Mittwoch, 26. März 2014

(Rezension) 13 Tage von V.M.Giambanco

    • Broschiert: 576 Seiten
    • Verlag: Knaur TB (3. März 2014)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3426513994
    • ISBN-13: 978-3426513996
    • Zur Autorin 
Valentina Giambanco wurde in Italien geboren,lebt jedoch seit langem in London,wo sie in der Filmbranche arbeitet.
In Seattle,dem Schauplatz ihres Romans,ist ein großer Teil ihrer Familie zu Hause.
Dreizehn Tage ist ihr erster Thriller,dem bald weitere folgen werden rund um Alice Madison und ihre schillernden Sidekicks.

Zum Buch

Seattle.Fünfundzwanzig Jahre sind vergangen,seit drei Jungen gekidnapp und in die Wälder nahe dem Hoh River verschleppt wurden.Einer von ihnen kam nie zurück.

Ein Vierteljahrhundert später steht Detective Alice Madison,seit kurzem erst bei der Mordkommission,vor einer viel zu großen Herausforderung:
Der beliebte Anwalt und Familienvater James Sinclair,seine Frau und seine beiden Jungen wurden in ihrem Schlafzimmer grausam ermordet eines der schlimmsten Verbrechen,die die Stadt je gesehen hat.
Eingeritzt in den Türrahmen findet die Polizei die makaber verschnörkelten Worte "Dreizehn Tage".Dies ist die Zeit,die Alice Madison bleibt,um noch Schlimmeres zu verhindern.
Und zu beweisen das beide Verbrechen zusammenhängen.
Um den Psychopathen zu stoppen,wird sie dem Geheimnis der Hoh River Boys nachspüren und dabei mehr riskieren als nur die Karriere.
Denn am dreizehnten Tag um drei Uhr morgens,in unddurchdringlicher Finsternis,ist es nur noch der Instinkt,der zählt.Dort,wo einst das Leben eines Kindes endete und ein anderes enden soll,verschwimmen die Grenzen zwischen Freund und Feind.

Meine Meinung

Den Klapptext vom Buch fand ich sehr vielversprechend und auch die Leseprobe zu diesem Buch fand ich nicht schlecht.
Doch, ich muss sagen, das mich die ersten Seiten dann doch etwas enttäuscht haben, denn irgendwie fehlte mir hier die Spannung, die dann erst ab der Mitte der Geschichte losging. Bis dahin empfand ich alles einwenig zäh und ziemlich langatmig.
Das Buch ist in kurze Kapitel eingeteilt, was ich persönlich nicht schlecht empfand. Was mich mehr gestört hat, waren einige Zeitsprünge, die mich dann beim lesen etwas gestört haben. Da hatte ich dann echt manchmal Schwierigkeiten, dieser Geschichte richtig zu folgen.
Auch fand ich, das die einzelnen Charakteren nicht so gut ausgearbeitet wurden. Ich kann nicht sagen ob sie mir unsympathisch oder sympathisch sind. Dafür wurden sie mir irgendwie alle zu schlecht beschrieben und ich konnte keinen richtigen Bezug zu ihnen aufbauen. Das kann auch daran liegen, das mir persönlich zu viele Personen in dieser Geschichte vorkommen und ich dadurch im nachhinein nicht mehr so den Durchblick hatte.
Trotzdem muss ich sagen, auch wenn die erste Hälfte vom Buch sich etwas hingezogen hat, so hat die Spannung in der Mitte und am Ende noch mal zugenommen.
Mich konnte dieses Buch leider nicht ganz überzeugen aber wie ich gesehen habe gehen hier die Meinungen auseinander.Meine Empfehlung wäre mehr Spannung und Hintergrundinformation über die Charakteren.

Sonntag, 23. März 2014

(Rezension) Nr.13 von Laura Wulff ( 2 Band)

    • Verlag: Mira Taschenbuch im Cora Verlag; Auflage: 1., Aufl. (10. Februar 2014)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3862788709
    • Broschiert: 364 Seiten
    • ISBN-13: 978-3862788705
    • Zur Autorin 
Laura Wulff ist das Pseudonym einer bekannten deutschen Autorin,die in der Nähe von Köln lebt.
Obwohl sie das Gelübde Bis dass der Tod euch scheidet ernst nimmt,hofft sie,dass ihr Name trotzdem nie in einer Ermittlungsakte auftauchen wird.
Sie trinkt gerne ein Glas blutroten Wein,findet,dass Neid die Seele vergiftet,und würde ganz sicher nicht für morden,aber durchaus für ein gutes Buch.

