Montag, 15. Juni 2015

(Rezension) Die stille Kammer von Jenny Blackhurst

  • Taschenbuch: 448 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Lübbe Taschenbuch); Auflage: 1. Aufl. 2015 (15. Mai 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3404172191
  • ISBN-13: 978-3404172191
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 18 Jahren

Zur Autorin

Jenny Blackhurst interessiert sich seit frühster Jugend für Spannungsliteratur.Die Idee für einen eigenen Roman entwickelte sie nach der Geburt ihres ersten Kindes.
Sie lebt mit ihrem Ehemann und ihren beiden Kindern in Shropshire,England

Zum Buch

Mein Name ist Emma Cartwright.Noch vor drei Jahren war ich Susan Webster jene Susan Webster,die ihren zwölf Wochen alten Sohn Dylan getötet hat.
Fast drei Jahre verbrachte ich in der Forensischen Psychiatrie.Seit vier Wochen bin ich wieder draußen.Unter neuem Namen lebe ich nun in einer Stadt,wo niemand von meiner dunklen Vergangenheit weiß.
Doch heute Morgen erhielt ich einen Brief,adressiert an Susan Webster.In dem Umschlag befand sich das Foto eines etwa dreijährigen Jungen.
Auf der Rückseite standen die Worte.
Dylan-Januar 2013
Kann es sein,dass mein geliebter Sohn noch Lebt?

Meine Meinung 

Ich war schon auf dieses Buch gespannt, weil ich doch so einiges darüber gehört habe. Eigentlich lese ich nicht so gerne Bücher, die im Vorfeld schon sehr beworben werden, da ich bei einigen dann immer wieder enttäuscht wurde.
Doch hier muss ich sagen das sich das lesen wirklich gelohnt hat.
Da ich selber Mutter bin, konnte ich mich schnell in die Geschichte hineinversetzten, was beim lesen dann doch sehr Spaß macht. Ich habe mit Susanne an einigen stellen sehr mitgelitten.
Es gibt in dieser Geschichte zwei Erzähl-stränge, die eine ist der erste ist aus der Sicht von Susan beschrieben und der zweite wird aus der Sicht von Emma beschrieben.Es dauert ein wenig bis sich nachher alles zusammen fügt, doch ich fand den Schreibstil gar nicht so schlecht. Auf jeden Fall kamen immer mehr fragen beim Lesen  auf, wo ich mich immer gefragt habe, hat sie wirklich ihren kleinen Sohn umgebracht? Das müsst ihr dann aber doch selber raus finden. Ich fand das Buch von Anfang an sehr Spannend. Das hat sich auch bis zum Ende nicht geändert.
Ich denke, das war ein sehr Interessanter Thriller. Ich freue mich jetzt schon drauf, noch mehr von der Autorin zu lesen.


Montag, 25. Mai 2015

(Rezension) Spürst du den Todeshauch von Mary Higgins Clark

  • Taschenbuch: 416 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (9. Februar 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453437993
  • ISBN-13: 978-3453437999
Zur Autorin

Mary Higgings Clark geboren in New York,lebt und arbeitet in Saddle River,New Jersey.Sie zählt zu den erfolgreichsten Thrillerautorinnen weltweit.Mit ihren Büchern führt sie regelmäßig die internationalen Bestsellerlisten an.
Sie bereits zahlreiche Auszeichungen erhalten u.a. den begehrten Edgar Award.Zuletzt bei Heyne erschienen:In der Stunde deines Todes.

