Dienstag, 27. Dezember 2016

(Rezension) Ihr Einziges Kind von Barbara Wendelken ( Teil3)

  • Taschenbuch: 528 Seiten
  • Verlag: Piper Taschenbuch (2. November 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492310125
  • ISBN-13: 978-3492310123

Zur Autorin

Barbara Wendelken wurde 1955 in Schwanewede bei Bremen geboren.
Die gelernte Kinderkrankenschwester veröffentlich seit 1996 regelmäßig Kinderbücher,Kriminalromane sowie zahlreiche Kurzgeschichten in Anthologien.
Wenn sie nicht schreibt,genießt die Autorin mit ihrem Mann das Landleben in Ostfriesland.

Klapptext

Cord Cassjen ist überglücklich,endlich hat sein Sohn Casper das Licht der Welt erblickt.Nur seine Frau Silvana bereitet ihm Sorgen,da sie seit der Geburt reichlich durcheinander und geradezu zwanghaft fürsorglich ist.
Medikamente sollen ihr über die postpartale Psychose hinweghelfen,dennoch versteckt Silvana den Kleinen immer wieder,da sie sich von einem Unbekannten bedroht fühlt.Dabei vergisst sie jedoch häufig wo sie Casper in scheinbarer Sicherheit verborgen hält,sodass die Martinsfehner Polizei eingeschaltet werden muss,um das Kind wiederzufinden.Und dann passiert das Unfassbare.Cord Cassjen wird erschossen,Silvana ist mitsamt dem Säugling verschwunden.
Die beiden Kommissare Renke Nordmann und Nola van Heerden stehen vor einem Rätsel.
Hat Silvana in ihrer panischen Angst Cord umgebracht und ist geflohen?
Oder gab es vielleicht doch einen Unbekannten,der die ganze Familie bedrohte?
Wo stecken Silvana und Casper,und kann die kranke Mutter sich überhaupt ohne Hilfe um das Kind kümmern?
Für Nola und Renke beginnt ein Wettlauf mit der Zeit,bangen sie doch um das Leben des Neugeborenen.

Meine Meinung


Dies war mein erstes Buch von dieser Autorin. Auch wenn es der dritte Teil der Reihe ist, bin ich doch gut in die Geschichte reingekommen. Man muss nicht unbedingt die Vorgänger kennen, denn das sind alles abgeschlossene Geschichten.

Der Schreibstil ist sehr locker und flüssig geschrieben, sodass man gut durch das Buch kommt, was mich sehr angesprochen hat.Es hat mich von Anfang bis Ende einfach mitgerissen, da ich es doch sehr spannenend fand.
Schon alleine das Thema im Buch fand ich sehr Ansprechend, denn hier geht es um ein verschwundendes Kind, was mich schon sehr bewegt hat.
Die Autorin hat die Charakteren gut beschrieben, wo ich mir immer wieder gedacht habe, in so einer Familie möchte ich nicht unbedingt leben, denn es Regiert nur Geld und Lügen.
Auch im Fall Casper, dessen Leben schon entschieden wurde, obwohl er noch ein Baby ist. Das hat mich echt manchmal auf die Palme gebracht.Somit war ich mitten drin im geschehen.
Ich wurde auch immer wieder auf eine andere Fährte gelockt, was bis zum Ende hin auch angehalten hat. Findet selber raus wie ihr es auffasst.

Ich muss sagen dieses Buch hat mir gut gefallen und ich werde auf jedenfall die Vorgänger noch lesen.



Dienstag, 6. Dezember 2016

(Rezension) Blumenkinder von Meike Dannenberg

  • Taschenbuch: 464 Seiten
  • Verlag: btb Verlag (14. November 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442714494
  • ISBN-13: 978-3442714490

Zur Autorin

Meike Dannenberg,Jahrgang 1974,studierte angewandte Kulturwissenschaften in Lüneburg.
Seit 2003ist sie freie Journalistin und Literaturredakteurin,seit 2011 verantwortlich für den Bereich Krimi und Kinder und Jugendbuch beim Magazin Bücher.

Blumenkinder ist ihr Debütroman.Sie lebt mit ihrer Familie in Bremen.

