Donnerstag, 31. August 2017

(Rezension) Die Falle von Melanie Raabe


  • Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
  • Verlag: btb Verlag (9. März 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442754917
  • ISBN-13: 978-3442754915

Zur Autorin

Melanie Raabe wurde 1981 in Jena geboren,wuchs in einem 400 Seelen-Dorf in Thüringen und einer Kleinstadt in NRW auf,studierte Medienwissenschaften und Literatur in Bochum und lebt inzwischen in Köln als Journalistin,Drehbuchautorin,Bloggerin,Performerin und Theaterschauspielerin.Sie betreibt ihren eigenen Interview-Blog und erhielt bereits mehrere Preise für ihr Schreiben.Die Rechte an ihrem Roman "Die Falle" wurden bereits vor Erscheinen international verkauft,u.a nach Frankreich,Italien,die Niederlande,Spanien und das englischsprachige Ausland.


Klapptext

Die bekannte Romanautorin Linda Conrads 38,ist ihren Fans und der Presse ein Rätsel.Sie lebt komplett zurückgezogen.Seit gut elf Jahren hat sie keinen Fuß mehr über die Schwelle ihrer Villa am Starnberger See gesetzt.
Trotz Ihrer Probleme ist Linda höchst erfolgreich.Dass sie darüber hinaus eine schreckliche Erinnerung aus der Vergangenheit quält,wissen nur wenige.
Vor vielen Jahren hat Linda ihre jüngere Schwester Anna in einem Blutbad vorgefunden und den Mörder flüchten sehen.
Das Gesicht des Mörders verfolgt sie bis in ihre Träume.
Deshalb ist es ein ungeheuer Schock für sie,als sie genau dieses Gesicht eines Tages über ihrem Fernseher flimmern sieht.
Grund genug für Linda,einen perfiden Plan zu schmieden sie wird den vermeintlichen Mörder in eine Falle locken.
Doch was ist damals in der Tatnacht tatsächlich passiert?

Meine Meinung

Bei diesem Buch weiß ich nicht ganz genau, was ich davon halten soll. Da ich einige gute Meinungen über dieses Buch gelesen habe, dachte ich, das könnte mir auch gut gefallen und wollte es lesen.
Ich kann aber diese Meinungen so nicht bestätigen.
Das Thema im Buch finde ich super und habe mir auch sehr viel davon versprochen.
Wenn man bedenkt, das Linda seit 11 Jahren nicht mehr vor die Tür geht und alles nur noch von zu Hause erledigt,weil sie den Tod ihrer Schwester bis heute nicht verkraftet hat. Das ist schon sehr interessant zu lesen, was ich dann auch noch sehr Spannend fand.
Was ich ja auch immer wieder beim lesen gut finde, ist es, wenn ein Buch aus der Ich Perspektive des Protagonisten geschrieben wird. Was hier auch aus Lindas Sicht erzählt wird. Trotzdem war ich irgendwann doch ein wenig Genervt, weil es zu viele Wiederholungen in dieser Geschichte gibt.
Zudem wird es dann auch noch etwas langatmig und zäh beim lesen, was dann doch sehr die Spannung wegnimmt.
Aber, es gibt noch eine zweite Erzähl-Perspektive und zwar wo Linda in ihrem Thriller nochmals dasselbe schreibt, jedoch mit anderen Namen. Das ist ein Buch in Buch verhalten,was für mich dann doch sehr verwirrend war.Weil dort wieder andere Namen auftauchen, bei denen ich dann erstmal überlegen musste in welcher Geschichte ich jetzt wirklich bin. Diese Idee der verschiedenen Perspektiven fand recht gut, aber die Umsetzung fand ich dann nicht so prickelnd.  Man hätte hier doch irgendwie eine bessere Umsetzung finden können.
Ab der Mitte der Geschichte kam dann doch etwas Spannung auf, was mich aber dann nicht mehr so richtig vom Hocker gehauen hat.
Da für mich das ende dann auch sehr schnell kam, war ich nicht gerade begeistert, da ich es mir doch etwas anders vorgestellt habe.
Dieses Buch konnte mich nicht ganz überzeugen.


1 Kommentar:

  1. Schade das dich das Buch nicht so sehr überzeugen konnte, liebe Manu. Dafür überzeugt deine Rezi, die ist nämlich wirklich toll geschrieben <3

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Hallo
Schön das du vorbei schaust über einen Kommentar von dir würde ich mich sehr freuen.

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