Mittwoch, 28. Mai 2014

(Rezension) Azorenhoch von Bettina Haskamp

      • Broschiert: 288 Seiten
      • Verlag: Marion von Schröder (11. April 2014)
      • Sprache: Deutsch
      • ISBN-10: 3547711975
      • ISBN-13: 978-3547711974
      • Zur Autorin
       Die gerlernte Journalistin Bettina Haskamp,Jahrgang 1960,entschied sich nach einer dreijährigen Segelreise endgültig für ein Leben außerhalb eines festen Korsetts.
      Seit 2007 schreibt sie erfolgreich Romane.Sie lebt mit Mann,Hunden und Katzen in Portugal und Hamburg.

      Zum Buch

      Lena ist vernüftig,Lena ist bodenständig,Lena ist allein.Bis die Trauerrednerin den ersten Flirt ihrer Karriere am offenen Grab erlebte.
      Marco ist frech,sieht gut aus,und Marco weiß,was er will.Nach nur einer gemeinsamen Nacht ist Lena wider Willen verliebt in den Mann,der auf der Azoreninsel Säo Miguel den Wiederaufbau eines alten Dorfes plant.Wenige Monate später findet sie sich zwischen Orangenblüten und Bananenstauden hoch über dem Atlantik wieder.In atemberaubender Landschaft scheint alles möglich:
      Mein Haus,mein Mann,mein Esel,mein Kind.Aber was Lena tatsächlich in ihrem Leben erwartet,kann sie sich nicht einmal in ihren kühnsten Träumen vorstellen-zum Glück.

      Meine Meinung 

       Das war mein erstes Buch von Bettina Haskamp und ich muss sagen, das ich nicht enttäuscht worden bin.
      Lena war mir von Anfang der Geschichte gleich sympathisch, nur mit Marco konnte ich mich nicht so gut anfreunden. Irgendwie war er mir einfach zu Machohaft.
      Mit diesem Charakter bin ich nicht richtig warm geworden, weil er manchmal ein Benehmen an den Tag gelegt hat, was in mir ein Kopfschütteln ausgelöst hat.
      Was mir ganz gut gefallen hat, ist, das mir die Azoren von der Autorin richtig gut beschrieben worden sind. Da bekommt man gleich richtig Urlaubstimmung.
      Der Schreibstil ist flüssig und leicht und man fliegt nur so durch die Seiten.
      Leider muss ich auch eine kleine negative Anmerkung los werden. Mir waren die anderen Charakteren ein wenig zu Oberflächlich beschrieben, da hätte ich mir doch ein wenig mehr Tiefgang gewünscht.
      Trotzdem hat dieses Buch sehr Humorvolle stellen, aber auch die Spannung ist nicht schlecht. Ich denke diese Geschichte ist richtig, für eine schöne Lesesession in den Sommertagen.


Donnerstag, 22. Mai 2014

(Rezension) Sommerfreundinnen von Asa Hellberg

    • Taschenbuch: 352 Seiten
    • Verlag: List Taschenbuch (9. Mai 2014)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3548612059
    • ISBN-13: 978-3548612058
    • Zur Autorin 
Asa Hellberg wurde 1962 in Fjällbacka geboren.Heute lebt sie mit Sohn,Katze und ihrem Lebensgefährten in Stockholm.Sie arbeitet unter anderem als Flugbegleiterin,Coach und Dozentin,bevor sie mit dem Schreiben begann.
Sommerfreundinnen ist ihr erster Roman.Er war in Schweden ein großer Überraschungserfolg und erscheint in zehn Ländern.

Das Buch

Mehr als dreißig Jahre lang waren die vier besten Freundinnen.Dann stirbt Sonja ganz überraschend.
Ein letztes Mal verblüfft sie ihre Freundinnen Susanne,Maggan und Rebecka:Mit dem Wunsch "Ich will das ihr glücklich werdet"schickt sie die drei auf eine abenteuerliche Reise zu ihren ganz privaten Orten des Glücks.
Zunächst zögern die drei.Sollen sie ihr bequemes Leben wirklich so einfach für einen Neuanfang hinter sich lassen? Es erfordert Mut,sich in die Welt hinauszuwagen.Doch Sonja hat nichts dem Zufall überlassen.Aufregende Abenteuer erwarten die Freundinnen in London,Paris,und auf Mallorca.
Das neue Leben ist nicht immer einfach,aber gemeinsam nehmen sie jedes Hindernis.
Und Sonja zeigt ihnen,wie viel das Leben an Freundschaft,Glück und Liebe noch zu bieten hat.

