Sonntag, 13. April 2014

(Rezension) Phobia von Wulf Dorn

    • Gebundene Ausgabe: 400 Seiten
    • Verlag: Heyne Verlag (9. September 2013)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3453267338
    • ISBN-13: 978-3453267336
    • Zum Autor
Wulf Dorn, Jahrgang 1969, schreibt seit seinem zwölften Lebensjahr. Seine Kurzgeschichten erschienen in Anthologien und Zeitschriften und wurden mehrfach ausgezeichnet. Sein 2009 erschienener Debütroman 'Trigger' wurde ein internationaler Bestseller. Auch seine weiteren Romane sind inzwischen in zahlreiche Sprachen übersetzt. Nach zwanzigjähriger Psychiatrietätigkeit lebt er heute als freier Schriftsteller mit seiner Frau und einer Glückskatze in der Nähe von Ulm.

Zum Buch

Eine Dezembernacht im Londoner Stadtteil Forest Hill. Sarah Bridgewater erwacht, als sie ihren Mann überraschend früh von einer Geschäftsreise nach Hause kommen hört. Doch der Mann, den sie in der Küche antrifft, ist nicht Stephen. Er trägt jedoch den Anzug ihres Mannes, hat dessen Koffer bei sich und ist mit Stephens Auto nach Hause gekommen. Der Fremde behauptet, Stephen zu sein, und weiß Dinge, die nur Sarahs Mann wissen kann. Für Sarah und ihren sechsjährigen Sohn Harvey beginnt der schlimmste Alptraum ihres Lebens. Denn der Unbekannte verschwindet ebenso plötzlich wieder, wie er bei ihr aufgetaucht ist, und niemand will ihr glauben. Nur ihr Jugendfreund, der Psychiater Mark Behrendt, kann ihr jetzt noch helfen. Ein psychologisches Duell mit dem Unbekannten beginnt. Und von Stephen Bridgewater fehlt weiterhin jede Spur.

Meine Meinung 
Als erstes muss ich sagen, das ich leider den Vorgänger Trigger nicht gelesen habe, was wohl doch vielleicht besser gewesen wäre, um noch besser in die Geschichte eintauchen zu können.
Der Klapptext dieses Buches klang sehr gut, sodass ich gedacht habe, das könnte mal wieder ein sehr spannendes Buch werden.Was am Anfang auch sehr gut gelungen schien, doch leider ging der Spannungsbogen nicht bis zum ende hindurch. Die Geschichte finde ich im allgemeinen nicht schlecht und auch der Schreibstil ist flüssig und leicht. Von den Charakteren ist mir besonders Sarah im Gedächtniss geblieben, denn irgendwie erregt sie in mir doch etwas Mitleid. Sie erlebt ihren Alptraum des Lebens und keiner glaubt ihr, was für viele von uns doch schon sehr Frustirrend sein würde.Sie erlebt wohl die größten Ängste mit ihrem Sohn Harvey. Irgendwie fehlt mir ab der Mitte dieses Buches einfach mehr Spannung, was am Anfang noch  teilweise vorhanden war. Es hat dann doch um einiges nachgelassen. Somit wurde es im Mittelteil der Geschichte ein wenig zu sehr in die Länge gezogen, sodass es mir dann doch etwas zu langatmig wurde, was dann doch die Spannung um einiges weggenommen hat.Vieles fand ich in dieser Geschichte zu vorhersehbar, was ich dann doch etwas schade fand.
Ich finde, wenn diese Geschichte ihre Spannung vom Anfang bis Ende gehalten hätte, wäre das echt ein Super Thriller geworden. Trotz der kleinen Mängel werde ich auf jedenfall wieder ein Buch von Wulf Dorn lesen.

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