihre Mutter gerichtete Briefe.Wird sich das Rätsel um Carlies Verschwinden nach all den Jahren doch noch lösen?

Meine Meinung

Da ich schon  „Rubinrotes Herz Eisblaue See“ gelesen habe, was mir sehr gut gefallen hat, musste ich natürlich auch diesen zweiten Teil lesen. Alles, nur um zu erfahren, wie es mit Florine weitergeht.
Es fängt damit an, das Florine ihre große Liebe Bud heiratet, sie zwei Kinder bekommen und eigentlich ihr Eheleben ganz gut meistert. Nur Bud ist mit seinem Leben nicht so ganz zufrieden und greift immer öfters zum Alkohol, was natürlich von Florine nicht toleriert wird und somit kommt es immer wieder zum Streit.
Ich muss sagen, das auch dieses Buch mir wieder sehr gut gefallen hat. Die einzelnen Charakteren im Buch sind mal wieder ganz gut ausgearbeitet. So, das man sich in alle gut hineinversetzten kann.
Ich habe doch manchmal sehr mit Florine mitgelitten, da sie doch sehr mit manchen Situationen überfordert war, aber das ist auch kein Wunder mit 2 kleinen Kindern und einem Mann, der auch mit seinem Leben nicht immer zufrieden ist. Mehr möchte ich auch garnicht verraten, nur noch, das der Schreibstil sehr flüssig und leicht ist und mir  es wieder einmal großen Spaß gemacht hat, dieses Buch zu lesen.

Donnerstag, 28. August 2014

(Rezension) Die Schuld einer Mutter von Paula Daly

    • Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
    • Verlag: Manhattan (10. März 2014)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3442547350
    • ISBN-13: 978-3442547357
    • Zur Autorin 
Paula Daly in Lancashire geboren und lebt heute mit ihrem Mann,ihren drei Kindern und Hund Skippy im englischen Lake District.Sie arbeitet freiberuflich als Physiotherapeutin,lebte für kurze Zeit in Frankreich,vermisste aber bald den gewohnten Trubel und kehrte nach Großbritannien zurück."Die Schuld einer Mutter"ist ihr von Presse und Lesern begeistert gefeiert Debütroman.
Derzeit schreibt sie bereits an ihrem nächsten Thriller.

Zum Buch
Lisa Kallisto,heillos überforderte Mutter dreier Kinder,ist verzweifelt:Lucinda,eine Freundin ihrer Tochter,ist spurlos verschwunden dabei hätte sie in Lisas Obhut sein sollen,denn es war geplant,dass sie die Nacht bei den Kallistos verbringt.
Doch Lucinda ist offenbar schon am Vortag verschwunden,was niemand bemerkte.Da kurz zuvor bereits eine andere Schülerin entführt und vergewaltigt wurde,vermutet die Polizei,dass Lucinda demselben Täter in die Hände fiel.Für die Eltern des Mädchens und für Lisas Familie beginnt ein Albtraum.Um Versagen wiedergutzumachen,macht sich Lisa auf die verzweifelte Suche nach Lucinda.
Ohne zu ahnen,welch gut gehüteten Geheimnissen ihrer englischen Kleinstadtidylle und ihrer engsten Vertrauen sie dabei auf die Spur kommt.

Meine Meinung
 Eigentlich fand ich den Klapptext schon sehr Spannennend, was am Anfang auch noch sehr gut rüber kam. Leider hielt sich die Spannung nicht im ganzen Buch.
So wurden einige stellen im Buch einfach nur Langatmig und zäh, wo ich schon manchmal gedacht habe, das ist doch kein richtiger Thriller.
Lisa finde ich in dieser Geschichte schon sehr chaotisch. Sie macht für mich den Eindruck, das sie ihren Alltag nicht richtig Organisieren kann. Eigentlich hat sie zu viel um die Ohren, sodass sie mir eigentlich schon echt Leid tut.
Doch, durch ihre Chaotische Art wurde sie mir irgendwie auch sympathisch in der Geschichte und ich habe doch etwas mit ihr gelitten.
Leider kann ich hier nicht behaupten, das es ein Thriller ist. Ich würde es eher als Drama bezeichnen, da mir echt die Spannung gefehlt hat.
Das ende fand ich dann auch nicht ganz so gut, da sich hier die Ereignisse sehr überschlagen. Ich bin dann mit dem Lesen nicht so nachgekommen und manches war für mich dann doch nicht nachvollziehbar. Für mich gab es hier doch einige zu viele Zufälle, die mir nicht ganz glaubwürdig erscheinen.
Der Schreibstil ist flüssig und leicht sodass man gut in die ganze Geschichte reinkommt, nur leider habe ich mir doch einiges vom Klapptext versprochen was sich leider für mich nicht erfüllt hat.
Man wünscht sich dann doch auch schnell wieder raus aus dieser Story.