Zum Buch
Die ehedem hoch angesehene Möbelfabrik der Familie Conelly in Long Island City schreibt seit einiger Zeit nur noch rote Zahlen.Als sie mitten in der Nacht explodiert,steht daher sofort der Verdacht des Versicherungsbetrug im Raum.Die Tochter des Eigentümers,Kate Connelly,wird schwer verletzt aus den Trümmern gerettet,ist aber unfähig eine Aussage zu machen.Ein früherer Angestellter der Firma kann nur noch tot geborgen werden.
Was ist auf dem Gelände vor sich gegangen?Und welche Rolle spielt Kate dabei?
Kates Schwester Hannah,eine aufstrebende Modesignerin versucht alles, um den guten Ruf der Familie zu retten.Doch dann taucht eine weitere Leiche auf,und es zeigt sich immer deutlicher,dass die Möbelfabrik im Zentrum eines monströsen Verbrechens steht.
Nur eine einzige Person könnte das schreckliche Geheimnis aufklären,das hinter all den Untaten steckt:die schwer verletzte Kate.Ängstlich bewacht von ihrer Schwester,sie ringt mit dem Tod.Aber es gibt jemanden,der alles daransetzt,dass sie diesen Kampf verliert.


Meine Meinung

Ich lese sehr gerne die Bücher von Mary Higgins Clark. Ich weiß, das es eigentlich auch immer etwas ruhiger in ihren Geschichten zugeht. Was mich nicht stört, wenn trotzdem die Spannung vorhanden ist.
Doch, hier muss ich sagen, das ich an manchen stellen nicht so richtig folgen konnte,da doch einige Namen in der Geschichte auftauchen, wo ich dann doch manchmal den Faden verloren habe.
Dann sind die Kapitel auch noch sehr kurz gehalten,so das ich mich gar nicht so richtig auf die einzelnen Personen einstellen konnte, weil dann schon wieder zu einer anderen Person gewechselt wurde.Das hat meinen Lesefluss doch um einiges beeinträchtigt.
Am Anfang fand ich die Geschichte noch sehr Spannend, doch es Flaute dann immer wieder ab. Da einige Stellen mir doch etwas zu langatmig wurden, habe ich dann erstmal das Buch zur Seite gelegt.
Die Geschichte im allgemeinen hat mir doch ganz gut gefallen, da es doch auch ein paar Überraschungsmomente gab.
Doch irgendwie kann ich nicht sagen, das es ein Thriller ist, denn dazu fehlt dann doch ein wenig die Spannung, was ich sehr schade finde. Auch die vielen Personen im Buch haben mich etwas verwirrt, so konnte mich das Buch nicht ganz so überzeugen.


Mittwoch, 20. Mai 2015

(Rezension) Vergiss Nicht,dass du Tot bist von Angela Mohr

  • Broschiert: 264 Seiten
  • Verlag: Arena (1. Juni 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3401504185
  • ISBN-13: 978-3401504186
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre

Zur Autorin

Angela Mohr geboren in Stuttgart,hat sich die Welt wegen eines Sprachfehlers in ihrer Kindheit und Jugend schreibend erschlossen.Nach ihrem Theater und Literaturstudium war sie in den verschiedensten Berufen tätig.Heute lebt sie im Rhein-Neckar-Kreis und arbeitet neben dem Schreiben am Aufbau einer Freien,Schule mit.Nach "Wach auf,wenn du dich traust"ist dies ihr zweiter Jugendthriller

Zum Buch

Jemand ist in meinem Zimmer.
Ich kann es nicht richtig erkennen,doch irgendein Instinkt sagt mir,dass da jemand ist.
Und dann kommt die Gestalt auf mich zu.Sie sagt nichts.Kommt einfach nur langsam näher.
Dann legt sich eine Hand auf meinen Mund.Ich hebe meinen Arm,um die Hand wegzuschieben,doch nun wird mein Arm ebenfalls gepackt.Plötzlich habe ich das Gefühl,mein Atem reicht nicht.Ich kann nur durch die Nase atmen und das ist zu wenig.Viel zu wenig.Panisch fange ich an,mich zu winden,doch mein Gegner ist zu stark.Ich werde nur noch tiefer ins Bett gepresst.
Ich strampel,aber meine Beine sind schwer.So unendlich schwer.Ich kann förmlich spüren,wie ich unter den Händen erschlaffe.
Man darf den Tod nicht betrügen,flüstert die Stimme und ich kann nichts mehr gegen sie tun.



