Dienstag, 27. Dezember 2016

(Rezension) Ihr Einziges Kind von Barbara Wendelken ( Teil3)

  • Taschenbuch: 528 Seiten
  • Verlag: Piper Taschenbuch (2. November 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492310125
  • ISBN-13: 978-3492310123

Zur Autorin

Barbara Wendelken wurde 1955 in Schwanewede bei Bremen geboren.
Die gelernte Kinderkrankenschwester veröffentlich seit 1996 regelmäßig Kinderbücher,Kriminalromane sowie zahlreiche Kurzgeschichten in Anthologien.
Wenn sie nicht schreibt,genießt die Autorin mit ihrem Mann das Landleben in Ostfriesland.

Klapptext

Cord Cassjen ist überglücklich,endlich hat sein Sohn Casper das Licht der Welt erblickt.Nur seine Frau Silvana bereitet ihm Sorgen,da sie seit der Geburt reichlich durcheinander und geradezu zwanghaft fürsorglich ist.
Medikamente sollen ihr über die postpartale Psychose hinweghelfen,dennoch versteckt Silvana den Kleinen immer wieder,da sie sich von einem Unbekannten bedroht fühlt.Dabei vergisst sie jedoch häufig wo sie Casper in scheinbarer Sicherheit verborgen hält,sodass die Martinsfehner Polizei eingeschaltet werden muss,um das Kind wiederzufinden.Und dann passiert das Unfassbare.Cord Cassjen wird erschossen,Silvana ist mitsamt dem Säugling verschwunden.
Die beiden Kommissare Renke Nordmann und Nola van Heerden stehen vor einem Rätsel.
Hat Silvana in ihrer panischen Angst Cord umgebracht und ist geflohen?
Oder gab es vielleicht doch einen Unbekannten,der die ganze Familie bedrohte?
Wo stecken Silvana und Casper,und kann die kranke Mutter sich überhaupt ohne Hilfe um das Kind kümmern?
Für Nola und Renke beginnt ein Wettlauf mit der Zeit,bangen sie doch um das Leben des Neugeborenen.

Meine Meinung


Dies war mein erstes Buch von dieser Autorin. Auch wenn es der dritte Teil der Reihe ist, bin ich doch gut in die Geschichte reingekommen. Man muss nicht unbedingt die Vorgänger kennen, denn das sind alles abgeschlossene Geschichten.

Der Schreibstil ist sehr locker und flüssig geschrieben, sodass man gut durch das Buch kommt, was mich sehr angesprochen hat.Es hat mich von Anfang bis Ende einfach mitgerissen, da ich es doch sehr spannenend fand.
Schon alleine das Thema im Buch fand ich sehr Ansprechend, denn hier geht es um ein verschwundendes Kind, was mich schon sehr bewegt hat.
Die Autorin hat die Charakteren gut beschrieben, wo ich mir immer wieder gedacht habe, in so einer Familie möchte ich nicht unbedingt leben, denn es Regiert nur Geld und Lügen.
Auch im Fall Casper, dessen Leben schon entschieden wurde, obwohl er noch ein Baby ist. Das hat mich echt manchmal auf die Palme gebracht.Somit war ich mitten drin im geschehen.
Ich wurde auch immer wieder auf eine andere Fährte gelockt, was bis zum Ende hin auch angehalten hat. Findet selber raus wie ihr es auffasst.

Ich muss sagen dieses Buch hat mir gut gefallen und ich werde auf jedenfall die Vorgänger noch lesen.



Dienstag, 6. Dezember 2016

(Rezension) Blumenkinder von Meike Dannenberg

  • Taschenbuch: 464 Seiten
  • Verlag: btb Verlag (14. November 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442714494
  • ISBN-13: 978-3442714490

Zur Autorin

Meike Dannenberg,Jahrgang 1974,studierte angewandte Kulturwissenschaften in Lüneburg.
Seit 2003ist sie freie Journalistin und Literaturredakteurin,seit 2011 verantwortlich für den Bereich Krimi und Kinder und Jugendbuch beim Magazin Bücher.

Blumenkinder ist ihr Debütroman.Sie lebt mit ihrer Familie in Bremen.

Zum Inhalt

Im beschaulichen Lüneburg wird die Leiche eines Mädchens gefunden:wie aufgebahrt liegt sie da,scheinbar friedlich,mit Blumen umkränzt.
BKA-Sonderermittlerin Nora Klerner und Fallanalytiker Johan Helms unterstützen die Kripo vor Ort bei den Ermittlungen,denn es gibt Parallelen zu einem Mordfall in Tschechien.
Auch die Aktivitäten einer obskuren Hippie Sekte haben Nora und Johan im Visier.
Nora ist sicher,dass der Täter aus dem Umfeld der dubiosen Aktivisten Gruppe stammt.Als ein weiteres Mädchen verschwindet,wird Nora wegen eigenmächtiger Aktionen von Fall abgezogen.
Doch sie ermittelt auf eigener Faust weiter.
Denn sie weiß,wenn sie nicht schnell handelt,wird wieder ein Blumenkind sterben.


Meine Meinung

Das dies ein Debüt-Roman sein soll, konnte ich nach dem lesen kaum glauben.Den Schreibstil fand ich persönlich gut. Alles super beschrieben, sodass man sich gut in die Geschichte einfinden konnte.
Die Spannung war von der ersten Seite an bis zur letzten Seite vorhanden.
Nora hat mir sehr gut gefallen. Sie ist schon sehr eigensinnig, was andere schonmal ganz schön auf die Palme bringen kann. Weil sie auch gerne mal alleingänge startet, hat sie meine Aufmerksamkeit schnell errungen, was ich dann auch sehr gut gefunden habe. Dadurch war sie doch gleich sympatisch, denn ich mag Leute, die ihren eigenen Weg gehen.
Ich wurde immer wieder auf eine andere Fährte gelockt was ich sehr spannenend fand.
Auch Nora hat ein Geheimniss, was ich aber bis jetzt nicht rausbekommen habe. Daher hoffe ich, das das nächste Buch bald erscheint und ich noch mehr von Nora erfahren kann.

Auf jedenfall hat mir dieses Buch sehr gut gefallen und ich kann nur eine Lese-Empfehlung weitergeben.