Montag, 18. August 2014

(Rezension) Der Engelmörder von Erica Spindler

    • Taschenbuch: 512 Seiten
    • Verlag: MIRA TASCHENBUCH IM CORA VERLAG (4. August 2008)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3899413474
    • ISBN-13: 978-3899413472
    • Zur Autorin  
Erica Spindler nach ihrer erfolgreichen Laufbahn als Malerin entschloss Erica Spindler sich,Autorin zu werden.Wer ihre Romane liest,weiß dass besonders Psychologie und gesellschaftliche Entwicklung sie faszinieren.
Diese Thematik,gepaart mit scharfen Blick für Liebesbeziehungen,machen ihre Romane zu einem spannenden,emotionalen Leseerlebnis.

Zum  Buch
Kitt Lindgren hat eine schwere Zeit hinter sich,als ihr nach fünf Jahren die Dienstmarke zurückgegeben wird.
Eine unaufgeklärte Mordserie an jungen Mädchen hatte die Polizistin an den Rand ihrer psychischen Belastbarkeit gebracht.Der Alkohol trieb sie an den sozialen Abgrund.Kaum aber hat sie ihr Leben wieder im Griff da beginnt das Grauen von Neuem.Kitts ambitionierte Kollegin glaubt an die Rückkehr des Killers,Kitt dagegen ist überzeugt,dass jemand anderes seine blutigen Verbrechen nachahmt.
Aber wer? Und warum? Erneut wird Kitt auf eine harte Probe gestellt und verfolgt bei ihren Ermittlungen eine Spur,die näher an ihr eigenes Leben heranführt,als es sich in ihren dunkelsten Albträumen vorgestellt hat.

Meine Meinung

Dieses Buch hatte ich schon sehr lange bei mir im Regal stehen und ich bereue es doch ein wenig, das ich es noch nicht gelesen habe.
Ich muss sagen, dieses Buch von Erica Spindler ist von Anfang bis Ende mit Spannung geladen.
Kitt hat mir besonders gut in dieser Geschichte gefallen, zum einen kämpft sie noch mit ihrer Vergangenheit, zum anderen ist sie aber auch sehr Ehrgeizig und möchte nie aufgeben. Dieser Teil von ihr hat mir persönlich sehr gut gefallen.
Was ich noch sehr gut fand, war, das Erica Spindler mich immer wieder auf eine falsche Fährte geführt hat, was mir natürlich beim Lesen sehr viel Spass macht. So wird die Spannung für mich doch sehr hochgehalten. Auch wenn es sich hier um Morde an jungen Mädchen handelt, muss ich sagen, es war nicht zu blutig in dieser Geschichte, was ich eigentlich erst erwartet hätte. Hier ist eine gute Mischung entstanden.
Der Schreibstil ist flüssig und leicht, sodass die Seiten nur so da hinfliegen, wenn man einmal am Lesen dran ist.
Ich werde auf jedenfall noch mehr von Erica Spindler lesen, denn ich möchte doch wissen, ob es noch anderes Spannendes von ihr gibt.

Sonntag, 3. August 2014

(Rezension) Wie ein Stern in der Nacht von Kristin Hannah

    • Taschenbuch: 384 Seiten
    • Verlag: Ullstein Taschenbuch (11. Juli 2014)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3548286089
    • ISBN-13: 978-3548286082
    • Zur Autorin 
Kristin Hannah,Jahrgang 1960,hat zahlreiche Bestseller veröffentlicht und wurde u.a. mit dem Georgia Romance Writers`Maggie Award ausgezeichnet.Sie lebt mit ihrem Mann und ihrem Sohn in einer kleinen Stadt in der Nähe von Seattle,Washington.

Zum Buch

 Nach dem Tod ihrer engsten Freundin Kate Ryan gerät das Leben der erfolgreichen Fernsehnmoderatorin Tully Hart aus den Fugen.
Dennoch versucht sie mit allen Kräften,Kates letzten Wunsch zu erfüllen und sich um deren Familie zu kümmern.Doch weder ihr noch Kates Ehemann Johnny gelingt es,die 16 jährige Marah und ihre jüngeren Brüder aus ihrer Trauer zu holen.
Missverständnisse reihen sich aneinander,die Patchwork-Familie zerbricht.Bis ein tragischer Autounfall alles ändert.Tully liegt im Koma und begegnet in diesem Zustand dem Geist ihrer verstorbenen Freundin Kate,die ihr aus dem Jenseits neuen Lebensmut und Kraft zur Vergebung zuspricht.An Tullys Krankenbett sitzt auch ihre Mutter Dorothy,die Tully als kleines Kind verließ und sich dieser Vergangenheit stellen muss,um ihrer Tochter beizustehen.

