Sonntag, 19. Januar 2014

(Rezension) Wie Blumen im Winter von Carol Coffey

    • Taschenbuch: 416 Seiten
    • Verlag: Goldmann Verlag (21. Januar 2013)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3442476917
    • ISBN-13: 978-3442476916
    • Zur Autorin    
Carol Coffey wurde in Dublin geboren und lebt heute im irischen County Wicklow. Bevor sie sich ihrer schriftstellerischen Karriere zuwandte, sammelte sie viele Erfahrungen in Pflegeberufen, was ihrem Schreiben große Authentizität verleiht. 

 Zum Buch

Als mitten in der Nacht ein Polizeibeamter in Begleitung ihres elfjährigen Neffen Luke vor der Tür steht,weiß Iris Fay sofort,dass ihre Schwester Hazel wieder einmal in Schwierigkeiten steckt.
Und ihre Befürchtungen werden prompt bestätigt,als sie erfährt,dass es in der Wohnung ihrer Schwester einen Brand gab.
Doch Hazel weist jede Hilfe von Iris brüsk Zurück.Schließlich hat sie genug damit zu tun,ihr Leben als alleinerziehende Mutter zu meistern,da kann sie auf die Meinung nach besserwisserischen Einmischungen ihrer älteren Schwester gerne verzichten.
Doch als eine Reihe dramatischer Ergeinisse beider Leben aus der Bahn wirft,müssen die ungleichen Schwestern erkennen,dass sie und die,die sie lieben,nur dann eine Zukunft haben können,wenn sie lernen,sich selbst und anderen zu verzeihen und sich auf das besinnen,was sie verbindet.

Meine Meinung

Puh, zu diesem Buch muss ich sagen, das es mich ganz schön aufgewühlt hat. Zum einen war ich manchmal sehr traurig, zum anderen dann auch mal sehr Wütend, weil ich manchmal echt nicht verstehen konnte, was Hazel alles ihren Kindern in der Geschichte so angetan hat. Zum anderen hat mich die Geschichte aber auch sehr berührt.
Es handelt sich hier um zwei Schwestern, die nicht unterschiedlicher sein könnten. Seit sie Kinder sind,  kämpfen sie immer wieder in ihrem Leben, sodass man hier in der Geschichte alle Höhen und tiefen miterlebt. Doch, ich muss auch sagen das ich mich sehr oft über Hazel beim Lesen aufgeregt habe, denn die meiste Zeit steckt sie nur in Schwierigkeiten, lässt sich mit dem falschen Mann ein und kümmert sich manchmal nicht so richtig um ihre Kinder, wo mir dann schon manchmal die Hutschnur hoch ging.
Aber, das hat die Geschichte ausgemacht. Man konnte sich richtig in ein Gefühlchaos stürzen.
Die Charakteren aller hier im Buch sind alle gut ausgearbeitet. Man kann sich gut in ihre Personen hineinversetzten.
Der Schreibstil ist flüssig und leicht und wenn man erstmal angefangen hat zu lesen, kann man nicht mehr aufhören. Ich wollte immer wieder wissen, wie das ganze Chaos der beiden Schwestern noch enden wird.
Ich fand das Buch einfach nur schön und kann es auf jedenfall weiterempfehlen.

1 Kommentar:

  1. Hallo Manuela,
    "Wie Blumen im Winter" hat es dank deiner schönen Rezi auf meine WL geschafft.

    Liebe Grüße
    Sabine

    AntwortenLöschen

Hallo
Schön das du vorbei schaust über einen Kommentar von dir würde ich mich sehr freuen.