Sonntag, 27. Juli 2014

(Rezension) Zertrennlich von Saskia Sarginson

    • Gebundene Ausgabe: 416 Seiten
    • Verlag: script5; Auflage: 1 (21. Juli 2014)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3839001528
    • ISBN-13: 978-3839001523
    • Zur Autorin 
Genau wie ihre Protaggonistinnen wuchs Saskia Sarginson mitten im Wald in Suffolk auf.
Heute lebt sie in London und hat vier Kinder,darunter ein eineiiges Zwillingspaar.Bevor sie freiberufliche Autorin wurde,arbeitete sie als Lektorin,Journalistin,Ghostwriterin und Gutachterin für Drehbücher.
Zertrennlich ist ihr erster Roman.

Zum Buch

Ein flirrender Sommer an Englands Ostküste.Die Zwillingsschwestern Viola und Isolte sind durch duftende Kiefernwälder gestreift,haben auf nebelüberfluteten Lichtungen längst vergessene Sagengestalten beschworen und den scharfen,salzigen Wind des Meeres geatmet.
Doch nun,fünfzehn Jahre später,scheinen die beiden nichts mehr gemein zu haben.Während Isolte sich mit verzweifelter Lebensfreude der Welt entgegenwirft,hungert Viola sich in den sicheren Tod.Während eine der Schwestern sich verbissen an ihre Ziele und Pläne klammert,wünscht die andere nichts sehnlicher,als sich aufzulösen und ihrer Vergangenheit zu entkommen.

Welcher unaussprechliche schrecken ist geschehen in jenem Sommer,als alles möglich schien und der das Erwachsen werden zweier Zwillingsschwestern so unerbittlich bestimmt?

Meine Meinung

Mit diesem Buch habe ich mich doch etwas schwer getan. Hier werden zwei Zeitebenden Erzählt, einmal in der Gegenwart und in der Vergangenheit. Leider waren die Kapitel auch nicht so abgetrennt das man das gleich erkennen konnte, sodass man sich beim lesen etwas anstrengen musste, um in der Geschichte drin zu bleiben.
Eigentlich denkt man ja, das Zwillinge gar nicht so unterschiedlich sind, doch diese beiden Mädchen könnten nicht unterschiedlicher sein.
Wo Isolt doch schon gut im Leben steht und eigentlich weiß was sie will, ist Viola ganz anders, denn sie leidet unter Magersucht und will irgendwie vor ihrer Vergangenheit weglaufen. Immer wenn ich Abschnitte über Viola gelesen habe empfand ich doch schon ein wenig Traurigkeit dabei. Das Thema Magersucht ist doch schon ein ernsthaftes Thema, was mich immer wieder zum Nachdenken anregt, warum Menschen so was machen.
Bei Vorablesen wird das Buch als Thriller beschrieben. Da bin ich nicht ganz der Meinung, denn da fehlt doch etwas die Spannung in dieser Geschichte. Ich würde eher sagen, das es als Drama beschrieben werden könnte. Obwohl ich von dieser Story begeistert bin, läßt sich das Buch Aufgrund der Zeitebenen nicht so gut lesen.

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