Zum Buch

Er trug die Kutte eines Mönchs,so beschreibt die verwirrte alte Frau den Mörder,den sie in der gegenüberliegenden Wohneinrichtung für rehabilitierte Sexualstraftäter beobachtet haben will.Einzig mit dieser Aussage kann der Kölner Kriminalkommissar Daniel Zucker nach einem Unfall,der ihn an den Rollstuhl fesselte,wieder frisch im Dienst jedoch nicht anfangen zu ermitteln,ohne einen Eklat zu verursachen.
Als Zeichnerin zu dem Fall hinzugezogen,stößt seine Frau Marie auf Hinweise,die ihren Chef in Verbindung mit den Straftätern bringen.
Währenddessen beschließt Maries Cousin Ben,um Daniel zu helfen und seine eigenen Dämonen zu besiegen,das Vertrauen der Bewohner zu gewinnen.
Wird es ihm gelingen,etwas über den Mord zu erfahren,ohne sich selbst in Lebensgefahr zu bringen?

Meine Meinung

Dies ist der zweite Fall  mit Kriminalkommissar Daniel Zucker und ich muss sagen, das mich auch dieser Fall beim Lesen ganz schön beschäftigt hat.
Was mir zu Anfang gleich gut gefallen hat, ist, das hier die Personen nochmal beschrieben werden, was ich persönlich sehr gut finde. Dadurch ist man nicht unbedingt gezwungen, den 1. Band zu lesen.Man kommt dadurch sehr gut in die Geschichte rein.
Was mir sehr nahe gegangen ist, ist, das es in diesem Buch darum geht das Kinder Sexuell Mistbraucht werden, was mich schon sehr bewegt hat und mir manchmal doch sehr an den Nieren gegangen ist.
Wie schon im ersten Buch mit  Daniel Zucker wurde auch hier ein Einblick in sein Privates Leben geschrieben, was nicht schlecht war. So kam man beim lesen mal wieder von der Spannung runter und konnte ein wenig durchatmen. Doch dieses durchatmen hält nicht lange an, denn dann ist man wieder voll im Geschehen drin und man kann das Buch vor Spannung gar nicht aus der Hand legen.
Das Thema im Buch finde ich absolut nichts für schwache Nerven, da es hier um Kinderschänder geht und ich bis jetzt noch nicht verstanden habe, was in diesen Menschen vorgeht. Deshalb schwirrten mir beim lesen ganz viele fragen im Kopf herum und manchmal hätte ich vor Wut  schreien können.
Also, mir wird dieses Buch noch lange in der Erinnerung bleiben, da sich bei diesem Thema doch viele Abgründe auftun, was mir auch am ende nochmal richtig gezeigt wurde.
Ich kann dieses Buch nur denen empfehlen, die dafür starke Nerven haben.


Sonntag, 16. März 2014

(Rezension) Leiden sollst du von Laura Wulff (Band 1)

    • Broschiert: 396 Seiten
    • Verlag: Mira Taschenbuch im Cora Verlag; Auflage: 1., Aufl. (Februar 2013)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3862784975
    • ISBN-13: 978-3862784974
    • Zur Autorin 
Laura Wulff ist das Pseudonym einer bekannten deutschen Autorin,die in der Nähe von Köln lebt.
Obwohl sie das Gelübde Bis dass der Tod euch scheidet ernst nimmt,hofft sie,dass ihr Name trotzdem nie in einer Ermittlungsakte auftauchen wird.
Sie trinkt gerne ein Glas blutroten Wein,findet,dass Neid die Seele vergiftet,und würde ganz sicher nicht für morden,aber durchaus für ein gutes Buch.


Zum Buch
Es fängt an wie ein harmloser Spaß im Internet und wird zur tödlichen Bedrohung in der Realität:
Der Junge Ben muss die Aufgaben eines eiskalten Killers erfüllen,koste es,was es wolle.
Verzweifelt vertraut der Junge sich seiner Tante Marie Zucker an,die als Gerichtszeichnerin für die Polizei arbeitet und mit einem Hauptkommissar verheiratet ist.Marie willigt ein,ihm zu helfen.Dabei ist sie zunächst auf sich allein gestellt,da ihr Mann Daniel nach einem schweren Unfall gelähmt im Rollstuhl sitzt.
Schnell stellt sich heraus,das der Fall noch größer und erschreckender ist,als Marie zunächst angenommen hat denn am Rheinufer wird die Leiche einer jungen Frau gefunden,bei der es sich um eine seit Monaten vermisste Freundin von Ben handelt.
Eine brutale Verbrechensserie,die niemand stoppen kann,ein Mörder mit einem perfiden Plan und zwei mehr als ungewöhnliche Ermittler.

