Donnerstag, 6. Juli 2017

(Rezension) Das Bild der Erinnerung von Micaela Jary

  • Taschenbuch: 416 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (16. September 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442478855
  • ISBN-13: 978-3442478859

Zur Autorin

Micaela Jary stammt aus Hamburg und wuchs im Tessin auf.Nach einem Sprachstudium absolvierte sie ein Zeitungsvolontariat und arbeitete viele Jahre als Redakteurin,bevor sie sich ganz der Schriftstellerei widmete.Geschichte und Geografie sind ihre liebsten Themen.Micaela Jary hat eine erwachsene Tochter und lebt nach einem langjährigen Aufenthalt in Paris heute mit Mann und Hund in München und Berlin.

Klapptext

Die junge Kunsthistorikerin Anna Falkenberg arbeitet in einem Münchner Auktionshaus.Eines Tages wird das Bild eines Liebespaares des berühmten impressionistischen Malers Leo Reichenstein eingeliefert,das seit dem Zweiten Weltkrieg als verschollen galt.
Auf den ersten Blick das Original,doch Anna beschleichen Zweifel an der Echtheit des Gemäldes,und sie beginnt Nachforschungen anzustellen.
Ihre Recherchen führen sie zu einer Galerie nach London und zu dem Charmanten Oliver Richardson,der ebenfalls an der Geschichte des Bildes interessiert ist.
Er fährt mit ihr nach Cornwall zu seinem Großvater,der die Wahrheit zu kennen scheint.Henry Richardson nimmt Anna mit auf die Reise in die Vergangenheit und zu einer großen Liebe im Jahre 1946 in Berlin.
Erinnerungen werden lebendig,die schließlich auch Annas eigenes Leben berühren.

Meine Meinung

Der Klapptext hörte sich recht gut an und somit dachte ich, das könnte ja entsprechend gut werden. Was es dann am Anfang der Geschichte auch war. Diese Geschichte wird in zwei Zeitebenen beschrieben, was ich ja nicht schlecht finde,nur hier waren es mir zu viele Zeitsprünge. Ich wusste nachher gar nicht mehr, um was es genau geht. Somit hat sich das lesen dann als sehr schwierig gestaltet. Einiges fand ich auch sehr langatmig. Ich habe gedacht, in so einer Geschichte muss doch ein bisschen Drama drin sein, aber leider war das hier nicht der Fall.
Eigentlich finde ich Geschichten gar nicht mal so schlecht, wenn es um die Nachkriegszeit geht, aber hier hatte ich echt Probleme mich zurecht zu finden.
Es gab auch zu viele Charakteren, zu denen ich nicht richtig Bezug aufbauen konnte, weil es mir einfach zu viele waren.
Eigentlich schade, denn die Geschichte im allgemeinen fand ich gar nicht mal so schlecht. Man hätte wirklich ein bisschen mehr drauß machen können.
Leider konnte mich dieses Buch nicht überzeugen. Dafür war es einfach zu langatmig und durch die übermäßig vielen Charakteren zu unübersichtlich.


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Hallo
Schön das du vorbei schaust über einen Kommentar von dir würde ich mich sehr freuen.

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...