Meine Meinung

Hier in diesem Jugendthriller wird ein sehr ernstes Thema behandelt.Es geht hier um Organspende, was mich doch irgendwie schon zum Nachdenken gebracht hat.
Sabina hat irgendwie schon mit sich abgeschlossen da sie doch schon sehr lange auf ein Spenderherz wartet und nicht mehr so richtig dran glaubt das für sie das Leben noch weitergeht.
Natürlich stehen auch ihre Eltern immer wieder Ängste aus, was die Autorin sehr gut in dieser Geschichte beschrieben hat, wobei ich immer wieder mitfiebern musste. An manchen stellen beim lesen wurde ich sehr traurig. Mir hat dieses Thema ein bisschen Angst gemacht.
Wer mir auch noch sehr gut gefallen hat war Yuki, eine gute Freundin von Sabina, die sie in allen Lebenslagen unterstützt, was man nicht immer im Leben findet. Für mich war Yuki ein sehr aufgeschlossenes und sympathisches Mädchen, das sich sehr gut um Sabina gekümmert hat und immer an ihrer Seite stand. Doch nach der Operation hat Sabina irgendwie gemerkt, das sich doch einiges an ihrer Wesensart verändert hat, was mir dann doch ein wenig Angst eingejagt hat.
Also ich muss sagen, auch wenn das hier ein Jugendthriller ist, hat mir dieses Buch sehr gut gefallen. Die Autorin hat sich gut mit dem Thema auseinandergesetzt.Ich hätte nicht erwartet das mich dieses Buch beim Lesen so mitreist und ich in diese Geschichte tief eintauchen konnte.


Mittwoch, 29. April 2015

(Rezension) In der Finsternis von Sandrone Dazieri

  • Gebundene Ausgabe: 560 Seiten
  • Verlag: Piper (9. März 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492056881
  • ISBN-13: 978-3492056885
Zum Autor

Sandrone Dazieri,geboren 1964 in Cremona,ist einer der wichtigsten Drehbuchautoren für Krimiserien im italienischen Fernsehen.Er arbeitet als Lektor für Kriminalromane im größten Verlagshaus Italiens und lebt in Mailand,Rom,Pergola,Cremona und Moskau.

Zum Buch

Dante Torre besitz eine besondere Gabe:Er kann Menschen lesen.Aber er hat teuer dafür bezahlt.
Als Kind war er elf Jahre lang in ein Betonsilo eingesperrt und musste noch die kleinste Geste seines Entführers deuten,um zu überleben.Jetzt kennt er ihn besser als jeder andere.
Jahre nach Dante Torres Befreiung verschwindet wieder ein kleiner Junge.Dante ist sicher:Der Mann,den er Vater nennen musste,hat erneut zugeschlagen.Doch niemand schenkt ihm Glauben außer Colomba Caselli.
Die brillante Ermittlerin ist jung,wild entschlossen und gerade vom Dienst suspendiert eine Katastrophe hat nicht nur ihre Karriere,sondern ihre gesamte Existenz zerstört.Colomba hat nichts zu verlieren bei einer Ermittlung,die alle Regeln und Gesetze sprengt.
Dantes untrüglicher Instinkt bringt die traumatisierte Frau auf eine Fährte doch dann geraten die Dinge außer Kontrolle,und Dante muss dabei zusehen,wie sein schlimmster Albtraum Realität wird

Meine Meinung

Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut, doch leider muss ich sagen, das ich mich sehr schwer getan habe beim Lesen.
Ich bin nicht richtig in die Geschichte rein gekommen. Irgendwie habe ich sehr lange für dieses Buch zum Lesen gebraucht, weil ich es immer wieder an die Seite legen musste.
Es lag wohl auch teilweise daran, das am Anfang der Geschichte sehr viele Namen auftauchen so das ich es echt manchmal schwer hatte, allen zu folgen. Somit konnte ich auch nicht richtig in diese Geschichte eintauchen.
Die Spannung war am Anfang noch ganz gut, doch in der Mitte gab es etwas langatmige Stellen, sodass es mir beim lesen schon zu zäh rüber kam.
Deshalb kann ich auch nicht mehr viel schreiben, weil ich leider nicht bis zum Ende ausgehalten habe. Doch jeder sollte sein eigenes Bild machen denn bei diesem Buch gehen die Meinungen sehr auseinander.



