Sonntag, 28. Dezember 2014

(Rezension) Unschuldslamm von Judith Arendt (Band 1)

  • Taschenbuch: 320 Seiten
  • Verlag: Ullstein Taschenbuch (4. Januar 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3548285643
  • ISBN-13: 978-3548285641
  • Zur Autorin  

 Judith Arendt ist das Pseudonym einer erfolgreichen Krimiautorin.Sie schreibt gelegentlich Drehbücher für Deutsche Fernsehserien und sieht umso lieber amerikanische.Ihre Leidenschaft gilt dem Kriminalroman,insbesondere dem skandinavischen und britischen.
Judith Arendt lebt mit ihrer Familie seit einigen Jahren in der Nähe von München.

Zum Buch
Ruth Holländer steht kurz vor ihrem fünfzigsten Geburstag und ist mit sich und ihrem Leben zufrieden:Die Scheidung von Exmann Johannes tut nicht mehr weh,der zwanzigjährige Sohn ist aus dem Haus,und mit ihrer sechzehnjährigen Tochter Annika müssen zwar noch hier und da Kämpfe ausgefochten werden,aber eigentlich leben Mutter und Tochter friedlich zusammen in der Berliner Altbauwohnung.
Außerdem läuft Ruths französisches Bistro ganz hervorragend und die viele Arbeit,die damit einhergeht,ist zwar anstrengend,füllt Ruth aber auch aus.
In diese positive Bilanz platzt der Bescheid vom Amtsgericht:Ruth wird zur Schöffin berufen.Ruth ist empört.Schließlich hat sie sich nicht beworben ,sondern sie wird gezwungen,sich in den nächsten fünf Jahren dafür zur Verfügung zu halten.
Doch schon nach dem ersten Verhandlungstag wird Ruth klar,dass das Schöffenamt mehr ist als nur Zeitverschwendung,und ihr Intresse an dem Ehrenmord Fall ist größer als gedacht.Außerdem hegt sie große Zweifel an der Schuld des Angeklagten:Hat der Junge Mann wirklich seine Schwester getötet?
Ruth bleibt nur,auf eigene Faust Nachforschungen anzustellen.Und so muss sie schon bald erkennen,dass sie auch als Laienrichterin tiefer in den Fall verwickelt wird,als ihr lieb ist.

Meine Meinung

Dies ist für Ruth der erste Fall als Schöffin.  Eigentlich wollte sie ihr leben in Ruhe verbringen, doch jetzt muss sie sich vor Gericht als Schöffin beweisen, was ihr garnicht so gut gefällt, weil sie einfach dazu gezwungen wird und nichts dagegen unternehmen kann.
Ich fand diese Geschichte sehr interessant mal was ganz anderes. Hier gibt es nicht sehr viele blutige Stellen zu lesen, doch das macht garnichts, denn es ist auch so genug Spannung im Buch vorhanden, sodass mir das Lesen Spass gemacht hat.
Ich fand es sehr gut, das man auch mal einen Einblick bekommt, was so vor Gericht verhandelt wird und wie die Schöffen damit umgehen und sich dann ihr Urteil bilden. Was für Ruth in diesem Fall alles andere als einfach war.
Mir war Ruth von Anfang an sehr sympathisch, auch wenn sie sich erst dagegen gesträubt hat als Schöffin mit zu machen, hat sie sich doch sehr gut mit dem Fall auseinander gesetzt.
Ich muss auch sagen, das wahrscheinlich dieses Buch nicht allen gefallen wird,da es an manchen stellen doch ein wenig ruhig zu ging, was der Spannung aber nicht geschadet hat.
Der Schreibstil ist flüssig und leicht, sodass man schnell und gut durch diese Geschichte kommt.

Mittwoch, 17. Dezember 2014

(Rezension) Atemnot von Elizabeth Haynes (Band 1)

    • Taschenbuch: 480 Seiten
    • Verlag: Berlin Verlag Taschenbuch (15. September 2014)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3833309563
    • ISBN-13: 978-3833309564
    • Zur Autorin 



Nach ihrem Studium der englischen und deutschen Literatur hat Elizabeth Haynes viele Jahre als Beraterin für die Britische Polizei gearbeitet. Sie lebt in Kent mit ihrem Mann und ihrem Sohn und schreibt hauptsächlich in Cafés oder ihrer kleinen Gartenlaube. Ihr Psychothriller »Wohin du auch fliehst« war ein Bestseller in den USA und wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. 

