Freitag, 11. Juli 2014

(Rezension) Dornenherz von Jutta Wilke

    • Gebundene Ausgabe: 224 Seiten
    • Verlag: Coppenrath, F; Auflage: 1., Aufl. (Januar 2014)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3649613700
    • ISBN-13: 978-3649613701
    • Zur Autorin
    Jutta Wilke, geboren 1963 in Hanau am Main, wollte während der Grundschulzeit zunächst Zoodirektorin werden. Der heiß ersehnte Bio-Unterricht auf dem Gymnasium erwies sich jedoch als todsterbenslangweilig. Den Zoodirektor hakte sie deshalb ab. Dafür begeisterten sie Bücher immer mehr. Und das Schreiben erst recht. Völlig aus Versehen studierte sie nach dem Abitur allerdings Jura. Sie bekommt fünf Kinder, arbeitet 12 Jahre als Anwältin, wird geschieden bis schließlich das Gefühl kommt: Es reicht. Sie will endlich das machen, was sie am besten kann: Schreiben.
     Zum Buch
Seit dem Unfalltod ihrer Schwester vor einem Jahr ist Anna wie gelähmt und droht, sich ganz und gar darin zu verlieren, den Eltern die verstorbene Tochter ersetzen zu wollen. Bei einem Streifzug über den Friedhof wird sie von einer geheimnisvollen schwarzen Katze angelockt, die sie zu einer längst vergessenen Lichtung führt. Die Wege sind mit Moos bewachsen. Efeu rankt über die verwitterten alten Grabsteine. Und inmitten all dessen erblickt Anna mit einem Mal eine Engelsstatue umgeben von einem Meer aus weißen Rosen. Wie magisch angezogen, tritt sie näher an den Engel heran und berührt eine der weißen Blüten zu seinen Füßen. Nicht ahnend, dass sie damit eine schicksalhafte Wendung in Gang setzt.

Meine Meinung

Dies ist ein Jugendbuch, das sich mit Tod und Trauer befasst,was schon manchmal für mich beim Lesen ziemlich bedrückend war. Jeder in dieser Familie war mit seiner Trauer so beschäftigt, das die gesamte Familie schon fast daran zerbrochen wäre.
Leider habe ich mir irgendwie etwas anderes vorgestellt, denn vom Klapptext her fand ich die Beschreibung recht gut.
Erstmal gibt es im Buch zwei verschiedene Erzählungen, zum einen von Anna die auf tragischer Weise ihre Schwester verloren hat und zum anderen von Johanna, die vor 100 Jahren gelebt hat und ähnliches im ihren Leben erlebt hat. Durch die zwei verschiedenen Erzählungen bin ich nicht so gut in die Geschichte reingekommen, weil es doch manchmal einige Verwirrungen dadurch gab.
Vom Schreibstil fand ich es nicht schlecht, leicht, flüssig und auch sehr einfühlsam. An manchen stellen fand ich die Geschichte doch sehr vorhersehbar.
Ich hätte mir hier ein wenig mehr Spannung gewünscht, denn irgendwie plätscherte alles so vor sich dahin,  sodass es mir dann doch etwas zu langatmig wurde.
Ich denke, da es sich um ein Jugendbuch handelt, bin ich vielleicht nicht die richtige Zielperson.
     

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