Meine Meinung

Eigentlich hat mich die Leseprobe Neugierig gemacht, so das ich das Buch gerne lesen wollte. Doch leider habe ich mir dann doch etwas anderes darunter vorgestellt.
Was mir nicht so gut gefallen hat, ist, das man hier zwischen verschiedenen Ländern immer hin und her geschoben wird. Das hat mich doch manchmal schon etwas sehr Gennervt beim Lesen, obwohl ich die einzelnen Charakteren doch schon sehr sympathisch empfunden habe. Auch die Geschichte ist Inhaltlich nicht schlecht, wenn man bedenkt, das 3 Frauen ein ganz neues Leben anfangen sollen. Was sich Anfänglich auch sehr gut anhört, kam doch irgendwie für mich nicht so rüber.
Eigentlich hätte ich mir hier ein wenig mehr Gefühl gewünscht, doch mir kam dann alles so trocken  und abgestumpft rüber, was ich nicht erwartet habe.
Der Schreibstil ist auf jedenfall flüssig und leicht. Doch, was ich nicht so ganz verstanden habe, ist, das das Ende so schnell kam, was ich nicht ganz nachvollziehen konnte. Hier hätte ich mir auch etwas besseres gewünscht.
Leider konnte mich das Buch nicht ganz überzeugen.

Dienstag, 13. Mai 2014

(Rezension) Wie Blüten im Wind von Kristin Hannah

    • Taschenbuch: 496 Seiten
    • Verlag: Ullstein Taschenbuch (14. Januar 2013)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3548284779
    • ISBN-13: 978-3548284774
    • Zur Autorin 
Kristin Hannah,Jahrgang 1960,hat zahlreiche Bestseller veröffentlicht und wurde mit vielen Preisen ausgezeichnet.
Sie lebt mit ihrem Mann und ihrem Sohn in einer kleinen Stadt in der Nähe von Seattle,Washington.

Zum Buch

Die Zwillinge Mia und Zach Farraday sind das Ein und Alles ihrer Mutter Jude und so unterschiedlich,wie Geschwister nur sein können:Zach ist selbstbewusst und der beliebteste Junge der Schule,Mia hingegen schüchtern und unauffällig.
Als Lexi Baill auf die Highschool in Pine Island kommt,findet Mia in ihr endlich eine Freundin.Die beiden Mädchen sind unzertrennlich,und ihre Freundschaft kann auch nicht dadurch erschüttert werden,dass sich Zach und Lexi ineinander verlieben.
Doch als Mia bei einem tragischen Autounfall ums Leben kommt,ändert sich alles:Lexi,die am Steuer saß,nimmt alle Schuld auf sich und bringt das größte Opfer,zu dem eine Frau fähig ist.
Jahre später:Das Band zwischen Zach und Lexi ist nicht zerissen.Wird es gegen alle Widrigkeiten für sie ein gemeinsames Glück geben können.

Meine Meinung
 Dies Buch von Kristin Hannah ist sehr emotional geschrieben, sodass man hier schon mal eine Träne verdrücken muss. Hätte ich am Anfang der Geschichte nicht gedacht, als die drei Teenager sich kennen gelernt haben und doch eine sehr schöne Zeit miteinander gehabt haben.
Doch eines Tages passiert das, was ich keiner Mutter wünsche. Sie verliert durch einen Autounfall eines ihrer Kinder und damit fängt dann eigentlich auch das Drama in dieser Geschichte an.
Mich hat das Buch ganz schön mitgerissen, denn zum einem nimmt Lexi alle Schuld auf sich und zum anderen ist Jude so voller Hass, das sie manche Entscheidungen trifft, die ich nicht immer nachvollziehen konnte. Da ich Gott sei Dank noch nie in so einer Situation war, möchte ich auch gar nicht urteilen, ob es immer alles gut oder schlecht war, was Jude gemacht hat.
Ich kann nur sagen, das ich in dieser Geschichte einige Höhen und tiefen miterleben durfte und ich doch ganz hin und weg bin von diesem Buch.

    Donnerstag, 8. Mai 2014

    (Rezension) Wenn die Liebe hinfällt von Luisa Buresch

      • Taschenbuch: 432 Seiten
      • Verlag: KiWi-Taschenbuch (10. April 2014)
      • Sprache: Deutsch
      • ISBN-10: 346204639X
      • ISBN-13: 978-3462046397
      • Zur Autorin 
    Luisa Buresch,geboren 1969,ist Publizistin und Literaturwissenschaftlerin.Unter anderem arbeitet sie als freie Autorin für Zeitungen und Drehbuchprojekte.
    Wenn die Liebe hinfällt ist ihr erster Roman.
    Sie lebt mit ihrer Familie in Berlin.