Meine Meinung
Weil ich bei Vorablesen ein Buch von Laura Wulff gewonnen habe, bin ich erst auf dieses Buch aufmerksam geworden. Da es sich um eine Reihe handelt, wollte ich natürlich auch den ersten Teil lesen, um besser in die Geschichte reinzukommen um auch mitreden zu können.
Ich muss sagen, diese Geschichte hat mich mal wieder richtig gepackt. Zum einen ist hier die Spannung im Buch echt auf ein hohes Niveau, zum anderen finde ich die Personen doch sehr sympathisch.
Daniel Zucker hat im Moment ein ziemliches Tief in seinem leben zu bewältigen, da er im Rollstuhl sitzt und sich gar nicht so gut damit abfinden kann. Seine Frau hat doch schon sehr mit ihm zu kämpfen, denn sie versucht ihn immer wieder aufzumuntern, was garnicht so einfach für sie ist.
Auch wenn das Privatleben der Zuckers in diese Geschichte mit einfliesst, ist das Buch von Anfang bis ende doch sehr Spannend gehalten.
Was ich ebenfalls sehr gut fand, ist, das wir hier an die Jugendsprache gebracht werden. Da werden manchmal Wörter benutzt, die einfach zum Sprachgebrauch der Jugendlichen gehören,wobei ich dann doch ab und zu schonmal schlucken musste. Auch wenn mir die Ausdrücke nicht immer gefallen haben, muss ich sagen, das passt einfach in diese Zeit und gehört zur heutigen Jugend einfach dazu.
Ich fand das Buch wirklich Spannend, da es nicht zu vorhersehbar war und auch viele Wendungen in der Geschichte drin sind, was mir doch sehr gut gefallen hat.
Der Schreibstil ist flüssig und leicht und ich freue mich schon jetzt auf den 2 Fall mit den Zuckers.

    Mittwoch, 5. März 2014

    (Rezension) Letzte Worte von Karin Slaughter

      • Gebundene Ausgabe: 512 Seiten
      • Verlag: Blanvalet Verlag; Auflage: 1. Auflage. (29. Oktober 2012)
      • Sprache: Deutsch
      • ISBN-10: 3764504145
      • ISBN-13: 978-3764504144
      • Zur Autorin
    Karin Slaughter, Jahrgang 1971, stammt aus Atlanta, Georgia. 2003 erschien ihr Debütroman Belladonna, der sie sofort an die Spitze der internationalen Bestsellerlisten und auf den Thriller-Olymp katapultierte. Ihre "Grant County"-Romane um Rechtsmedizinerin Sara Linton und Polizeichef Jeffrey Tolliver haben eine Gesamtauflage von 20 Millionen Büchern.


    Zum Buch

    Die Wahrheit stirbt zuerst. Ein totes Mädchen am See. Ein gefälschter Abschiedsbrief. Der vermeintliche Mörder ist schnell gefasst. Er gesteht und bringt sich dann in seiner Zelle um. Zuvor jedoch schreibt er mit seinem Blut an die Zellenwand: "Ich war's nicht." Als Sara Linton davon erfährt, ist sie außer sich. Die Polizistin Lena Adams muss den geistig behinderten Jungen zu dem falschen Geständnis und in den Selbstmord getrieben haben. Sara Linton will Lena ein für alle Mal aus dem Verkehr ziehen und bittet den GBI-Ermittler Will Trent um Hilfe.

    Meine Meinung


    Eigentlich lese ich sehr gerne Bücher, die von Karin Slaughter stammen haben mir auch immer gut gefallen. Nur hier, muss ich sagen, dass mir doch einiges gefehlt hat. Ich bin was anderes von der Autorin gewöhnt. Hier fehlt mir irgendwie der richtige Einstieg in den eigentlichen Fall.
    Karin Slaughter schweift immer wieder in das Privatleben von den Protagonisten im Buch ab, was dann doch die Spannung in den Hintergrund drückt. Man kann nicht immer auf ein und dasselbe Thema Rumhacken. Irgendwann finde ich es dann etwas zu langweilig und bin dann doch etwas enttäuscht.
    Vom Schreibstil kann ich nur sagen, der ist flüssig und leicht zu lesen, was ich auch nicht anders erwartet habe.
    Diesmal bin ich jedoch enttäuscht denn ich hatte mir hier eigentlich einen guten Thriller vorgestellt was leider für mich nicht so rüberkam. Es schien mir als wollte die Autorin mit privaten unwichtigen Dingen den Roman füllen.
    Ich hoffe nur, dass das nächste Buch wieder besser wird, denn wie schon Anfangs erwähnt, lese ich von dieser Autorin immer wieder sehr gerne, jedoch nicht künstlich verlängert.



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