Montag, 20. April 2015

(Rezension) Versunken von Sabine Thiesler

  • Gebundene Ausgabe: 496 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (15. September 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453268075
  • ISBN-13: 978-3453268074

Zur Autorin

Sabine Thiesler,geboren und aufgewachsen in Berlin,studierte Germanistik und Theaterwissenschaften.Sie arbeitete einige Jahre als Schauspielerin im Fernsehen und auf der Bühne und schrieb außerdem erfolgreich Theaterstücke und zahlreiche Drehbücher fürs Fernsehen.
Ihr Debütroman "Der Kindersammler" war ein sensationaller Erfolg,und auch all ihre weiteren Thriller standen monatelang auf der Bestsellerliste.
Zuletzt bei Heyne erschienen:Bewusstlos.

Zum Buch
Die schönsten Wochen des Jahres verbringt das deutsche Ehepaar Werner und Vivian Faenzi stets auf seiner Yacht im Mittelmeer.Nur diesen Sommer muss Vivian die Reise in Nizza aus beruflichen Gründen für zwei Wochen unterbrechen.Werner möchte nach Korsika,aber ihm graut ein wenig vor der langen nächtlichen Überfahrt allein auf See.
Durch Zufall trifft er er den sympathischen deutschen Seemann Malte,der auch nach Korsika will.Gemeinsam fahren sie los.Was Werner nicht weiß:Vor kurzem hat Malte einen Menschen umgebracht und ist auf der Flucht.Nun wittert er die große Chance einer ganz neuen Existenz auf diesem prachtvollen Schiff.Dabei stört eigentlich nur Werner.Und Vivian.Und jeder,der ihm sonst in Quere kommt.Drunter auch die Marescialla Manuela Sentini und der Carabiniere Donato Neri,der den Sommer über auf der Insel Elba stationiert ist.

Meine Meinung

Ich mag die Bücher von Sabine Thiesler,deshalb wollte ich natürlich auch dieses Buch von ihr lesen.
In dieser Geschichte geht es um Werner und Vivian, ein Ehepaar aus Deutschland, aber auch Malte der Seemann gehört dazu.
Am Anfang der Geschichte geht es noch ein wenig ruhig zu, was ich aber gar nicht so schlecht fand.So wurden mir dann doch die einzelnen Charakteren ganz gut beschrieben.Werner der gerne mit seinem Schiff auf dem Meer Rum fährt und Vivian seine Frau die immer an seiner Seite ist. Nur diesmal muss sie aus Beruflichen Gründen die Fahrt unterbrechen,was Werner gar nicht so toll findet.
Doch Werner lernt ganz schnell den Seemann Malte kennen,der dann mit Werner die Fahrt weiter macht.Hier möchte ich anmerken, das ich Werner in dieser Sache ganz schön Naiv fand, denn wer fährt schon mit jemanden auf einem Schiff, den man gerade mal kennen gelernt hat? Das fand ich doch ein wenig unglaubwürdig, da weiß ich nicht genau, was die Autorin Sabine Thiesler sich dabei gedacht hat.
Auch wenn andere Thriller, die ich schon gelesen habe, blutiger waren, was hier nicht so der Fall ist, hat es mir von der Spannung her doch ganz gut gefallen.Vivian fand ich an manchen Stellen im Buch etwas nervig, da sie mir irgendwie rüber kam, das sie bei ihren Beruflichen Belangen nur an sich denkt.
Wie immer bei der Autorin Sabine Thiesler war der Schreibstil flüssig und leicht, sodass man sehr schnell in die Geschichte eintauchen konnte.
Auch wenn es in diesem Buch etwas ruhiger zu geht, hat mich das Buch doch gut unterhalten und ich freue mich schon darauf, ein weiteres Buch von Sabine Thiesler zu lesen.