    Zum Buch

    Alia und Leander gelten als Traumpaar.Sogar als Traumfamilie,denn da gibt es noch Töchterchen Katie.Wie alle Freunde um sie herum glaubt die liebenswert-chaotische Alia,das mit ihr und Leander sei etwas Besonderes.
    Umso schlimmer ist der Absturz,als Leander auf einmal den Satz raushaut,den Alia nur aus den Groschenromanen kennt,über die sie an der Uni forscht.Alia,ich muss dir was sagen,es gibt da eine andere.Für Alia bricht eine Welt zusammen.
    Dass Liebe so verdammt wehtun kann,hatte sie nicht für möglich gehalten.Mühsam rappelt sie sich mithilfe ihrer Freundinnen und des neuen grummeligen Nachbarn halbwegs auf,da steht Leander wieder vor der Tür.

    Meine Meinung 

    Dies ist das erste Buch von Luisa Buresch, was mich mal wieder von Anfang bis ende mitgerissen hat.
    Zum einen ist in dieser Geschichte sehr viel Leid und Schmerz drin, wie es ja eigentlich bei jeder Trennung der Fall ist. Doch auch hier muss ich sagen, das es aber auch meistens an beiden Seiten liegt, was auch hier der Fall war. Denn, wie kann Alia denken, wenn sie Leander immer zurück stößt, das er das ewig mitmacht? Bei so einer Situation hätte ich ihr manchmal doch etwas den Kopf waschen können, damit sie mal aufwacht. Aber, ich habe mich auch ein wenig über Leander aufgeregt der eigentlich auch nicht wusste was er will.
    Also mir hat diese Geschichte richtig gutgefallen. Zum einem findet man hier Schmerz und Wut, aber auch der Humor kam hier nicht zu kurz.
    Die einzelnen Charakteren fand ich doch sehr sympathisch, wobei ich aber auch manchmal mit dem Kopf geschüttelt habe. Bei diesen habe ich nur gedacht, warum machen die sich das Leben so schwer? Man merkt schon, das man zum Nachdenken mitgerissen wird.
    Der Schreibstil ist flüssig und leicht, was das lesen sehr angenehm gestaltete.
    Ich kann dieses Buch nur empfehlen, wenn man auch gern mal zum Nachdenken angeregt werden möchte.


    Freitag, 2. Mai 2014

    (Rezension) Wenn`s am schönsten ist von Astrid Ruppert

      • Broschiert: 272 Seiten
      • Verlag: Marion von Schröder (11. April 2014)
      • Sprache: Deutsch
      • ISBN-10: 3547711967
      • ISBN-13: 978-3547711967
      • Zur Autorin 
    Astrid Ruppert lebt mit ihrem Mann im Vogelsberg,wo sie Romane und Drehbücher schreibt.

    Zum Buch
    Vater.Das ist das Unwort in Lukas Leben.Seit der Trennung der Eltern hat Lukas den Kontakt zu Peter verloren.
    Er wächst bei seiner Mutter Sabine auf.Als Peter und Lukas sich bei einer Familienfeier plötzlich begegnen,stehen all die verpassten Jahre zwischen ihnen.Ob es möglich ist,Versäumtes nachzuholen?
    Wunsch und Realität klaffen so oft auseinander.Doch Peter will seinen Sohn jetzt kennenlernen.Die ihm entgegenschlagende Wut und die Anklagen nimmt er in Kauf.Und Lukas muss aushalten,dass er er nicht weiß,wie er den Schmerz seiner Mutter und die Neugier auf seinen Vater zusammenbringen kann.
    Eigentlich wollte er sich auf sein Klavierspiel und eine wichtige Aufnahmeprüfung konzentrieren.
    Aber er möchte den Wert einer Familie erfahren selbst in Zeiten ihrer Auflösung.

    Meine Meinung

    Ersteinmal muss ich sagen, das ich die Bücher von Astrid Ruppert sehr gerne Lese und ich noch nie enttäuscht wurde.
    Auch diese Geschichte hat mir wieder einmal gut gefallen.
    Ich konnte mich richtig in die Geschichte reinversetzten und habe richtig mit Lukas mitfühlen können. Mir ist es auch bekannt, wenn sich Eltern getrennt haben und die Kinder keinen richtigen Kontakt zu ihrem Vater / Mutter gehabt haben. So erging es Lukas in dieser Story auch. Er hat auf einer Familienfeier seinen Vater getroffen und so hat dann das ganze Gefühlschaos zwischen Vater und Sohn begonnen.
    Mir waren alle Charakteren sehr sympathisch. Nur Sabine war eine Ausnahme, die in ihrem Handeln für mich nicht verständlich war, da sie schlecht von Lukas loslassen konnte. Dadurch wurde die ganze Situation für Lukas nur noch schwieriger gemacht.
    In dieser Geschichte war für mich mal wieder alles dabei. Ich konnte mit Lukas mitfühlen, aber manchmal ist mir auch ein lächeln ins Gesicht gezogen, denn Humor war auch dabei.
    Der Schreibstil ist flüssig und leicht und ich bin sehr gut durch das Buch gekommen. Es hat mir mal wieder richtig gut gefallen.


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