Sonntag, 7. Mai 2017

(Rezension) Die Tochter des Winzers von Kristen Harnisch

  • Taschenbuch: 346 Seiten
  • Verlag: AmazonCrossing (11. April 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 1611097339
  • ISBN-13: 978-1611097337


Zur Autorin

Die Tochter des Winzers ist nach The California der zweite Roman von Kristen Harnisch.Für die Entwicklung der Geschichte über eine franko-amerikanische Winzerfamilie um die Wende zum 20.Jahrhundert stützte sie sich auf Recherchen,ihre Erfahrungen als ehemalige Einwohnerin der San Francisco Bay Area und ihre Besuche des französschen Loiretals.


Klapptext

Loiretal 1895:In der französischen Weinbergenist die Arbeit reine Männersache,doch die siebzehnjährige Sara Thibault kümmert das wenig.Von klein auf hat sie auf dem Weingut ihrem Vater geholfen,und ihr großer Traum ist es,später selbst einmal Winzerin zu sein.
Als Saras Vater bei einem tragischen Unfall stirbt,wird der jungen Frau von heute auf morgen jede Lebensgrundlage entzogen.

Mit dem letzten Ersparten und einer gehörigen Portion Mut im Gepäck geht Sara an Bord eines Schiffs,das sie in die neue Welt bringen wird.Ihr Ziel sind Weingüter Kaliforniens.
Doch Napa Valley angekommen,trifft sie auf den attraktiven Philippe Lemieux ausgerechnet den Mann,der ihr Weingut ihrer Familie zurückgeben oder sie direkt zur Guillotine schicken könnte.
Wenn Sara vernüftigt wäre,dann würde sie Kalifornien so schnell wie möglich wieder verlassen.Aber sie bleibt.....

Meine Meinung

Eigentlich ist das nicht mein Genre, aber man soll ja auch mal was neues versuchen und das habe ich getan.

Ich muss sagen, ich bin echt erstaunt, wie gut mir das Buch gefallen hat.

Die Charakteren im Buch sind alle gut ausgearbeitet, so das man ganz schnell in die Geschichte eintaucht. Mir hat auch sehr gut gefallen, das ich einen Einblick bekommen habe, wie es um diese Zeit auf einem Weingut zugeht und was alles an Arbeit dahinter steckt. Vor allem, wo drauf man überall achten muss, und wie schnell man auch ein Weingut verlieren kann. Dann steht man von einem Tag auf den anderen vor dem nichts und hat nichts mehr zum Leben. So wie es Sara passiert ist und was sie dann für Wege gehen musste, um ein neues Leben zu beginnen. War für mich manchmal traurig und anderseits Spannend, somit hatte diese Geschichte eine gute Mischung für mich, was beim lesen Spaß gemacht hat.
Gerade Sara ist mir doch sehr ans Herz gewachsen, da sie einiges durchmachen musste. Aber mehr will ich auch gar nicht verraten. Der Schreibstil ist flüssig und leicht, so das ich sehr gut durchs Buch lesen konnte und ich bin froh auch mal was anderes gelesen zu haben.
Ich kann euch dieses Buch wirklich nur zum lesen Empfehlen.



1 Kommentar:

  1. Und schon ist es auf meiner Wunschliste gelandet....
    LG Martina

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Hallo
Schön das du vorbei schaust über einen Kommentar von dir würde ich mich sehr freuen.