Zum Inhalt

Im beschaulichen Lüneburg wird die Leiche eines Mädchens gefunden:wie aufgebahrt liegt sie da,scheinbar friedlich,mit Blumen umkränzt.
BKA-Sonderermittlerin Nora Klerner und Fallanalytiker Johan Helms unterstützen die Kripo vor Ort bei den Ermittlungen,denn es gibt Parallelen zu einem Mordfall in Tschechien.
Auch die Aktivitäten einer obskuren Hippie Sekte haben Nora und Johan im Visier.
Nora ist sicher,dass der Täter aus dem Umfeld der dubiosen Aktivisten Gruppe stammt.Als ein weiteres Mädchen verschwindet,wird Nora wegen eigenmächtiger Aktionen von Fall abgezogen.
Doch sie ermittelt auf eigener Faust weiter.
Denn sie weiß,wenn sie nicht schnell handelt,wird wieder ein Blumenkind sterben.


Meine Meinung

Das dies ein Debüt-Roman sein soll, konnte ich nach dem lesen kaum glauben.Den Schreibstil fand ich persönlich gut. Alles super beschrieben, sodass man sich gut in die Geschichte einfinden konnte.
Die Spannung war von der ersten Seite an bis zur letzten Seite vorhanden.
Nora hat mir sehr gut gefallen. Sie ist schon sehr eigensinnig, was andere schonmal ganz schön auf die Palme bringen kann. Weil sie auch gerne mal alleingänge startet, hat sie meine Aufmerksamkeit schnell errungen, was ich dann auch sehr gut gefunden habe. Dadurch war sie doch gleich sympatisch, denn ich mag Leute, die ihren eigenen Weg gehen.
Ich wurde immer wieder auf eine andere Fährte gelockt was ich sehr spannenend fand.
Auch Nora hat ein Geheimniss, was ich aber bis jetzt nicht rausbekommen habe. Daher hoffe ich, das das nächste Buch bald erscheint und ich noch mehr von Nora erfahren kann.

Auf jedenfall hat mir dieses Buch sehr gut gefallen und ich kann nur eine Lese-Empfehlung weitergeben.



Montag, 28. November 2016

(Rezension) Das Kind im Wald von Sarah Graves



  • Taschenbuch: 400 Seiten
  • Verlag: Diana Verlag (11. Oktober 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453358724
  • ISBN-13: 978-3453358720

Zur Autorin

Sarah Graves lebt mit ihrem Mann in Maine,ganz in der Nähe des Schauplatzes ihres Romans.Sie arbeitet derzeit an dem zweiten Fall für Lizzie Snow.


Klapptext

Die Versetzung in eine Kleinstadt ist für Bostoner Mordkommissarin Lizzie Snow keine Beförderung.
Doch sie hat private Gründe,den Job im einsamen Norden aufzunehmen.

Ihr Nichte,die vor Jahren spurlos verschwand,soll dort gesehen worden sein.
Während der eisige Winter hereinbricht und Maine im Schnee versinkt,macht Lizzie sich auf die Suche nicht ahnend,dass in den dunklen Wäldern Ungeheuerliches auf sie wartet.


Meine Meinung

Das Kind im Wald hat mich von der ersten Seite an gefesselt, die Spannung war von Anfang bis Ende da.
Der Schreibstil war sehr flüssig, sodass man gut durch die Seiten lesen konnte.
Lizzie Snow war mir von anfang an gleich sympatisch, auch wenn sie kleine Ecken und Kanten hat. Dennoch hat sie mir gut gefallen.

Was ich nicht so schön fand, das sehr viele Namen in dieser Geschichte auftauchen. Da musste ich doch manchmal schon sortieren, wer jetzt zu wem gehört. Manchmal mußte ich dann auch nochmal zurückblättern, weil ich doch ein wenig verwirrt war. Was dann aber den lesefluss ein wenig beinflusst hat.
Doch irgendwann war ich gut in der Geschichte drin, sodass ich ohne grosse Probleme bis zum Ende lesen konnte.
Der Anfang war ja schon sehr spannend aber zum ende kam nochmal richtig viel Spannung auf, was ich nicht gedacht hätte. So konnte ich nochmal richtig mitfiebern und wurde wirklich vom Ende überrascht.

Ich hoffe, das Sarah Graves noch einiges an Spannung zum lesen bietet.