Zum Buch

Es ist ein klarer Herbstmorgen in dem kleinen englischen Dorf, als die Polizei zu einem grausamen Tatort gerufen wird: Eine junge Frau wurde tot aufgefunden, ihr kleines Häuschen voller Blut. Fast zur gleichen Zeit wird in einem nahe gelegenen Steinbruch die Leiche ihrer Nachbarin gefunden: offensichtich Selbstmord. Das kann kein Zufall sein, denkt sich Louisa Smith, die gerade zum Detective Chief Inspector befördert wurde. Als sie mit ihrem Team beginnt, in dem Dorf zu ermitteln, setzt sich langsam ein faszinierendes Puzzle zusammen: Das halbe Dorf scheint ein großes Geheimnis zu hüten. Ein erotisches, dunkles, gefährliches Geheimnis, und niemand weiß, ob der Täter eventuell doch noch mal zuschlagen wird...

Meine Meinung

Bei diesem Buch bin ich etwas hin und her gerissen, denn zum einen hört der Klapptext sich gut an, zum anderen ist es dann doch nicht ganz so, wie ich es erwartet habe.
Ich hatte am Anfang doch ein wenig schwierigkeiten in die Geschichte rein zu kommen, da im Buch doch einige Namen auftauchen, wo ich mich echt manchmal konzentieren musste, um nicht den Faden zu verlieren. Das kann dann doch manchmal anstrengend werden beim Lesen.
Am Anfang fand ich es ja noch spannend, doch manchmal waren mir doch einige stellen einfach zu ruhig und zu langamtig. Ich hätte mir doch mehr Spannung gewünscht. Da kam es mir vor, als ob ich mich in einem ganz normalen Roman befinde und nicht in einem Thriller.
Es gab auch hier mal wieder einige Beziehungen, wo auch Sex eine große Rolle spielt, was für mich  ein bisschen zu viel war, denn bei einem Thriller möchte ich, das es spannend ist und nicht lesen wer mit wem in irgend einer Beziehung steckt. Da das der erste Fall von Louisa Smith ist, denke ich das man da noch einiges verbesser könnte.
Trotzdem hoffe ich, das es bald einen zweiten Teil geben wird, weil ich doch gerne wissen möchte wie es mit Louisa weiter geht und hoffe, das ich da dann mehr Spannung erleben kann.

Freitag, 5. Dezember 2014

(Rezension) Rattenfänger von Paul Finch (2 Band)

    • Verlag: Piper Taschenbuch (13. Oktober 2014)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3492305792
    • ISBN-13: 978-3492305792
    • Zum Autor 
Paul Finch hat als Polizist und Journalist gearbeitet,bevor er sich ganz dem Schreiben widmet.Er hat zahlreiche Drehbücher,Kurzgeschichten,Horrorromane und Thriller veröffentlich und wurde mehrfach ausgezeichnet.Mit seiner Familie lebt er in Lancashire,England.

Zum Buch

Als Detective Sergeant Mark Heck und sein Kollegen vom Dezernat für Serienverbrechen plötzlich einen Zusammenhang zwischen mehreren Morden erkennen,die während der vergangenen Monate verübt wurden,können sie es zunächst kaum glauben:Ein Toter an Weihnachten,ein ermordetes Pärchen am Valentinstag,ein weiterer Mord an Ostern handelt es sich um einen makabren Scherz oder haben sie es gar mit einem regligösen Fanatiker zu tun?
Eine DNA Spur führt zu einem polizeibekannten Verbrecher.Während Hecks Kollegen glauben,den Mörder damit gefasst zu haben,bezweifelt er,dass ein Kleinkrimineller hinter der ausgeklügelten und bis in Detail geplanten Mordserie stecken soll.
Heck wähnt sich bereits in einer Sackgasse,als er auf ein Buch stößt,das dem Täter als Vorlage gedient zu haben scheint doch es wurde nie veröffentlich

Meine Meinung

Da ich schon das Buch Mädchenjäger gelesen habe, was Band 1 zu dieser Reihe ist, musste ich natürlich auch dieses Buch lesen, um zu sehen, wie es mit Mark Heck weitergeht.
Wie schon im ersten Teil war mal wieder die Spannung sehr hoch von der ersten bis zur letzten Seite.Was mir auch immer wieder gut gefällt,  ist,das der Schnitt vom Buch nicht in weiß ist, sondern hier in Orange gehalten wurde, was echt ein hinguck er ist. Das fand ich auch schon im ersten Teil super.
Aber, ich muss auch sagen, das dieses Buch nichts für schwache Nerven ist, da es hier um grausame Morde und Folter geht, was der Autor auch sehr detailliert beschrieben hat. Das mir dadurch beim lesen manchmal die Luft wegblieb und ich es ein wenig Sacken lassen musste bis ich weiterlesen konnte war wohl abzusehen.
Auch hier sind wieder die einzelnen Charakteren gut ausgearbeitet, was mir immer wieder großen Spass beim lesen bereitet.
Auf jedenfall warte ich schon sehnsüchtig auf den nächsten Teil.