Sonntag, 12. Oktober 2014

(Rezension) Einfach unvergesslich von Rowan Coleman

    • Broschiert: 416 Seiten
    • Verlag: Piper Paperback; Auflage: 4 (11. August 2014)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3492060013
    • ISBN-13: 978-3492060011
    • Zur Autorin
Lebt mit ihrer Familie in Hertfordshire.Wenn sie nicht gerade ihren Fünf Kindern hinterherjagt,darunter lebhafte Zwillinge,die gerne mal in entgegengesetzte Richtungen laufen,verbringt sie ihre Zeit am liebsten schlafend,sitzend oder mit Schreiben von Romanen.Da kann das Bügeln schon mal zu kurz kommen.
Rowan wünschte,ihr Leben wäre ein Musical,auch wenn ihre Tochter ihr mittlerweile verboten hat,in der Öffentlichkeit zu singen.
Einfach unvergesslich ist ihr elfter Roman.

Zum Buch

Neuerdings weiß Claire nicht mehr,welcher Schuh zu Welchem Fuß gehört.Oder wie das orangefarbene Gemüse heißt,das auf dem Herd köchelt.Und manchmal geht sie im Pyjama spazieren.Sie weiß,dass das nicht normal ist.Doch das Leben ist zu kurz,um Trübsal zu blasen.Und so schreibt sie,noch bevor die letzte Erinnerung verblasst,all die großen und kleinen Momente der vergangenen Jahre nieder.
Wohl wissend,dass diese Gedankenschnipsel schon bald das Einzige sein werden,was ihrer Familie von ihr bleibt.Dabei gibt es noch so viel zu erledigen:Sie muss sich mit ihrer Tochter versöhnen und ihrem Mann zeigen,wie sie die Lieblingslasagne ihrer Kinder zubereitet.Sie muss ein letztes Mal leben,frei sein,sich vielleicht auch neu verlieben.Denn das Leben ist eine Wundertüte.Und wenn die Zeit davonrennt,ist jede Minute kostbar.

Meine Meinung

Ich denke, das jeder ein wenig Angst davor hat irgendwann einmal Alzheimer zu bekommen. Aus diesem Grund wollte ich auch gerne dieses Buch lesen, um mir vielleicht ein kleines Bild zu machen, wie Angehörige von Alzheimerpatienten damit fertig werden.
Was für mich schon ziemlich seltsam vorkommt, ist, das der betroffene von dieser Krankheit auch mal wieder klare Gedanken hat, was dann doch sehr erschreckend für mich ist.Was ich mir aber garnicht vorstellen kann, ist, das man seine ganzen Mitmenschen mit denen man Jahre lang zusammen gelebt hat, einfach nicht mehr kennt oder auf einmal nicht mehr weiß wo man Sachen wegelegt hat.
Ich finde es schon sehr traurig und erschreckend was die Krankheit aus einen machen kann.
Die Autorin hat hier ein einfühlsames Buch geschrieben, was mich von Anfang bis ende doch sehr mitgerissen hat und ich auch sehr Nachdenklich wurde.
Aber, ich denke auch alle Angehörigen die sowas mitbekommen, müssen doch schon sehr starke Nerven haben, um soetwas bis zum schluss mitmachen zu können.
Mehr möchte ich garnicht schreiben, um nicht zu viel zu verraten. Mich hat dieses Buch sehr berührt. Ich kann es nur Empfehlen.



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