Mittwoch, 16. November 2016

(Rezension) Alles schläft,einer wacht von Katrin Rodeit

  • Taschenbuch: 320 Seiten
  • Verlag: Gmeiner-Verlag; Auflage: 1., 2016 (5. Oktober 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3839219183
  • ISBN-13: 978-3839219188
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 16 Jahren 


Zur Autorin

Katrin Rodeit wurde 1977 am Rande der Schwäbischen Alb in Ulm geboren und ist dort aufgewachsen.Nach dem Abitur mit Schwerpunkt BWL hat sie eine Ausbildung zur Diplombetriebswirtin Fachrichtung Bank gemacht.
Bis 2008 arbeitet sie als Kundenberaterin bei Leasinggesellschaften.Mittlerweile lebt sie mit ihrer Familie in der Nähe von Ulm und arbeitet ausschließlich als freie Autorin.
"Alles schläft einer wacht" ist bereits der vierte Band um die sympathische Ulmer Privatdetekivin Jule Flemming

Zum Inhalt

Wenn hat Tobias Kohler auf dem Ulmer Weihnachtsmarkt gesehen? Er behauptet,es sei seine Frau Silvia,doch die ist vor einem halben Jahr bei einem Tauchunfall im Bodensee ums Leben gekommen.
Jule macht sich auf die Suche nach der Frau.Es handelt sich offenbar um die Reinigungskraft Verena Retsch,die aber wie vom Erdboden verschluckt ist.
War Silvias Tod wirklich ein Unfall? Oder steckt doch mehr dahinter?
Eine erste Spur führt sie nach Wiesensteig wo eine Frau in ihrem Haus grausam ermordet wurde.
Dass in dem Mordfall ausgerechnet Kriminalkommissar Mark Heilig ermittelt,macht es für Jule nicht einfacher.Denn nach ihrem letzten Fall ist sie sich ihrer Gefühle nicht sicher.
Nach einigen überraschenden Entdeckungen wird der Fall schließlich zu einer tödlichen Jagd nach dem Mörder.
Aber als Jule die Zusammenhänge erkennt,ist es beinahe zu spät.


Meine Meinung

Was mir an diesem Buch sehr gut gefallen hat, war gleich am Anfang, ein Personenverzeichnis.So kann man gleich mal nachlesen wer alles so in der Geschichte vorkommt und zu jedem wurde eine kleine Information geschrieben.Da es das 4 Buch mit Jule Flemming ist und vielleicht nicht jeder die Vorgänger kennt,bekommt man durch das Personenverzeichnis gleich einen kleinen überblick.

Aber, ich finde auch, das man so sehr gut in die Geschichte rein kommt, auch wenn man die Vorgänger noch nicht gelesen haben sollte.


Auch hier bei diesem Band ist der Schreibstil wieder flüssig und leicht zu lesen so das die Seiten nur so dahin fliegen.Was mir immer wieder gefällt,ist, das die Autorin zwischen den Ermittlungen von Jule auch noch ihr Privatleben mit einfließen lässt. Somit wird mir Jule immer sympatischer auch wenn bei ihr die Gefühle manchmal verrückt spielen. Gerade der Umgang mit Mark fällt ihr nicht immer leicht aber auch hier hat sie sich entwickelt und fasst langsam vertrauen zu ihm.Wer hier immer wieder den Vogel abschießt, ist Jules Mutter, aber da möchte ich garnicht so viel verraten.

Diesmal wurden verschiedene Handlungstränge von der Autorin beschrieben die nachher alle schön zusammen gefunden haben.Dadurch wurde ich doch immer auf eine andere fährte gelockt und es gab immer wieder neue Überraschungen für mich.Dadurch war das Buch von Anfang bis Ende sehr spannend, mit ein wenig Witz und Romantik eine sehr gute Mischung für mich.

Ich kann dieses Buch nur empfehlen. Wer die Vorgänger nicht kennt sollte dieses umbedingt nachholen.




Montag, 7. November 2016

(Rezension) Im dunklen Dunklen Wald von Ruth Ware

  • Broschiert: 384 Seiten
  • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft (23. September 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423261234
  • ISBN-13: 978-3423261234

Über die Autorin

Ruth Ware wuchs im südenglischen Lewes auf und lebte nach ihrem Studium an der Manchester University eine Zeit lang in Paris.
Sie hat Kellnerin,Buchhändlerin,Englischleherin und Pressereferentin für einen großen Verlag gearbeitet und wohnt jetzt mit ihrer Familie in Nordlondon.Dies ist ihr erster Roman.


