Donnerstag, 29. September 2016

(Rezension) Der Hof von Simon Becket

  • Taschenbuch: 464 Seiten
  • Verlag: Rowohlt Taschenbuch Verlag; Auflage: 11 (31. Juli 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499268388
  • ISBN-13: 978-3499268380

Zum Autor

Simon Beckett ist einer der erfolgreichsten englischen Thrillerautoren.Seine Serie um den forensischen Anthropologen David Hunter wird rund um den Globus gelesen.>Die Chemie des Todes> Kalte Asche>Leichenblässe>und Verwesung waren allesamt Bestseller.Auch < Der Hof>erreichte Platz 1 der Bestsellerliste.Simon Beckett ist verheiratet und lebt in Shelfield.

Klapptext

Das Böse wirft keine Schatten

Ein abgelegener Hof in Südfrankreich.Es ist brütend heiß,Schweine wühlen im Dreck.In der baufälligen Scheune liegt der junge Engländer Sean mit zerfetztem Fuß.Er ist in eine rostige Eisenfalle getreten aufgestellt von Arnaud ein feindseliger Eigenbrötler,der keine Fremder auf seinem Besitz duldet.
Sean darf dennoch bleiben,wenn er die maroden alten Wände neu mauert.Er nimmt das Angebot an,denn er ist auf der Flucht.Arnauds Tochter Mathilde,die ihn liebevoll pflegt,macht den Aufenhalt erträglicher.Doch sie und die anderen Bewohner des alten Gemäuers haben etwas zu verbergen.Etwas,das man besser für immer ruhen lässt.

Meine Meinung

Ich muss sagen, das ich ja schon einges von Simon Beckett gelesen habe.Es mir bisher auch immer gut gefallen. Nur unter diesem Buch habe ich mir doch etwas anderes vorgestellt, irgendwie weiß ich nicht genau, wo ich das Buch für mich einordnen soll.
Also, einen Thriller sehe ich hier nicht, dafür finde ich das es doch zu ruhig im Buch zugeht. Am Anfang kann ich das ja noch verstehen, um vielleicht in die Geschichte reinzukommen. Doch es ging durch das ganze Buch hindurch alles etwas zäh und langatmig, wo ich echt manchmal gedacht habe, wann kommt der Punkt wo ich richtig mitgerissen werde. Leider hat er mich nicht gepackt.
Eigentlich finde ich Bücher, die in der Ich-Form geschrieben sind, eigentlich super, doch hier muss ich gestehen, das ich echt schwierigkeiten hatte beim lesen. Ich kann nicht einmal sagen warum genau. Aber mir blieb vieles so Kalt, denn ich konnte keine richtige Beziehung zu den Charakteren aufbauen. Für mich plätscherte alles so dahin, denn auch bis zum Ende konnte mich das Buch leider diesmal nicht überzeugen.
Ich hoffe, das nächste Werk ist wieder besser für mich.



Mittwoch, 21. September 2016

(Rezension) Der Angstmann von Frank Goldammer

  • Taschenbuch: 336 Seiten
  • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft (23. September 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 342326120X
  • ISBN-13: 978-3423261203

Zum Autor

Frank Goldammer,1975 in Dresden geboren,ist Maler und Lackiermeister.Mit Anfang zwanzig begann er zu schreiben,verlegte seiner ersten Romane im Eigenverlag und schrieb bisher drei erfolgreiche Regionalkrimis,die in Dresden und Umgebung spielen.
Er ist alleinerziehender Vater von Zwillingen und lebt mit seiner Familie in Dresden.


Klapptext zum Buch

Dresden,November 1944:Die Bevölkerung leidet unter den anhaltenden Kriegszuständen und den täglichen Entbehrungen.
Flüchtlingsströme drängen in die Stadt.Der Bombenalarm gehört zum Alltag.Da wird Kriminalinspektor Max Heller zu einer grausam zugerichteten Frauenleiche geholt.Schnell geht das Gerücht um:Das war Der Angstmann,der Nachts durch die Ruinen schleicht.
Heller gibt nichts auf das Gerede.Inmitten der Wirren des letzten Kriegswinters macht er sich auf die Suche nach einem brutalen Frauenmörder.Nicht nur sein linientreuer Vorgesetzter Rudolf Klepp legt Heller dabei Hindernisse in den Weg.Als im Februar 1945 die Stadt in einem beispiellosen Bombenhagel dem Erdboden gleichgemacht wird,hält man auch den Mörder für tot...


Meine Meinung

Eigentlich bin ich nicht so der Typ, der gerne Bücher über den Krieg liest. Ebenso mag ich historisches nicht besonders, doch als ich in die Leseprobebei Vorablesen reingelesen hatte,  fand ich die Anfänge gar nicht mal so schlecht.Ich war echt Glücklich, das ich als Gewinner dann dieses Buch lesen durfte.

Die ersten Seiten fand ich dann auch schon ganz schön spannenend. Es wurde auch alles vom Autor gut für mich rüber gebracht, sodass ich manchmal daran dachte, wie gut es ist, das ich nie solch eine Zeit mitmachen mußte und auch jetzt möchte ich sie nicht erleben.
Die Stimmung im Buch fand ich schon manchmal sehr düster und beklemmend, als das Bombengelager vom Autor beschrieben wurde.Auch alles andere im Buch kam für mich sehr Authentisch rüber.
Was mir nicht so ganz gut gefallen hat, war, das es doch einige Zeit gebraucht hat, bis Max Heller seinen Fall ermittelt hat. Denn eigentlich hatte ich gedacht das es darum in diesem Buch geht, aber das brauchte alles seine Zeit, da doch sehr viel vom Krieg beschrieben wurde, was nicht schlecht war, aber im nachhinein fand ich es dann manchmal ein wenig zu viel.

Trotzdem muss ich sagen, mir gefiel der Schreibstil und auch, das man immer wieder auf neue Spuren gelockt wurde. Ich würde auf jedenfall gerne noch mehr von Frank Goldammer lesen.




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