Meine Meinung

Ich bin ein großer Fan von Kristin Hanna, denn es gelingt ihr immer wieder, mich für ihre Geschichten zu begeistern.
Auch dieses neue Buch von ihr hat mir wieder einmal richtig viel Lesevergnügen bereitet.
Zum einen ist der Schreibstil sehr flüssig und leicht, was ich jedoch auch nicht anders erwartet habe.
Doch auch die Geschichte im allgemeinen hat mich mal wieder richtig mitgerissen. Ich konnte mal wieder richtig in die Geschichte eintauchen und habe doch sehr viel mit den Beteiligten im Buch mitgelitten. Es gab auch immer wieder ganz tolle Stellen im Buch, wo es sehr Gefühlsvoll zuging.
Alle Charakteren im Buch waren mir doch gleich sehr sympathisch und ich konnte mich gut in sie hineinversetzten, sodass ich mal wieder hin und weg von dieser Geschichte war.
Ich empfehle aufjedenfall das Buch weiter, denn diese Geschichte hat alles was man braucht, Drama,Trauer, Gefühlvolles und so etwas ist einfach nur gut.

Sonntag, 27. Juli 2014

(Rezension) Zertrennlich von Saskia Sarginson

    • Gebundene Ausgabe: 416 Seiten
    • Verlag: script5; Auflage: 1 (21. Juli 2014)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3839001528
    • ISBN-13: 978-3839001523
    • Zur Autorin 
Genau wie ihre Protaggonistinnen wuchs Saskia Sarginson mitten im Wald in Suffolk auf.
Heute lebt sie in London und hat vier Kinder,darunter ein eineiiges Zwillingspaar.Bevor sie freiberufliche Autorin wurde,arbeitete sie als Lektorin,Journalistin,Ghostwriterin und Gutachterin für Drehbücher.
Zertrennlich ist ihr erster Roman.

Zum Buch

Ein flirrender Sommer an Englands Ostküste.Die Zwillingsschwestern Viola und Isolte sind durch duftende Kiefernwälder gestreift,haben auf nebelüberfluteten Lichtungen längst vergessene Sagengestalten beschworen und den scharfen,salzigen Wind des Meeres geatmet.
Doch nun,fünfzehn Jahre später,scheinen die beiden nichts mehr gemein zu haben.Während Isolte sich mit verzweifelter Lebensfreude der Welt entgegenwirft,hungert Viola sich in den sicheren Tod.Während eine der Schwestern sich verbissen an ihre Ziele und Pläne klammert,wünscht die andere nichts sehnlicher,als sich aufzulösen und ihrer Vergangenheit zu entkommen.

Welcher unaussprechliche schrecken ist geschehen in jenem Sommer,als alles möglich schien und der das Erwachsen werden zweier Zwillingsschwestern so unerbittlich bestimmt?

Meine Meinung

Mit diesem Buch habe ich mich doch etwas schwer getan. Hier werden zwei Zeitebenden Erzählt, einmal in der Gegenwart und in der Vergangenheit. Leider waren die Kapitel auch nicht so abgetrennt das man das gleich erkennen konnte, sodass man sich beim lesen etwas anstrengen musste, um in der Geschichte drin zu bleiben.
Eigentlich denkt man ja, das Zwillinge gar nicht so unterschiedlich sind, doch diese beiden Mädchen könnten nicht unterschiedlicher sein.
Wo Isolt doch schon gut im Leben steht und eigentlich weiß was sie will, ist Viola ganz anders, denn sie leidet unter Magersucht und will irgendwie vor ihrer Vergangenheit weglaufen. Immer wenn ich Abschnitte über Viola gelesen habe empfand ich doch schon ein wenig Traurigkeit dabei. Das Thema Magersucht ist doch schon ein ernsthaftes Thema, was mich immer wieder zum Nachdenken anregt, warum Menschen so was machen.
Bei Vorablesen wird das Buch als Thriller beschrieben. Da bin ich nicht ganz der Meinung, denn da fehlt doch etwas die Spannung in dieser Geschichte. Ich würde eher sagen, das es als Drama beschrieben werden könnte. Obwohl ich von dieser Story begeistert bin, läßt sich das Buch Aufgrund der Zeitebenen nicht so gut lesen.