Klapptext

Wem kann ich noch trauen?

Als Nora,26,eine Einladung zum Junggesellinnenabschied ihrer einstigen besten Freundin Clare bekommt,ist sie mehr als überrascht.Sie hat Clare seit zehn Jahren nicht mehr gesehen.
Seit dem Vorfall damals,den Nora nie ganz verwunden hat.
Und jetzt aus heiterem Himmel diese Einladung.
Ein idylisches Wochenende in einem Haus tief in den winterlichen Wäldern Nordenglands ist geplant.
Was kann es schon schaden?
Nora gibt sich einen Ruck und fährt hin.Doch etwas geht schief.Grauenvoll schief

Inhalt

Nora erwacht nach einem Partywochenende schwerverletzt im Krankenhaus,ohne Erinnerung an die letzten Stunden.Allmählich kommt ihr zu Bewusstsein:etwas Grauenvolles ist passiert.
Es hat einen Toten gegeben.Aber welche Rolle hat sie selbst in dem mörderischen Drama gespielt?


Meine Meinung


Man sollte doch wirklich schauen, zu welcher Party man geht. Hier hätte man wirklich zu Hause bleiben sollen.

Am Anfang der Geschichte lernte ich erstmal so einige Charakteren kennen, die mir alle soweit gut gefallen haben. Nur mit Flo konnte ich am Anfang nicht so ganz warm werden, denn ich fand sie ein wenig komisch oder bessser gesagt, Geheimnissvoll. Doch wenn man mehr von der Geschichte liest, dann wird man auch ganz gut mit ihr warm.

Das Haus, wo die Party statt findet, finde ich schon sehr Düster und Geheimnissvoll. Warum müsst ihr schon selber heraus finden. Ich möchte nicht zu viel verraten.
Der Schreibstil ist sehr flüssig gestaltet und sehr gut zu lesen, sodass die Seiten nur dahin flattern. Ich konnte mich in die Personen gut reinversetzten und habe sehr mit Nora mitgefiebert.
Die Spannung war von der ersten bis zu letzten Seite für mich da und ich habe immer wieder gedacht ich wüßte wer der Täter ist, doch ich wurde auf eine falsche fährte gelockt. Was mir natürlich von der Spannung her sehr gut gefallen hat.
Mir hat dieses Buch Spaß gemacht beim lesen. Es wird daher nicht nur sehr gut gefallen.

Sonntag, 16. Oktober 2016

(Rezension) Zorn-Tod und Regen von Stephan Ludwig ( 1 Teil)

  • Taschenbuch: 368 Seiten
  • Verlag: FISCHER Taschenbuch; Auflage: 7 (26. April 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3596193052
  • ISBN-13: 978-3596193059

Zum Autor:

Stephan Ludwig,Jahrgang 1965,lebt als Autor und Rundfunkproduzent in Halle
Zorn-Tod und Regen ist sein erster Krimi


Klapptext

Polizeibeamte finden Spuren eines brutalen Verbrechens,aber keine Leiche.
Hauptkommissar Claudius Zorn wird vom Staatsanwalt mit den Ermittlungen betraut-in senem Zuständigkeitsbereich das erste Kapitalverbrechen seit Jahren.Zorn und sein kauziger Assistent Schröder entdecken schließlich die Leiche einer Frau:Ihr Mörder hat sie zu Tode gequält,ihr aber offenbar vorher Schmerzmittel verabreicht-warum?
Wer hat den Beamten ein Video als Beweismittel gemailt?
Und wer will gleichzeitig unbedingt verhindern dass die Ermittler die Identität der Toten klären?
Zorn und Schröder haben noch immer keinen Verdächtigen,als plötzlich ein weiterer Mord geschieht.