Montag, 6. April 2015

(Rezension) Bedroht von Hans Koppel



  • Taschenbuch: 432 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (14. Juli 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453437780
  • ISBN-13: 978-3453437784
Zum Autor 

Hans Koppel wurde 1964 in Helsingborg geboren.
Er hat lange als Journalist gearbeitet,bevor er sich gänzlich dem Schreiben zuwandte.
Hans Koppel lebt heute mit seiner Frau und seiner Tochter in Stockholm.

Zum Buch 

Als Anna Erik in einer Bar kennenlernt, glaubt sie an einen harmlosen Flirt. Und so geht sie, anfangs zwar zögerlich, dann aber zunehmend interessiert, auf seine Avancen ein. Erik sieht sehr gut aus, und es schmeichelt ihr, dass er um sie wirbt. Aber Anna ist verheiratet, und sie hat ein Kind. Trotzdem landet sie in Eriks Bett. Als sie sich am nächsten Morgen verabschieden, ist Anna sicher, Erik nie wiederzusehen. Darin irrt sie gewaltig.

Meine Meinung

Ich hatte schon das Vergnügen, das erste Buch von Hans Koppel "Enführt" zu lesen, was mir persönlich gut gefallen hat. Es war mir klar, das ich auch dieses Buch lesen wollte.
In diesem Buch geht es um einen Stalker, was sich ja auch schon mal spannend anhört und auch spannend beginnt. Ich muss sagen, das ich am Anfang der Geschichte noch richtig beim Lesen mitgerissen wurde. Doch irgendwann Flaute das dann in der Mitte des Buches ab. Irgendwie wurde mir dann doch alles zu langatmig und somit nahm auch die Spannung ab. Man kann das Buch zwar gut und schnell lesen, aber irgendwie fehlte mir das gewisse etwas, das ich nicht genau definieren kann.
Ich glaube auch, das es beim Thema Stalking eigentlich immer gleich abläuft und da ich auch da schon einiges gelesen habe, war dieses Buch leider keine Überraschung für mich. Der Autor hätte vielleicht noch mehr auf die einzelnen Charakteren eingehen können, die mir doch sehr oberflächlich geblieben sind.
Diesmal bin ich von diesen Buch nicht ganz so überzeugt worden, trotzdem werde ich es mit dem nächsten Buch von Hans Koppel nochmals versuchen.


Dienstag, 31. März 2015

(Rezension) Der letzte Morgen von Ryan David Jahn

  • Broschiert: 528 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (30. März 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453676793
  • ISBN-13: 978-3453676794
Zum Autor

Ryan David Jahn wuchs in Arizona Texas und Kalifornien auf.Mit sechzehn Jahren verließ er die Schule,um in einem Plattenladen zu arbeiten.
Seit 2004 schreibt er als Drehbuchautor für Film und Fernsehen.
Für seinen ersten Roman "Ein Akt der Gewalt" wurde er mit dem renommierten Debut Dagger Award ausgezeichnet.


Zum Buch
Los Angeles,1952:In einer kühlen Aprilnacht erschießt der dreizehnjährige Sandy Duncan seinen Stiefvater und ritzt ihm ein Symbol aus einem Comicheft in die Stirn.
Etwa zur selben Zeit wird auf dem Parkplatz hinter einem zwielichtigen Spielsalon ein Kartengeber niedergestochen.Bezirksstaatsanwalt Seymour Markley hofft auf einen Karrieresprung,wenn es ihm gelingt,die beiden Taten mit dem Unterweltboss James Manning in Verbindung zu bringen.
Doch der ist ein Meister darin,andere über die Klinge springen zu lassen.Als der Milchmann Eugene Dahl in die Sache mit hineingezogen wird,muss er um sein Leben kämpfen.