Sonntag, 20. Juli 2014

(Rezension) Tod der Angst von Marlene Menzel

    • Broschiert: 332 Seiten
    • Verlag: Jerry Media; Auflage: 1. Aufl. 2014 (28. Februar 2014)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3952390615
    • ISBN-13: 978-3952390610
    • Zur Autorin
Marlene Menzel wurde 1992 in Berlin geboren und besuchte bis 2011 das Gymnasium der Katholischen Schule Salvator.Nach dem Abitur arbeitete sie als Kauffrau im Einzelhandel und veröffentlichte mehrere Kriminalgeschichten.
Im September 2012 hat sie eine Ausbildung zur Medientechnologin Druck begonnen.

Zum Buch
Eine Frau stürzt vom Dach eines Hotels in den Tod.Die Tat,die zunächst nach einem Selbstmord aussieht,wird von der jungen Journalistin Irene Anderson beobachtet und fotografiert.Irene wittert die Story ihres Lebens.Detective Leonard Carter untersucht den Fall und entdeckt in der Tasche der Toten ein Blatt Papier mit einer Kinderzeichnung und dem genauen Todeszeitpunkt.
Kurz darauf halten weitere Morde mit gleichem Muster die Polizei in Atem.Für Carter ist schnell klar,dass es sich um einen Serientäter handelt.
Während er nach einer heißen Spur sucht,kommt die Journalistin durch ihre Recherchen dem Täter bedrohlich nahe.
So nahe,dass er sie zum Schweigen bringen will.Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt.

Meine Meinung

Eigentlich mag ich keine Bücher, wo mir im Prolog bereits alles über den Täter erzählt wird, doch hier ging es dann wohl eher darum, wie die Ermittlungsarbeiten ausgeführt worden sind.
Ich kann jedoch sagen, das dies hier sehr Spannennend für mich war.
Die Charakteren waren alle ganz gut ausgearbeitet und waren mir alle doch sehr sympathisch. Den Schreibstil fand ich sehr flüssig und leicht.
Was mich dann doch ein wenig gestört hat, war die Lovestory zwischen Irene und Leo. Dies empfand ich doch manchmal als störend. Es hat irgendwie an manchen stellen die Spannung im wahrsten sinne gekillt.
Doch auch bei diesen kleinen Kritikpunkten würde ich sagen, man kann das Buch auf jedenfall gut lesen. Wer Neugierig geworden ist, der sollte es selbst mal probieren.


Freitag, 11. Juli 2014

(Rezension) Dornenherz von Jutta Wilke

    • Gebundene Ausgabe: 224 Seiten
    • Verlag: Coppenrath, F; Auflage: 1., Aufl. (Januar 2014)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3649613700
    • ISBN-13: 978-3649613701
    • Zur Autorin
    Jutta Wilke, geboren 1963 in Hanau am Main, wollte während der Grundschulzeit zunächst Zoodirektorin werden. Der heiß ersehnte Bio-Unterricht auf dem Gymnasium erwies sich jedoch als todsterbenslangweilig. Den Zoodirektor hakte sie deshalb ab. Dafür begeisterten sie Bücher immer mehr. Und das Schreiben erst recht. Völlig aus Versehen studierte sie nach dem Abitur allerdings Jura. Sie bekommt fünf Kinder, arbeitet 12 Jahre als Anwältin, wird geschieden bis schließlich das Gefühl kommt: Es reicht. Sie will endlich das machen, was sie am besten kann: Schreiben.
     Zum Buch
Seit dem Unfalltod ihrer Schwester vor einem Jahr ist Anna wie gelähmt und droht, sich ganz und gar darin zu verlieren, den Eltern die verstorbene Tochter ersetzen zu wollen. Bei einem Streifzug über den Friedhof wird sie von einer geheimnisvollen schwarzen Katze angelockt, die sie zu einer längst vergessenen Lichtung führt. Die Wege sind mit Moos bewachsen. Efeu rankt über die verwitterten alten Grabsteine. Und inmitten all dessen erblickt Anna mit einem Mal eine Engelsstatue umgeben von einem Meer aus weißen Rosen. Wie magisch angezogen, tritt sie näher an den Engel heran und berührt eine der weißen Blüten zu seinen Füßen. Nicht ahnend, dass sie damit eine schicksalhafte Wendung in Gang setzt.