Meine Meinung

Zuerst möchte ich mich zu den beiden Kommissaren Zorn und Schröder äußern. Die beiden sind so unterschiedlich in Ihren Charakteren wie Tag und Nacht.
Zorn beschreibt sich selber als faul, was ich nur bestätigen kann. Zudem ist er für mich auch sehr muffelig. Alles was er an Arbeit an jemanden anderen abgeben kann, gibt er dann auch ab und zwar an Schröder. Auch bei Frauen lässt er nichts anbrennen.
Schröder ist genau das Gegenteil von Zorn, er ist ein fleißiger und Energie geladener Mensch.Man kann sich sehr gut auf ihn verlassen und er unterstützt Zorn wo er nur kann.
Doch ich muss sagen so unterschiedlich die beiden auch sind, umso mehr passen sie irgendwie zusammen.
Zum Schreibstil kann ich sagen, er hat mir gut gefallen. Zum einen konnte ich bis zum ende flüssig und leicht durchlesen.Auch wurde ich hier immer auf eine falsche Fährte gelockt, wer denn der Täter sein könnte, aber das ist es, was mir gut gefallen hat.
Die Spannung fand ich auch sehr gut und nicht zu blutig. Zudem war es auch nicht zu brutal, was ich doch sehr angenehm beim lesen empfand.

Also ich habe von Anfang bis Ende mit den beiden mitgefiebert. Mir hat dieses Buch doch ganz gut gefallen. Ich freue mich jetzt schon auf den nächsten Teil, der bereits in meinem Regal steht.


Donnerstag, 29. September 2016

(Rezension) Der Hof von Simon Becket

  • Taschenbuch: 464 Seiten
  • Verlag: Rowohlt Taschenbuch Verlag; Auflage: 11 (31. Juli 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499268388
  • ISBN-13: 978-3499268380

Zum Autor

Simon Beckett ist einer der erfolgreichsten englischen Thrillerautoren.Seine Serie um den forensischen Anthropologen David Hunter wird rund um den Globus gelesen.>Die Chemie des Todes> Kalte Asche>Leichenblässe>und Verwesung waren allesamt Bestseller.Auch < Der Hof>erreichte Platz 1 der Bestsellerliste.Simon Beckett ist verheiratet und lebt in Shelfield.

Klapptext

Das Böse wirft keine Schatten

Ein abgelegener Hof in Südfrankreich.Es ist brütend heiß,Schweine wühlen im Dreck.In der baufälligen Scheune liegt der junge Engländer Sean mit zerfetztem Fuß.Er ist in eine rostige Eisenfalle getreten aufgestellt von Arnaud ein feindseliger Eigenbrötler,der keine Fremder auf seinem Besitz duldet.
Sean darf dennoch bleiben,wenn er die maroden alten Wände neu mauert.Er nimmt das Angebot an,denn er ist auf der Flucht.Arnauds Tochter Mathilde,die ihn liebevoll pflegt,macht den Aufenhalt erträglicher.Doch sie und die anderen Bewohner des alten Gemäuers haben etwas zu verbergen.Etwas,das man besser für immer ruhen lässt.

Meine Meinung

Ich muss sagen, das ich ja schon einges von Simon Beckett gelesen habe.Es mir bisher auch immer gut gefallen. Nur unter diesem Buch habe ich mir doch etwas anderes vorgestellt, irgendwie weiß ich nicht genau, wo ich das Buch für mich einordnen soll.
Also, einen Thriller sehe ich hier nicht, dafür finde ich das es doch zu ruhig im Buch zugeht. Am Anfang kann ich das ja noch verstehen, um vielleicht in die Geschichte reinzukommen. Doch es ging durch das ganze Buch hindurch alles etwas zäh und langatmig, wo ich echt manchmal gedacht habe, wann kommt der Punkt wo ich richtig mitgerissen werde. Leider hat er mich nicht gepackt.
Eigentlich finde ich Bücher, die in der Ich-Form geschrieben sind, eigentlich super, doch hier muss ich gestehen, das ich echt schwierigkeiten hatte beim lesen. Ich kann nicht einmal sagen warum genau. Aber mir blieb vieles so Kalt, denn ich konnte keine richtige Beziehung zu den Charakteren aufbauen. Für mich plätscherte alles so dahin, denn auch bis zum Ende konnte mich das Buch leider diesmal nicht überzeugen.
Ich hoffe, das nächste Werk ist wieder besser für mich.



