Mittwoch, 26. Februar 2014

(Rezension) Das Falsche in mir von Christa Bernuth

    • Taschenbuch: 352 Seiten
    • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag; Auflage: EA, (1. Januar 2014)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3423249927
    • ISBN-13: 978-3423249928
    • Zur Autorin
Christa Bernuth arbeitete nach ihrem Studium an der Deutschen Journalistenschule in München viele Jahre als freie Journalistin für verschiedene Zeitungen und Magazine.Ihre Kriminalromane wurden unter anderem ins Schwedische,Holländische,Polnische und Russische übersetzt und drei davon verfilmt.2010 erschien ihr Roman"Wer schuld war"bei dtv.Christa Bernuth lebt mit ihrem Mann in München

Zum Buch

Lukas Salfeld,verheiratet und Vater zweier halbwüchsiger Töchter,verkauft Alarmanlagen an Firmen.Ein ganz normaler Mann Anfang fünfzig,dessen Leben scheinbar unauffällig verläuft.Niemand,nicht einmal seine Frau,weiß,dass Salfeld als Jugendlicher zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt worden war,weil er seiner Freundin Marion im Blutrausch die Kehle durchgeschnitten und ihr post mortem tiefe Messerstiche zugefügt hat.
Nach seiner Entlassung beginnt er unter anderem Namen ein neues Leben und schafft es,jahrzehntelang seinen krankhaften Trieb zu unterdrücken.Doch er weiß genau:Seine innere Zeitbombe hört niemals auf zu ticken.Als er auf der Straße einem Mädchen begegnet,das seiner toten Freundin zum Verwechseln ähnlich sieht gewinnen seine gefährlichen Fantasien plötzlich wieder Oberhand und er beobachtet und verfolgt das Mädchen.Zur selben Zeit wird die Leiche einer jungen Frau aufgefunden,die nach demselben grausamen Muster getötet wurde wie damals Marion.
Die Polizei hat Salfeld sofort unter Verdacht.Aber dieser hat für die Mordnacht kein Alibi und kann sich fatalerweise auch an nichts mehr erinnern.Hals über Kopf flüchtet er,um die Spur des brutalen Mörders aufzunehmen.Eine gnadenlose Jagd beginnt,bei der das nächste Opfer schon feststeht.

Meine Meinung

 Zu diesem Buch kann ich nur sagen, das der Klapptext sehr gut für mich war. Ich habe gedacht, es könnte doch sehr spannend werden. Am Anfang der Geschichte fand ich dies Buch doch noch sehr gut.
Irgendwie bin ich aber nicht so ganz mit dieser Geschichte warm geworden. Am Anfang der Story fand ich es noch sehr spannend, wie die Autorin mich auf eine Reise mitnimmt und ich einen Mörder kennen lernen darf, der mit seinen Fantasien nicht umgehen kann und somit doch sehr gefährlich ist.
Doch leider hielt diese Spannung im Buch für mich nicht an. In der Mitte der Geschichte empfand ich doch einiges sehr zäh und langatmig beschrieben, wobei ich dann auch keine richtige Bindung zu den einzelnen Figuren in der Geschichte aufbauen konnte.
Es gab aber auch einige gute Stellen. So hat die Autorin ein paar Wendungen in diese Geschichte eingebaut, die ich so nicht erwartet hätte. Dabei kam auch für mich dann wieder die erwartete Spannung auf.
Der Schreibstil ist flüssig, da gibt es von mir auch nichts zu meckern. Das Ende fand ich wieder sehr Spannennend, weil ich es so nicht erwartet habe.
Auch wenn mich dieses Buch nicht ganz überzeugen konnte, würde ich trotzdem von Christa Bernuth ein weiteres Buch lesen. Auch wenn es an einigen Stellen etwas langatmig war fand ich das Thema gar nicht schlecht.

1 Kommentar:

  1. Oh, das hört sich dann doch nicht so prickelnd an....für mich sind zwar 4 Sterne bei einer Rezi gut, aber wenn ich das so lese, was du schreibst, lass ich mal liebe die Finger davon.
    LIebe Grüße
    Martina

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