Meine Meinung

Dies ist ein Jugendbuch, das sich mit Tod und Trauer befasst,was schon manchmal für mich beim Lesen ziemlich bedrückend war. Jeder in dieser Familie war mit seiner Trauer so beschäftigt, das die gesamte Familie schon fast daran zerbrochen wäre.
Leider habe ich mir irgendwie etwas anderes vorgestellt, denn vom Klapptext her fand ich die Beschreibung recht gut.
Erstmal gibt es im Buch zwei verschiedene Erzählungen, zum einen von Anna die auf tragischer Weise ihre Schwester verloren hat und zum anderen von Johanna, die vor 100 Jahren gelebt hat und ähnliches im ihren Leben erlebt hat. Durch die zwei verschiedenen Erzählungen bin ich nicht so gut in die Geschichte reingekommen, weil es doch manchmal einige Verwirrungen dadurch gab.
Vom Schreibstil fand ich es nicht schlecht, leicht, flüssig und auch sehr einfühlsam. An manchen stellen fand ich die Geschichte doch sehr vorhersehbar.
Ich hätte mir hier ein wenig mehr Spannung gewünscht, denn irgendwie plätscherte alles so vor sich dahin,  sodass es mir dann doch etwas zu langatmig wurde.
Ich denke, da es sich um ein Jugendbuch handelt, bin ich vielleicht nicht die richtige Zielperson.
     

Samstag, 5. Juli 2014

(Rezension) Blind Walk von Patricia Schröder

    • Gebundene Ausgabe: 448 Seiten
    • Verlag: Coppenrath, F; Auflage: 1 (Juni 2014)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3649617498
    • ISBN-13: 978-3649617495
    • Zur Autorin  
Patricia Schröder,1960 in der Wesermarsch geboren,lebt mit ihrem Mann,zwei Kindern und einer Handvoll Tieren auf Eiderstedt,wo sie als freie Autorin arbeitet.
Sie begann mit Rundfunkessays,später kamen Texte für Anthologien dazu.Inzwischen gehört sie zu den erfolgreichsten deutschen Kinder und Jugendbuchautoren und ihre Romane wurden bereits in mehrere Sprachen übersetzt.

Zum Buch

Als die 17 jährige Lida Donelly zusammen mit ihrem Freund Jesper an einem sogenannten "Blind Walk"einem Event aus dem Internet,teilnimmt,rechnet sie mit nicht mehr als ein bisschen Nervenkitzel.
Zusammmen mit fünf anderen Jugendlichen werden Lida und Jesper mit verbundenen Augen in der Wildnis ausgesetzt,ausgestattet mit einem Kompass und ein paar wenigen Gegenständen.
Doch von Anfang an ist die Stimmung in der Gruppe hochexplosiv.Die Situation droht zu eskalieren,als die Jugendlichen nach kuzer Zeit die Leiche einer der Männer finden,die sie in den Wald gebracht haben.Lida beschleicht das unheimliche Gefühl,dass sie beobachtet werden.
Schon bald wird dieser erste Verdacht zur bösen Gewissheit:Irgendjemand da draußen macht Jagd auf sie.Und der Jäger scheint es dabei vor allem auf sie Lida,abgesehen zu haben.

Meine Meinung

Ersteinmal muss ich etwas zum Cover sagen, denn das sieht wirklich Klasse aus. Die Farbe Gelb zieht einen richtig an und wirkt wie ein Gewitterblitz, was einem sofort ins Auge fällt.
Ich selber könnte mir nicht vorstellen, bei so einem Abenteuer mitzumachen. Ich weiß nicht ob ich das so gut finden würde, irgendwo in einem Wald ausgesetzt zu werden und kaum etwas an Hilfsmitteln zu haben.
Hier haben sich 7 Jugendliche auf dieses Abenteuer eingelassen und wie man weiß, wenn verschiedene Charakteren aufeinandertreffen, gibt es Stress in der Gruppe. Was auch hier schnell der Fall war. Wenn man die verschiedenen Leute selber nicht einschätzen kann, wird es auch nicht gerade besser. Somit nimmt das Abenteuer seinen Lauf, was ich sehr spannenend und auch ein wenig Mysteriös fand.
Die einzelnen Charakteren waren alle schon sehr unterschiedlich, zum einen Lida, die mir doch sehr sympathisch war, da sie mir doch sehr vernüftigt vorgekommen ist. Doch dann gab es auch eine ganz schöne zickige Natascha die mir manchmal auch schon sehr auf die Nerven gegangen ist. Die war irgendwie nur auf sich konzentriert und konnte andere damit ganz schön aus der Ruhe bringen.
Ich war von Anfang bis Ende dieser Geschichte gefesselt, denn ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.
Der Schreibstil ist flüssig und leicht und auch, wenn es ein Jugendthriller ist, finde ich, der kann auch sehr gut von Erwachsenen gelesen werden.
Ich kann dieses Buch nur weiter empfehlen.