Mittwoch, 21. September 2016

(Rezension) Der Angstmann von Frank Goldammer

  • Taschenbuch: 336 Seiten
  • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft (23. September 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 342326120X
  • ISBN-13: 978-3423261203

Zum Autor

Frank Goldammer,1975 in Dresden geboren,ist Maler und Lackiermeister.Mit Anfang zwanzig begann er zu schreiben,verlegte seiner ersten Romane im Eigenverlag und schrieb bisher drei erfolgreiche Regionalkrimis,die in Dresden und Umgebung spielen.
Er ist alleinerziehender Vater von Zwillingen und lebt mit seiner Familie in Dresden.


Klapptext zum Buch

Dresden,November 1944:Die Bevölkerung leidet unter den anhaltenden Kriegszuständen und den täglichen Entbehrungen.
Flüchtlingsströme drängen in die Stadt.Der Bombenalarm gehört zum Alltag.Da wird Kriminalinspektor Max Heller zu einer grausam zugerichteten Frauenleiche geholt.Schnell geht das Gerücht um:Das war Der Angstmann,der Nachts durch die Ruinen schleicht.
Heller gibt nichts auf das Gerede.Inmitten der Wirren des letzten Kriegswinters macht er sich auf die Suche nach einem brutalen Frauenmörder.Nicht nur sein linientreuer Vorgesetzter Rudolf Klepp legt Heller dabei Hindernisse in den Weg.Als im Februar 1945 die Stadt in einem beispiellosen Bombenhagel dem Erdboden gleichgemacht wird,hält man auch den Mörder für tot...


Meine Meinung

Eigentlich bin ich nicht so der Typ, der gerne Bücher über den Krieg liest. Ebenso mag ich historisches nicht besonders, doch als ich in die Leseprobebei Vorablesen reingelesen hatte,  fand ich die Anfänge gar nicht mal so schlecht.Ich war echt Glücklich, das ich als Gewinner dann dieses Buch lesen durfte.

Die ersten Seiten fand ich dann auch schon ganz schön spannenend. Es wurde auch alles vom Autor gut für mich rüber gebracht, sodass ich manchmal daran dachte, wie gut es ist, das ich nie solch eine Zeit mitmachen mußte und auch jetzt möchte ich sie nicht erleben.
Die Stimmung im Buch fand ich schon manchmal sehr düster und beklemmend, als das Bombengelager vom Autor beschrieben wurde.Auch alles andere im Buch kam für mich sehr Authentisch rüber.
Was mir nicht so ganz gut gefallen hat, war, das es doch einige Zeit gebraucht hat, bis Max Heller seinen Fall ermittelt hat. Denn eigentlich hatte ich gedacht das es darum in diesem Buch geht, aber das brauchte alles seine Zeit, da doch sehr viel vom Krieg beschrieben wurde, was nicht schlecht war, aber im nachhinein fand ich es dann manchmal ein wenig zu viel.

Trotzdem muss ich sagen, mir gefiel der Schreibstil und auch, das man immer wieder auf neue Spuren gelockt wurde. Ich würde auf jedenfall gerne noch mehr von Frank Goldammer lesen.




Dienstag, 23. August 2016

(Rezension) Tanz der Toten von Richard Montanari

  • Taschenbuch: 544 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Lübbe Taschenbuch) (14. Juli 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3404173732
  • ISBN-13: 978-3404173730
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 16 Jahren


Über den Autor

Richard Montanari geboren in Cleverland Ohio,studierte Englische Literatur und lebte eine Zeit lang in London,wo er sich unter anderem als Verkäufer und Handelsvertreter durchschlug.Danach kehrte er in die USA zurück,um für die Baufirma seines Vaters zu arbeiten.Nebenbei schrieb er für verschiedene Zeitungen,bis er sich an seinem ersten Thriller wagte.Er lebt jetzt wieder in Cleverland Ohio.



Zum Buch 

Der letzte Tanz gehört mir

Er ist galant,zuvorkommend,charmant-ein echter Gentelman.Mit einer formvollendeten Einladung zu einem >the dansant
Er will nur eins:töten.


Kevin Byrne und Jessica Balzano jagen ihn,den Mörder,der bald schon drei Menschenleben auf dem Gewissen hat:ein Mädchen und zwei Zwillingsbrüder.Den Ermittlern bleiben nur mehr sieben Tage,bevor Mr.Marseille erneut zum Tanz bittet.


