Mittwoch, 31. Mai 2017

(Rezension) Schlafe Still von Luana Lewis


  • Broschiert: 288 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (17. April 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442205301
  • ISBN-13: 978-3442205301




Zur Autorin
Luana Lewis ist klinische Psychologin und Autorin zweier Sachbücher.Sie verfasst regelmäßig Artikel für Zeitungen,Magazine und Zeitschriften und hat einen Abschluss in Kreativem Schreiben.Mit ihrem ersten Spannungsroman "Lügenmädchen",hatte sie auf Anhieb großen Erfolg.

Klapptext

Vivien führt mit ihrem Mann Ben und ihrer kleinen Tochter ein Leben in London,von dem die meisten Menschen nur träumen können.
Doch dann wird sie in ihrem Bad tot aufgefunden,an ihrem Kopf eine große blutige Wunde.Während die Polizei ermittelt,ob es ein Unfall oder Selbstmord war oder ob sie einer Gewalttat zum Opfer gefallen ist,versucht auch Viviens Mutter Rose die in den letzten Jahren kaum Kontakt zu ihrer Tochter hatte,in Puzzleteilen ein Bild vom Leben ihrer Tochter zusammenzusetzen.
Doch dann häufen sich seltsame Anzeichen:Anscheinend hat sich Vivien am Tag vor ihrem Tod heftig mit ihrem Mann gestritten.Zudem meldet sich ihre Artzin bei Rose und erzählt ihr,dass sie sich schon lange Sorgen um Viviengemacht habe.
Und nicht zuletzt stellt sich bei Viviens Obduktion heraus,dass sie bei ihrem Tod mit Amphetaminen vollgepumpt war.Als seien diese Hiobotschaften nicht genug,drängt sich nun auch noch Bens ExfreundinCleo wieder in sein Leben.
Es scheint,als würde sie ihn für sich beanspruchen wollen.


Meine Meinung

Also vom Klapptext habe ich doch etwas anderes erwartet, da wurde  ist mir schon klar, das es sich hier nicht um einen Thriller handelt.

Den Anfang fand ich noch sehr gut, denn da war doch einiges an Spannung drin, was ich aber nicht vom ganzen Buch behaupten kann. Ich will auch nicht sagen das ich schlecht in diese Geschichte rein kam, denn der Schreibstil ist flüssig und leicht, aber irgendwie fehlte mir beim lesen ein bisschen der Kick für den richtigen Spaß.

Zu den einzelnen Figuren im Buch habe ich nicht so richtig den Draht gefunden, den irgendwie wurde alles so kühl und nüchtern beschrieben. Das meiste wurde aus Sicht von Rose geschrieben, die mir aber in der Geschichte auch sehr kühl rüber kam.
Klar ist, das alle eine Trauer zu bewältigen haben und jeder das für sich alleine aus macht, aber ich empfand immer wieder diese Kühle. Jeder trauert für sich und macht Vorwürfe gegenüber den anderen. Mir war einiges wirklich zu zäh. Da hätte ich mir etwas mehr Spannung gewünscht.
Zum Ende kann ich nur sagen das ich mir das nicht so vorgestellt habe und ich dann doch etwas nachdenklich und Überrascht war. Diesem Roman hätte ich gerne mehr Spannung zugetraut. Vielleicht traut sich die Autorin beim nächsten mal etwas mehr Spannung zu.





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