Dienstag, 1. Juli 2014

Challenge Querbeet Cover-Vorgaben Juli

So ein neuer Monat steht uns bevor und hier kommen die Aufgaben für Juli


Lese ein Buch wo das Cover zum Sommer passt.
Lese ein Buch mit Rosa Cover
Lese ein Buch wo man Engel drauf sieht


Diese Aufgaben sollten bis zum 5.8  auf euren Blog zusehen sein und wie immer muss nur eine Aufgabe erfüllt werden
Bitte denkt dran das ihr für die Juni  Aufgabe bis zum 5.7 Zeit habt eine Rezi zu schreiben.
So jetzt wünsche ich euch ganz viel Spass beim Lesen.
  Teilnehmer:
Mamenus Bücher  
Bücher gelesen 7
 Heike von Lesezauber
Bücher gelesen 12
 Steffi von Lesezauber
Bücher gelesen 9
 Zauberfeders Gedankenschnörkel
Bücher gelesen 1
Petra von Papier und Tintenwelten
Bücher gelesen 5
my-reading-world
Bücher gelesen 0
Ruby`s Tintengewisper
Bücher gelesen 10
 Schneckchens Bücherwelt und mehr
Bücher gelesen 1
Bücherwahn
Bücher gelesen 0

Montag, 30. Juni 2014

Challenge Eine Reise durchs Buchregal Juni

 Als erstes hätte ich gerne eine Rezension zu einem Sommerbuch
Kirschsommer von Anneke Mohn

 

Wieviele Bücher, eBooks und Hörbücher liegen derzeit auf Deinem SuB ?
Oh das weiß ich garnicht so genau,da ich so langsam doch den Überblick verloren habe.Aber über 100 dürften es wohl sein vielleicht auch schon mehr.
Warum kannst Du das Buch, das Hörbuch, das Du aktuell liest (nicht) weiterempfehlen?
Die Antwort kann ich nicht beantworten,weil ich gerade mit meinem aktuellen Buch angefangen bin.
Mit welchem Buchstaben beginnt der Nachname des Autors Deines aktueller Buchtitels, 

Jutta Wilke Dornenherz


 Hörbuchtitels? Welche Bücher und Hörbücher, deren Autorenname mit dem gleichen Buchstaben beginnt, würde ich in Deinem Bücherregal finden?
Das ist echt eine schwere Frage für mich da ich meinen Sub nicht genau kenne,kann ich das garnicht so genau beantworten.
Wenn Du Teil Deines aktuellen Buches, Hörbuches werden könntest, welche Rolle würdest Du übernehmen wollen und warum?
Weil ich das Buch gerade erst anfange zu lesen,kann ich noch nicht genau sagen was für eine Rolle ich gerne übernehmen würde.
Mit Brille oder geht’s noch ohne ?
Ja leider nur noch mit Brille
Was ist das nächste Buch, dass Du lesen möchtest, das nächste Hörbuch, das Du hören möchtest, wenn Du mit dem Aktuellen fertig bist?
Das nächste Buch wird  Zertrennlich von Saskia Sarginson sein,was ich bei Vorablesen gewonnen habe.Bin schon sehr gespannt da drauf.
Gibt es ein Buch, was schon ewig auf Deinem SuB liegt? Warum hast Du es bisher nicht gelesen?
Ja da gibt es einige,sonst würde mein Sub auch nicht so hoch.Warum ich die noch nicht gelesen habe,frage ich mich auch immer wieder.Aber ich denke es liegt an zu wenig Zeit und weil es immer wieder schöne neue Bücher gibt die ich dann vorziehe zu lesen.Echt da muss ich mal dran arbeiten.
Habt Ihr immer was zu lesen dabei?
Nein nicht immer,wenn ich arbeiten muss nehme ich nichts zum lesen mit,weil dort hätte ich auch nicht die Zeit um zu lesen.
Welches Buch war für Euch DAS Highlight der/des letzten Monate/s? 
Dieses Buch fand ich richtig gut war sehr spannenend  .

Welches Buch habt Ihr zuletzt abgebrochen?
Oh in letzter Zeit gab es kein Buch was ich abgebrochen habe aber es gab einige wo ich mich echt durchgequält habe.
Allgemeine Frage: Lest Ihr manchmal mehrere Bücher parallel? Aus dem gleichen Genre? Oder könnt ihr Euch nur auf ein Buch konzentrieren?
Nein weil ich mich immer nur auf ein Buch konzentrieren möchte,habe es mal versucht aber das ist nichts für mich.