Meine Meinung
Ich habe auch schon das Buch "Der Cop" gelesen, was ebenfalls von diesem Autor stammt,was mir auch gut gefallen hat. Ich musste jetzt natürlich auch dieses Werk lesen.
Zu Anfang hatte ich noch ein wenig Schwierigkeiten in die Geschichte rein zukommen. Das lag daran, das in der Geschichte doch einige Namen zu viel auftauchen, was mich doch etwas verwirrt hat. Wenn man nachher etwas tiefer in der Geschichte drin ist und alles zugeordnet hat, dann macht das lesen keine großen Probleme mehr.
Auf jeden Fall kann ich sagen, das mich die Spannung im Buch von Anfang bis ende begleitet hat. Auch die Ausdrucksweise dieses Autors hat mich wieder einmal beeindruckt. Die Sprache die hier Ryan David Jahn benutzt ist einfach schonungslos und irgendwie Dreckig, was ich aber bereits von diesem Autor kenne und es passt einfach zu diesem Buch.
Hier geht es um Drogen, Alkohol und noch so einige Dinge die nicht immer schön sind.
Ich denke auch, das einige am Anfang etwas Schwierigkeiten haben werden, in die Geschichte rein zukommen, da doch einige Sätze sehr abgehackt rüber kommen. Ich kann nur empfehlen, lest weiter, denn es wird immer besser. Am Ende fügt sich nach und nach alles langsam zusammen.
Mich hat das Buch schon sehr gefesselt und ist bestimmt nichts für Schwache Nerven, aber wer Thriller mag, wird es gut finden. Ich werde schon jetzt gespannt auf das nächste Werk warten.



Montag, 16. März 2015

(Rezension) Bird Box von Josh Malerman

  • Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
  • Verlag: Penhaligon Verlag (16. März 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3764531215
  • ISBN-13: 978-3764531218
Zum Autor 
Josh Malerman,der gleichzeitig Sänger und Chef der gefeierten Indie-Band The High Strung ist,lebt in Ferndale Michigan.


Zum Buch 
Fünf Jahre nach den ersten Hinweisen auf die tödliche Gefahr ist die Menschheit beinahe ausgelöscht.Die wenigen Überlebenden verbarrikdieren sich in ihren Häusern und schotten sich hinter verdunkelten Fenstern von der Außenwelt ab.
So wie Malorie und ihre zwei kleinen Kinder.
Sie leben allein in einem Haus am Fluss,und Malorie hat ihren verzweifelten Traum noch nicht aufgegeben von der Flucht an einen Ort,wo sie drei in Sicherheit wären.Jetzt sind der Junge und das Mädchen vier Jahre alt,und Malorie sieht die Zeit für den Aufbruchgekommen.Doch die Reise erfordert unvorstellbaren Mut:zwanzig Meilen flussabwärts in einem Ruderboot mit verbundenen Augen können sie sich auf nichts verlassen außer Malories Verstand und geschulten Ohren der Kinder.Eine einzige falsche Entscheidung und sie werden sterben.Denn etwas hat sich auf ihre Fährte gesetzt.Doch was ist es:ein Mensch,ein Tier oder tatsächlich ein bislang unbekannter Schrecken?

Meine Meinung

Auf dieses Buch war ich echt gespannt, da ich das Cover schon echt düster finde, was aber gut zum Buch passt. Auch der Klapptext hat mich schon richtig neugierig gemacht.
Ich muss zugeben, das ich am Anfang der Geschichte noch einige Schwierigkeiten mit dem Schreibstil hatte,sodass ich etwas schwer in dieses Geschehen reinkam. Das hatte sich nach einigen Seiten dann aber schnell erledigt.
Die Geschichte im allgemeinen wird auf zwei Zeitebenen erzählt, einmal in der Vergangenheit und einmal in der Gegenwart, was ich nicht schlecht finde.
Trotz allem, das ich am Anfang einige Schwierigkeiten hatte, muss ich sagen, hat mich die Geschichte irgendwann doch richtig mitgerissen, da es an manchen stellen im Buch sehr düster zugeht, was die Spannung natürlich hoch hält.
Ich fand Malorie nicht immer sympathisch, da ich manches von ihr nicht immer ganz nachvollziehen konnte.Doch anders rum fand ich es schon sehr spannend wie sie dann mit zwei Kinder über einen Fluss rudert und keiner kann etwas sehen und sie müssen sich auf ihr Gehör verlassen, was ich mir schon sehr schwierig vorstelle.Was mich ein bisschen gestört hat, ist das Malorie ihre Kinder immer nur mit Junge oder Mädchen anspricht also nicht mit Namen, das dann schon sehr komisch rüberkommt.
Trotzdem fand ich dieses Buch doch von der Spannung her nicht schlecht und ich kann nur sagen, einfach mal selber Lesen, es lohnt sich.



