Sonntag, 23. März 2014

(Rezension) Nr.13 von Laura Wulff ( 2 Band)

    • Verlag: Mira Taschenbuch im Cora Verlag; Auflage: 1., Aufl. (10. Februar 2014)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3862788709
    • Broschiert: 364 Seiten
    • ISBN-13: 978-3862788705
    • Zur Autorin 
Laura Wulff ist das Pseudonym einer bekannten deutschen Autorin,die in der Nähe von Köln lebt.
Obwohl sie das Gelübde Bis dass der Tod euch scheidet ernst nimmt,hofft sie,dass ihr Name trotzdem nie in einer Ermittlungsakte auftauchen wird.
Sie trinkt gerne ein Glas blutroten Wein,findet,dass Neid die Seele vergiftet,und würde ganz sicher nicht für morden,aber durchaus für ein gutes Buch.

Zum Buch

Er trug die Kutte eines Mönchs,so beschreibt die verwirrte alte Frau den Mörder,den sie in der gegenüberliegenden Wohneinrichtung für rehabilitierte Sexualstraftäter beobachtet haben will.Einzig mit dieser Aussage kann der Kölner Kriminalkommissar Daniel Zucker nach einem Unfall,der ihn an den Rollstuhl fesselte,wieder frisch im Dienst jedoch nicht anfangen zu ermitteln,ohne einen Eklat zu verursachen.
Als Zeichnerin zu dem Fall hinzugezogen,stößt seine Frau Marie auf Hinweise,die ihren Chef in Verbindung mit den Straftätern bringen.
Währenddessen beschließt Maries Cousin Ben,um Daniel zu helfen und seine eigenen Dämonen zu besiegen,das Vertrauen der Bewohner zu gewinnen.
Wird es ihm gelingen,etwas über den Mord zu erfahren,ohne sich selbst in Lebensgefahr zu bringen?

Meine Meinung

Dies ist der zweite Fall  mit Kriminalkommissar Daniel Zucker und ich muss sagen, das mich auch dieser Fall beim Lesen ganz schön beschäftigt hat.
Was mir zu Anfang gleich gut gefallen hat, ist, das hier die Personen nochmal beschrieben werden, was ich persönlich sehr gut finde. Dadurch ist man nicht unbedingt gezwungen, den 1. Band zu lesen.Man kommt dadurch sehr gut in die Geschichte rein.
Was mir sehr nahe gegangen ist, ist, das es in diesem Buch darum geht das Kinder Sexuell Mistbraucht werden, was mich schon sehr bewegt hat und mir manchmal doch sehr an den Nieren gegangen ist.
Wie schon im ersten Buch mit  Daniel Zucker wurde auch hier ein Einblick in sein Privates Leben geschrieben, was nicht schlecht war. So kam man beim lesen mal wieder von der Spannung runter und konnte ein wenig durchatmen. Doch dieses durchatmen hält nicht lange an, denn dann ist man wieder voll im Geschehen drin und man kann das Buch vor Spannung gar nicht aus der Hand legen.
Das Thema im Buch finde ich absolut nichts für schwache Nerven, da es hier um Kinderschänder geht und ich bis jetzt noch nicht verstanden habe, was in diesen Menschen vorgeht. Deshalb schwirrten mir beim lesen ganz viele fragen im Kopf herum und manchmal hätte ich vor Wut  schreien können.
Also, mir wird dieses Buch noch lange in der Erinnerung bleiben, da sich bei diesem Thema doch viele Abgründe auftun, was mir auch am ende nochmal richtig gezeigt wurde.
Ich kann dieses Buch nur denen empfehlen, die dafür starke Nerven haben.


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