Sonntag, 29. Juni 2014

(Rezension) Kirschsommer von Anneke Mohn

    • Taschenbuch: 416 Seiten
    • Verlag: rororo; Auflage: 3 (1. Juni 2013)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3499259311
    • ISBN-13: 978-3499259319
    • Zur Autorin  
Anneke Mohn ist in Niedersachsen aufgewachsen.Sie war im Lektorat verschiedener Buchverlage tätig und arbeitet heute als Übersetzerin und Autorin in Hamburg,wo sie mit ihrer Tochter lebt.
Kirschsommer ist ihr erster Roman.

Zum Buch

Endlich Sommer!Nur bei Jule herrscht schlechte Stimmung.Stress mit dem Freund,Stress in der Agentur.Als dann noch ihre geliebte Oma ins Krankenhaus kommt,quartiert Jule sich kurzerhand in Mielchens altem Haus an der Elbe ein.Sie macht sich im Garten nützlich,pflückt Kirschen und kümmert sich bereitwillig um den Übernachtungsgast.Denn Sebastian Hofstetten ist ihr gleich symphatisch.Der junge Klimaforscher untersucht mit Hilfe von Obst aus alten Weckgläsern die Veränderungen des Wetters.
Jule will ihm helfen und sieht sich im Vorratskeller ihrer Oma einmal genauer um.Je weiter sie nach hinten vordringt,desto älter werden die Gläser.Und dann findet sie ganz unvermittelt einen Brief aus dem Jahr 1945.Jule hat den Namen des Schreibers noch nie gehört.Doch sie kennt die Adressatin

Meine Meinung

Dies ist ein Buch, was man zu dieser Jahreszeit gut lesen kann. Man fühlt richtig den Sommer, wie Jule im Garten sitzt und den Sommer genießt.
Also, wer meint, das hier ist eine kitschige Geschichte, den kann ich nur sagen:" nein hier sind die Themen doch schon richtig tiefgründig, " was mir sehr gut gefallen hat.
Jule hätte ich doch manchmal einfach schütteln können, da ich sie an einigen Stellen im Buch doch etwas naiv und gutgläubig fand. Wobei mir dann manchmal schon der Gedanke kam, Mensch Mädchen wach aus deiner Traumwelt auf. Wer mir aber von Anfang an gut gefallen hat, war Mielchen, die Oma von Jule, die hat einfach das Herz am richtigen Fleck.
Doch leider muss ich auch sagen, das es im Buch ein paar Stellen gab, die ich etwas langatmig vorkamen. Das hätte ich mir dann doch etwas anders gewünscht. Sonst kann ich sagen, das man dieses Buch gut lesen kann. Der Schreibstil ist flüssig und leicht und der auch der Humor und Witz ist gut ausgearbeitet und kommt nicht zu kurz.

Mittwoch, 25. Juni 2014

(Rezension) Als Gott schlief von Jennifer B. Wind

Verlag: dotbooks Verlag; Auflage: 1 (25. April 2014)

Zur Autorin

Jennifer B. Wind wurde 1973 in Leoben geboren und wuchs in Wien auf.
Sie absolvierte eine Klavier-Gesangs und Schauspielausbildung und arbeitete viele Jahre als Flugbegleiterin.
Sie schreibt bereits seit ihrer Jugend und veröffentlichte bisher zahlreiche Krimis und Kurzgeschichten.
Jennifer B. Wind ist Mitglied im Krimiautorinnen-Netzwerk `Mörderische Schwestern` und führt den Blog Lies und lausch auf mywoman.at.
Heute lebt sie mit ihrer Familie in der Nähe von Wien.

Zum Buch

München und Wien:Eine Serie brutaler Morde an katholischen Geistlichen schockiert die Öffentlichkeit.Die Opfer werden auf grausame Weise gefoltert und getötet.Am Tatort werden mysteriöse Hinweise gefunden,die jedoch niemand entschlüsseln kann.
Kriminalbeamtin Jutta Stern und ihr Partner Thomas Neumann stehen vor einem Rätsel.Was hat die Opfer verbunden? Was treibt den Mörder an?
Bei ihren Ermittlungen stößt Jutta auf eine Mauer aus Angst und Schweigen doch dann entdeckt sie eine Spur,die weit in die Vergangenheit zurückreicht.