Meine Meinung

Dies ist mein drittes Buch von diesem Autor und wie schon bei den vorherigen Büchern hatte ich ein wenig Probleme beim lesen.
Am Anfang der Geschichte bin ich ja noch ganz gut reingekommen und auch die Spannung fand ich nicht schlecht. Wobei ich noch gedacht habe, wenn das so bleibt, wird das eine richtige Spannende Geschichte werden.
Ich bin zu der Überzeugung gekommen, das man hier keinen Thriller vorfindet, sondern eher einen einfachen Krimi.
Auch diese Geschichte ist nicht ganz neu, denn ich habe sie irgendwo schon einmal gelesen, kann aber jetzt nicht sagen bei welchem Autor.
So wie es am Anfang mit der Spannung angefangen hat, ist es leider für mich nicht weitergegangen. In der Mitte der Geschichte gab es ein paar Bereiche, die sich doch sehr langatmig hingezogen haben wobei ich echt manchmal die Lust am lesen verloren habe. Zum Ende kann ich sagen das alles ganz gut zusammen gepasst hat, aber auch das konnte mich nicht von diesem Buch überzeugen.


Montag, 11. Juli 2016

(Rezension) Hell Go Land von Tim Erzberg



  • Broschiert: 400 Seiten
  • Verlag: HarperCollins; Auflage: 1 (1. September 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 395967046X
  • ISBN-13: 978-3959670463

Zum Autor 
Tim Erzberg entschloss sich nach dem Jurastudium,Literaturagent zu werden.
Er vertrat unter anderem den berühmtesten deutschen Strafverteidiger Rolf Bossi,und Zivi Aharoni,den Mann,der Adolf Eichmann aus Argentinien entführt,sowie mehrere ehemalige Geheimagenten.
Seine dunklen Erfahrungen verarbeitet Tim Erzberg in Geschichten,in denen es nicht einfach nur Gut und Böse gibt.


Zum Buch 

Ein roter Fels im sturmgepeitschten Meer.Darauf Deutschlands abgeschiedenster Polizeiposten.
Hier ist ihre neue Dienststelle.Hier war ihr Zuhause.
Bis der Albtraum über Anna Krüger hereinbrach.Kaum jemand weiß von ihrer Rückkehr nach Helgoland.Doch schon an ihrem ersten Arbeitstag erwartet sie eine grausame Überraschung,die Anna klarmacht,dass es keine Flucht vor der Vergangenheit gibt.
Nicht für sie.Nicht an diesem Ort

Klapptext

Während Anna mit ihrer Vergangenheit ringt,macht Katharina Loos eine verstörende Entdeckung bei ihrem Arbeitgeber,dem alleinlebenden Dr.Strecker.In seiner Wäsche findet sie eine vollkommen blutverkrustete socke.
Da ein umbarmherziger Sturm die Insel voll im Griff hat und der Fährverkehr eingestellt wurde,muss sie als eine der wenigen Auswärtigen auf Helgoland ausharren.So geht sie weiter ihrer Arbeit als Haushaltshilfe nach.Doch der grausige Fund zieht neue Fragen nach sich.
Was ist eigentlich mit Dr Streckers Frau passiert?
Und was befindet sich wohl hinter der immer verschlossenen Kellertür?
Katharina Loos beschließt,Antworten darauf zu finden

Meine Meinung

Ich war schon sehr gespannt auf dieses Buch, denn ich lese immer wieder gerne Bücher von Autoren die ich noch nicht kenne.
Ich finde, das die ersten Kapitel etwas ruhig anfangen, doch das hält nicht lange an. Die Spannnung fand ich dann doch sehr gut. Die Hauptfigur in diesem Thriller fand ich sehr interessant, auch wie man mit erleben durfte, wie sie ihre Vergangenheit aufgearbeitet hat. Ich habe immer wieder mit ihr mitgefiebert. Was mir auch sehr gut gefiel, war dann doch, das ich durch dieses Buch irgendwie Helgoland etwas besser kennen lernen durfte, da der Autor doch sehr schön diese Insel beschrieben hat.
Ich habe etwas gebraucht, bis ich wusste, wer der Täter war, aber dadurch kommt ja erstmal richtig Spannung auf. Das ist es, was mir an diesem Buch gut gefallen hat.
Auf jedenfall würde ich mich freuen, wenn es weitere Bücher von Tim Erzberg geben wird, die ich dann lesen dürfte.






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