Dienstag, 6. Januar 2015

(Rezension) Die Flügel, mein Engel, zerreiß ich dir von Karine Giebel

    • Gebundene Ausgabe: 480 Seiten
    • Verlag: Bloomsbury Berlin (15. September 2014)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3827012449
    • ISBN-13: 978-3827012449
    • Zur Autorin 
Karine Giebel wurde 1971 im Département Var geboren, wo sie auch heute noch lebt. Schon während ihres Jura-Studiums widmete sie sich dem Verfassen von psychologischen Spannungsromanen und gilt inzwischen als DIE weibliche Stimme des französischen Kriminalromans. Ihre Bücher wurden mit zahlreichen Preisen bedacht, für »Die Flügel, mein Engel, zerreiß ich dir« erhielt sie den »Prix Polar 2012«

Zum Buch
Cloé hat es geschafft: In ihrer Werbeagentur steht ihr der Chefposten in Aussicht, die Beziehung mit dem charmanten Bertrand läuft bestens und sie genießt ihr Pariser Leben in vollen Zügen. Doch als sie eines Abends auf dem Nachhauseweg verfolgt wird, setzt sich die Angst in ihrem Leben fest. Wer ist diese schattenhafte Gestalt, die ihr nun immer wieder nachstellt und ihr Leben in seinen Grundfesten zu erschüttern droht? Ihr gewalttätiger Ex-Mann? Ihr Kollege aus der Agentur, der mit ihr um den Chefposten konkurriert? Oder gar Bertrand, der immer gerade dann nicht da ist, wenn der Schatten auftaucht? Oder hat ihr Umfeld recht und sie bildet sich alles nur ein?
Ihre letzte Hoffnung ist Hauptkommissar Alexandre Gomez, der sich - wenn auch nicht auf offiziellem Dienstwege - auf die Spur des Schattens macht. Eine Suche, die auch für ihn lebensgefährlich wird... 

Meine Meinung

Der Titel und der Klapptext aus diesem Buch hörte sich nicht schlecht an. Leider muss ich sagen, das ich recht schlecht in die Geschichte reingekommen bin.
Am Anfang der Geschichte war noch eine sehr gute Spannung für mich da, doch um so mehr ich gelesen habe, um so schneller Flaute die Spannung einfach ab. Für mich waren die Charakteren einfach nur farblos. Von Cloe war ich dann doch einfach nur Gennervt, weil sie mir irgendwie ganz schön hochnäsig erschien, da war einfach nichts Liebenswertes an ihr dran.
Was mich zusätzlich gestört hat, waren diese zu kurzen Sätze. Die fand ich einfach nur abgehackt, was ich beim lesen garnicht mag. Durch solche kurzen Sätze fand auch ein schneller Wechsel in der Geschichte statt, wobei mir dann das folgen schon etwas schwer viel. Dadurch habe ich auch keinen richtigen Spaß beim lesen mehr gefunden.
Leider kann ich zum Ende garnichts schreiben, da ich es bis dahin nicht zu ende gelesen habe. Es war mir einfach nur noch zu anstrengend. Vielleicht versuche ich es zum einen anderen Zeitpunkt nochmal, aber jetzt kann ich nur sagen, das ich mir unter diesem Buch was anderes Vorgestellt habe.