Meine Meinung

Dieses E-Book durfte ich bei Lovelybooks in einer Leserunde lesen und ich war echt gespannt auf dieses Buch.
Was mich an diesem Buch sehr gereizt hat, ist das Thema,was die Autorin sehr gut dargestellt hat. Denn hier geht es um Missbrauch an Kindern durch Geistliche, was ja ein sehr Aktuelles Thema ist.
Hier hat die Autorin auch nichts geschönt, denn sie beschreibt schon sehr detalliert, was man den Kindern alles so angetan hat. Was mich doch beim lesen manchmal mit Wut und Hass erfüllt hat und ich an manchen Stellen meine Gedanken dann erstmal neu ordnen musste.
Ganz ehrlich, ich habe sehr beim lesen mitgelitten, sodass ich eigentlich schon das Buch aus der Hand legen wollte, aber nicht, weil es schlecht ist, sondern weil mich hier doch sehr die Spannung mitgerissen hat das ich manchmal Luft holen musste.
Auch Jutta hat mich immer wieder beim lesen begeistern können, denn eigentlich hat sie im Privatleben auch so einiges einstecken müssen. Sie hat auf ganz tragische Weise ihren Mann verloren, womit sie jetzt noch zu kämpfen hat. Ich habe manchmal doch sehr mit ihr gelitten und gehofft das es für sie auch wieder Bergauf gehen kann.
Ich muss sagen, das Jennifer B.Wind hier ein sehr gutes Debüt hingelegt hat.Sie hat mich durch dieses Buch echt nachdenklich zurückgelassen und auch ich bin doch sehr schockiert, was sich für Abgründe unter Geistlichen so auftun.
Da es auch noch einen nächsten Teil geben soll, werde ich schon mit Freuden darauf warten.

Sonntag, 22. Juni 2014

(Rezension) Tribunal von André Georgi

    • Taschenbuch: 316 Seiten
    • Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: Originalausgabe (10. März 2014)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3518465155
    • ISBN-13: 978-3518465158
    • Zum Autor 
André Georgi,geboren 1965 in Kopenhagen,ist in Berlin aufgewachsen.Er studierte Philosophie und Germanistik und lebt als Drehbuchautor und Dramaturg in Bielefeld.Von ihm stammen zwanzig Drehbücher zu Fersehnkrimis darunter für Tatort,für Bella Block und Verfilmungen von Kurzgeschichten von Ferdinand von Schirach und Siegfried Lenz.

Zum Buch
Den Haag:Kovac`,ehemaliger Kommandant einer Elitetruppe der serbischen Armee,ist wegen Massenmordes angeklagt.Jasna Brandic`,Topermittlerin einer internationalen Spezialeinheit,hat endlich einen Kronzeugen aufgespürt,der Kovac` Schuld eindeutig belegen kann.
Am Tag der Verhandlung bringt ein Attentat alles zum Scheitern.Jasna steht vor einem Scherbenhaufen.
Da erreicht sie die Nachricht,dass jemand aus Kovac` engstem Kreis bereit ist,gegen seinen ehemaligen Weggefährten auszusagen vorausgesetzt,Jasna schafft es,ihn lebend aus Serbien herauszubekommen.Sofort reist Jasna nach Belgrad.
Gegen den Willen ihrer Vorgesetzten und verfolgt von Kovac` Anhängern versucht sie,den Mann zu finden und vor das Tribunal zu bringen.Noch ahnt sie nicht,dass sie Teil eines perfiden Spiels ist.

Meine Meinung

Am Anfang dieser Geschichte hatte ich doch einige Schwierigkeiten, in dieses Buch reinzukommen.Irgendwie waren die Sätze Stichworthaltig oder auch kam es mir vor das sie abgehackt waren.Irgendwie fand ich dieses doch schon komisch.Das mir beim lesen erstmal ein paar Schwierigkeiten bereitet hat.
Erst habe ich gedacht, hoffentlich zieht sich das nicht durch das ganze Buch, doch in der zweiten Häfte wurde es dann besser, sodaß auch mal längere Sätze zu lesen waren.
Trotz dieser anfänglichen Schwierigkeiten muss ich sagen, das der Autor mich doch ganz schön in diesem Buch mitgerissen hat.
Denn der Autor André Georgi hat hier doch einiges sehr detailliert beschrieben, wobei mir schon manchmal etwas Luft weggeblieben ist.
Er schreibt hier über Mord und Folter sowie auch über Vergewaltigungen, was für schwache Nerven dann schonmal schwierig ist, weiter zu lesen.
Für mich war dieses Buch doch sehr erschreckend, gruselig und auch sehr bedrückend. Hier wird alles doch sehr genau an Brutalität beschrieben, was man vorher nicht geglaubt hätte.
Eigentlich lese ich sehr gerne solche Spannende Bücher doch diesmal war es an manchen stellen auch für mich einfach zu viel.
Wer so etwas mag, dem kann ich dieses Buch nur Empfehlen, wer hierfür nicht hart genug ist sollte es lassen.